Basketball

05.04.2019

Die Party nicht verderben lassen

Milan Tesic und die BG Leitershofen/Stadtbergen wollen sich im letzten Heimspiel die anschließende Party mit den Fans nicht verderben lassen.
Bild: Marcus Merk

BG Leitershofen/Stadtbergen will nach dem letzten Heimspiel mit den Fans feiern, doch erst soll mit einem Sieg gegen Vilsbiburg der zweite Platz verteidigt werden

Das letzte Heimspiel der Saison 2018/19 steht am Samstag für die Basketballer der BG Topstar Leitershofen/Stadtbergen auf dem Programm. Am vorletzten Spieltag der 1. Regionalliga Südost treffen die Kangaroos auf die Vilsbiburg Baskets und benötigen dabei einen Sieg, um den aktuellen zweiten Tabellenplatz zu verteidigen (Spielbeginn 19.30 Uhr, Sporthalle Stadtbergen).

Unabhängig davon wollen sich die Leitershofer aber natürlich auch mit einem Erfolg vom eigenen treuen Publikum verabschieden und werden sicherlich noch einmal alles in die Waagschale werfen. Dieses Unterfangen muss bekanntermaßen ohne Cheftrainer Ian Chadwick gelingen, welcher berufsbedingt länger in den Staaten weilt. Für ihn werden Assistenztrainer Daniel Hamberger und der sportliche Leiter der BG, Stefan Goschenhofer, die Partie coachen. Die beiden Stadtberger Urgesteine hoffen dabei auf die Rückkehr der zuletzt verletzten Bernhard Benke und Dennis Behnisch, wodurch sich die Rotationsmöglichkeiten gegenüber den letzten Partien doch deutlich erhöhen würden.

Daniel Hamberger dazu: „Wir wollen Ian, der in den USA dann um die Mittagszeit sicher am Liveticker sitzen wird, nicht enttäuschen und sein Werk mit Platz zwei zu Ende bringen, auch wenn die beiden verbleibenden Gegner Vilsbiburg und Ansbach sehr starke Mannschaften haben“, so Hamberger. Die Kangaroos hoffen beim Heimfinale natürlich nochmals auf einen sehr guten Publikumszuspruch und wollen nach der Partie mit den Fans im Foyer der Halle noch eine kleine Feier starten.

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Der Gegner aus Niederbayern musste vor der Saison einen größeren Umbruch hinnehmen. Der langjährige Trainer Holger Prote gab sein Amt an Marc Vilas ab, dazu wurde eine Ausländerstelle im Kader durch einen hauptamtlichen Jugendtrainer ersetzt. Demzufolge baute man in dieser Saison verstärkt jüngere Spieler in das Team ein.

Stefan Goschenhofer, der in seiner kurzzeitig neuen Funktion auch für die Gegneranalyse zuständig ist, dazu: „Solch ein Prozess benötigt Zeit und Geduld, das wissen wir selbst am besten. Vilsbiburg ist daher etwas schlechter platziert als in den Vorjahren, in denen es immer um den Titel ging. Es ist aber klar ersichtlich, dass die Baskets einen guten Mix aus jungen Spielern und Routiniers gefunden haben. Und die erfahrenen Akteure wie Topscorer Kendall Timmons, die beiden Center Davor Barovic und Lubos Novy oder auch Kapitän Michael Mayr sind nach wie vor Spieler, die in jeder Mannschaft der Liga gesetzt wären“, erwartet Goschenhofer einen heißen Kampf.

Die Vilsbiburger, aktuell auf Platz neun notiert, kamen zuletzt gut in Fahrt und besiegten in den letzten beiden Partien sowohl Ansbach als auch Rosenheim. Von allen Mannschaften in der Regionalliga werfen sie dabei am häufigsten von jenseits der Dreipunktelinie und weisen auch beim Rebound mit 40 Abprallern pro Spiel einen herausragenden Wert in der Statistik auf.

Das Vorprogramm am Samstag bestreiten zur Abwechslung dieses Mal nicht die zweite Herrenmannschaft (Saisonende), sondern die Leitershofer Jugendteams. Die U14 der baramundi basketball akademie kann ab 11.45 Uhr gegen die DJK SB Rosenheim die Meisterschaft in der Landesliga Süd mit einem Sieg klar machen. Um 14.15 Uhr folgt dann die U8 gegen BBU Ulm und um 16.45 Uhr spielt die Bezirksliga- U16-Garnitur (eines von drei Teams der Stadtberger in dieser Altersklasse) gegen den TV Lindenberg.

Südostdeutsche Meisterschaft der Routiniers

Am Sonntag gibt es dann weiteren „großen Sport“ in der Stadtberger Sporthalle: Dann richten die Kangaroos die Endrunde der Südostdeutschen Meisterschaft der Herren Ü40 aus. Teilnehmer sind neben den Leitershofern die TG Würzburg, 1860 Rosenheim und die DJK Eggolsheim. Die beiden bestplatzierten Teams qualifizieren sich für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft. (asan)

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