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Handball

11.02.2015

Die Hoffnung ist wieder da

Daniel Okyere und die Handballer des TSV Gersthofen geben sich noch nicht geschlagen. Mit einem 25:24-Sieg im Kellerderby beim TSV 1871 Augsburg haben sie den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga wieder selbst in der Hand.
Bild: Andreas Lode

TSV Gersthofen zittert sich im Kellerduell beim TSV 1871 Augsburg zu einem hauchdünnen 25:24-Erfolg. Jetzt ist der Klassenerhalt aus eigener Kraft möglich

Im Kellerduell der Handball-Bezirksoberliga ging es zwischen dem gastgebenden TSV 1871 Augsburg und den Gästen des TSV Gersthofen wirklich spannend zu. Mit 25:24 (12:12) hatten die Gersthofer das bessere und glücklichere Ende für sich. Damit haben die Schützlinge von Trainer Holger Winselmann im Abstiegskampf nun wieder alle Trümpfe in der Hand, da sie noch gegen sämtliche direkte Konkurrenten antreten.

Spielerisch stand die von beiden Mannschaften überaus fair geführte Partie sicherlich nicht auf höchstem Niveau, doch an Spannung war sie kaum zu übertreffen. Bei Führung und Ballbesitz der Gersthofer etwa 30 Sekunden vor Spielende gelang den Augsburgern in der Manndeckung tatsächlich der Ballbesitz und Sekunden vor dem Abpfiff noch ein gefährlicher Wurf aus dem Rückraum auf das Tor. Dieser wird vom Gersthofer Torwart Michael Müller noch mit den Fingerspitzen berührt und saust knapp am Torpfosten vorbei. Dann erfolgen der Abpfiff der beiden gut leitenden Schiedsrichter und der Jubel der Gersthofer Handballer und ihrer Fans.

Doch der Reihe nach. Die erste Spielhälfte verlief mit wechselnden Führungen absolut ausgeglichen und endete folgerichtig mit dem 12:12-Gleichstand zur Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff jedoch bestimmten sofort die Gersthofer das Spielgeschehen. In der Abwehr ließen sie kaum zwingende Aktionen der Augsburger zu und im Angriff agierten sie sehr überlegt und torgefährlich. Eine komfortable 19:14-Führung in der 40. Minute war die logische Konsequenz.

Fast hätte die Kraft nicht ganz gereicht

Doch die Augsburger gaben das Spiel noch lange nicht verloren, kämpften sich begünstigt durch zunehmend abbauende Gersthofer, bei denen fünf Spieler gesundheitlich angeschlagen in diese Partie gingen, wieder heran und erzielten beim 20:20 gar den Ausgleich. Mit einem Kraftakt konterten die Gersthofer und erkämpften sich ihrerseits eine anscheinend vorentscheidende 24:20-Führung. Doch auch diese vermochten die nicht aufgebenden Augsburger Tor um Tor zu verkürzen, um bei der bereits beschriebenen letzten Szene des Spiels dem Ausgleichstreffer doch noch greifbar nahe zu sein. Dieser gelang wie bekannt den Augsburgern indes nicht. So feierten die Gersthofer den dritten Sieg im vierten Spiel des neuen Jahres. (tsv-)

TSV Gersthofen: Müller (Tor); Trautmann (1), Okyere (5), Schwarz (n.e.), Erhard (2), Maximilian Walter (2), Rohrmüller, Bauer, Manuel Walter (3), A. Kraus (n.e.), Boppel (5/2), Küch (1), Peetz (6).

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