Kreisliga Augsburg

06.04.2013

Derby auf der Alm

Nach langer Verletzungspause ist Thomas Hanselka (Mitte) für den TSV Leitershofen wieder am Start. Beim 8:1-Sieg gegen den FSV Wehringen profilierte er sich bereist als Torschütze.
Bild: Andreas Lode

TSV Leitershofen erwartet den Tabellenzweiten TSV Göggingen. TSG Stadtbergen will sich gegen Großaitingen für einen neuen Trainer empfehlen

Landkreis Augsburg Im wahrsten Sinne des Wortes sind die Spiele am vergangenen Osterwochenende in der Fußball-Kreisliga Augsburg ins Wasser gefallen. Vor dem 22. Spieltag sieht es allerdings erstmals in dieser Rückrunde so aus, als könnten alle Teams ihre Partien absolvieren. Während in Stadtbergen das Abstiegsduell gegen Großaitingen wartet, kommt es in Leitershofen zum Nachbarschaftsduell gegen den Zweitplatzierten TSV Göggingen.

TSG Stadtbergen – FSV Großaitingen. Die Suche nach einem neuen Trainer für die kommende Saison läuft in Stadtbergen auf Hochtouren. „Wir haben mehrere potenzielle Kandidaten“, verrät der sportliche Leiter Bernhard Molle. „Die sollen sich jetzt aber mal ein Bild von den Spielen machen und dann wird entschieden.“ Dementsprechendes Engagement wird von der jungen Stadtberger-Truppe am Sonntag gegen Abstiegskonkurrenten Großaitingen gefordert. „Nach dem Sieg zum Auftakt gegen den SV Hammerschmiede taten die Spielausfälle natürlich nicht gut“, weiß Molle. Dennoch sei er mehr als positiv gestimmt und gehe fest von einem Sieg aus. Dieser wäre bei der Trainersuche genauso hilfreich wie bei der derzeitigen Mission Klassenerhalt.

TSV Leitershofen – TSV Göggingen. „Wir trainieren acht bis neun Wochen und haben erst ein Punktspiel bestritten.“ Nicht nur für Leitershofens Trainer Michael Kreutmayr wird es Zeit, dass es jetzt endlich weitergeht. Zu gerne hätte man letzte Woche gespielt, jetzt kommt es direkt zum Nachbarschaftsduell gegen den Tabellenzweiten aus Göggingen. „Die spielen eine sehr gute Runde“, lobt Kreutmayr die Nachbarn. „Wir sind heiß und sind in der Lage, gegen Göggingen zu bestehen.“ Nicht mit von der Partie wird Marcus Bertele (Innenbandriss am Knie) sein, dessen alte Verletzung nun wieder aufgebrochen ist und ihn zu einer längeren Pause zwingt.

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SV Cosmos Aystetten – FSV Wehringen. Zwar empfängt der Drittplatzierte das Ligaschlusslicht, Aystettens Trainer Paulo Mavros sieht die Sache jedoch alles andere als locker. „Die haben zwar gegen Leitershofen 1:8 verloren, sind aber unangenehm zu spielen.“ Die ganze Spielzeit über tat sich Mavros Truppe gegen vermeintlich schwächere Gegner schwer, dementsprechend konzentriert wolle man gegen Wehringen zu Werke gehen. „Wir müssen ein bisschen ruhiger und abgeklärter spielen“, sieht der Coach trotz zweier Siege in der Rückserie noch Luft nach oben. Bis auf die Langzeitausfälle sind aber alle Mann an Bord, alles andere als drei Punkte wäre demnach wohl nicht zu akzeptieren.

TSV Diedorf – FC Öz Akdeniz Augsburg. Mit einer 0:7-Packung gegen Kaufering im Rücken reisen die Augsburger am Sonntag zum Tabellenfünften nach Diedorf. Doch auch die Truppe um Spielertrainer Jürgen Fuchs verlor zuletzt gegen Ustersbach mit 1:3. „Das letzte Spiel ist für beide Mannschaften jetzt aber schon zwei Wochen her“, fällt nicht nur dem Diedorfer Coach eine Selbsteinschätzung schwer. Zu den Langzeitverletzten kommen nun auch noch zwei große Fragezeichen hinzu. Nikola Mukanov und Andre Schäffner konnten durch eine Erkältung in dieser Woche nicht trainieren, „Einsatz äußerst fraglich“, meint Fuchs. Aufgrund des komfortablen fünften Ranges kann der Aufsteiger dennoch gelassen in die Begegnung gehen. „Drei Punkte zu Hause wollen wir natürlich trotzdem holen“, ist die Ausrichtung am Sonntag klar auf Sieg gerichtet.

SV Schwabegg – TSV Ustersbach. Auch die Truppe um Spielertrainer Xhelal Miroci aus Ustersbach darf endlich wieder ran. Doch die Vorfreude wurde vergangene Woche gleich durch eine Hiobsbotschaft gebremst. Arthur Hartwich zog sich einen Innenbandriss im Knie zu, wird vier bis sechs Wochen fehlen. Doch damit nicht genug, für das Spiel in Schwabegg stehen dem kickenden Coach außerdem Johannes Landherr (Knöchelprobleme) und Sebastian Schnell (Bänderdehnung) nicht zur Verfügung. „Schwabegg ist ein guter, erfahrener Gegner, das wird ganz schwer“, weiß auch Xhelal Miroci. Doch vor zwei Wochen beim 3:1-Sieg gegen Diedorf plagten die Ustersbacher ebenfalls Personalsorgen. Ausreden zählen für die Blau-Gelben deshalb nicht. „Wir müssen punkten, am besten natürlich dreifach“, so der Ustersbacher Coach.

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