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Rhythmische Sportgymnastik

10.08.2019

Die Kleinsten waren die Größten

Zwei bayerische Vizemeisterinnen stellte der TSV Gersthofen in Nürnberg. Von links Anastasia Fuchs und Anna Lena Schmid.
Bild: Susanne Kirner

Anna Lena Schmid und Anastasia Fuchs vom TSV Gersthofen holen sich den bayerischen Vizemeistertitel. Für eine Gymnastin platzt ein großer Traum

Die Kleinsten der Leistungsgruppe der Abteilung Rhythmische Sportgymnastik des TSV Gersthofen wuchsen über sich hinaus und wurden zu den Größten. Nicht genug, dass sich fünf der zum Teil gerade mal sechsjährigen Gymnastinnen bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften zum Nachwuchspokal und somit bayerischen Meisterschaften der Kinderleistungsklasse in Nürnberg qualifizieren konnten. Auch die Ergebnisse, die vier der fünf Gersthoferinnen erzielten, erfreuten nicht nur die Gymnastinnen selbst, sondern auch die stolzen Trainerinnen und Kampfrichterinnen Elisabeth Neumüller, Carolin Welsch, Elina Plitzko und Nina Berchtold.

In der jüngsten Altersklasse (KLK7) ging Anna Lena Schmid an den Start. Obwohl es für sie der erste große Wettkampf und die Aufregung dementsprechend groß war, turnte sie ihre vier Übungen sehr sauber und sicher und überzeugte die Kampfrichter mit ihrem Ausdruck und ihrer Körpertechnik. Bei der Siegerehrung konnte Anna Lena ihr Glück kaum fassen, denn sie landete auf dem unglaublichen zweiten Platz.

Auch für Dina Maser war dieser wichtige Wettkampf auf Bayernebene eine Premiere. Dabei galt es gerade für sie einige Herausforderungen zu meistern, denn zum einen trainiert Dina erst seit Ende Februar beim TSV Gersthofen und musste innerhalb kürzester Zeit vier Übungen lernen und zum anderen sind die Anforderungen was Körper- und Gerätetechnik betrifft, in der KLK8 schon sehr hoch. Dennoch erkämpfte sie sich den 13. Platz.

Anastasia Fuchs und Isabelle Köhnlein repräsentierten den TSV Gersthofen in der KLK9. Und das mit großem Erfolg, denn zum dritten Mal durfte Anastasia Fuchs als „alter Hase“ ihr Können beim Nachwuchspokal unter Beweis stellen. Obwohl sie in ihrer Reifenübung einen kleinen Verlust hinnehmen musste, konnte sie die Kampfrichter mit ihrer gefühlvollen Ballübung überzeugen. Am Ende konnte sie zwar die Erwartungen aufgrund zwei bayerischer Meistertitel in den Vorjahren nicht ganz erfüllen, wurde aber schließlich bayerische Vizemeisterin und darüber hinaus beste bayerische Gymnastin mit dem Ball in ihrer Altersklasse.

Auch Isabelle Köhnlein, die erst seit einem Jahr in der Leistungsgruppe trainiert, turnte ihre Übungen sehr stabil und wurde mit ihrer Ballübung die viert Beste ihres Jahrgangs. In der Gesamtwertung belegte sie den guten zehnten Rang.

Als Mannschaft Schwaben konnten sich die Gersthofer Mädels zusammen mit den Gymnastinnen des TV Augsburg und TSV Friedberg den hervorragenden zweiten Platz sichern.

Ein Mädchen des TSV, Vera Lichtenstein, hatte großes Pech, denn sie verletzte sich in der Vorbereitungsphase auf diesen wichtigen Wettkampf und musste schließlich schweren Herzens absagen. Trotzdem nutzte sie die Gelegenheit, um ihre Vereinskolleginnen in Nürnberg moralisch zu unterstützen und anzufeuern. (kisu)

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