Frauenfußball

14.11.2018

Die Punkte wurden verschenkt

So sehr sich Franziska Durz (rechts) und die Frauen des CSC Batzenhofen auch mühten, gegen das Spitzenteam des SC Mönstetten gab es erneut eine Niederlage für das Schlusslicht.
Bild: Andreas Lode

SSV Anhausen kann Überlegenheit im Abstiegsduell nicht nutzen. SC Biberbach stürzt von der Tabellenspitze, CSC Batzenhofen weiter in den Keller

Gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf der Landesliga haben die über weite Strecken überlegenen Fußballfrauen des SSV Anhausen zwei wichtige Punkte regelrecht verschenkt. Gegen die zweite Garnitur des Regionalligisten SC Regensburg reichte es nur zu einem 3:3. Einen rabenschwarzen Tag erwischte der SC Biberbach im Landkreisderby beim FSV Wehringen. Nach der 0:3-Pleite stürzte man von der Tabellenspitze der Bezirksoberliga.

Landesliga Süd

(1:1). Die Heimelf hatte gleich zu Beginn eine Reihe bester Möglichkeiten. Sowohl Lena Wiedenmann als auch Nadine Wallner brachten allerdings in aussichtsreicher Position die Kugel nicht im Gästetor unter. Als die Zuordnung in der SSV-Abwehr nicht stimmte, markierte Katharina Neber das überraschende 0:1 (15.). Es entwickelte sich in der Folge ein Spiel auf das Tor der Gäste. Es dauerte aber bis kurz vor den Wechsel, ehe Anna Kronwitter für das überfällige 1:1 sorgte (41.). Einen kapitalen Anhauser Abwehrfehler nutzte Veronika Leibl zur erneuten Gästeführung (47.). Die Gastgeberinnen spielten weiter nach vorne und wurden mit dem 2:2 belohnt, als Lotta Edelmann einen Schuss ins Regensburger Tor abfälschte (68.). Wiederum war die Anhauser Abwehr nicht im Bilde, als Veronika Leibl wie aus dem Nichts das 2:3 erzielte (73.). Mit einer Energieleistung sorgte die überragende Lotta Edelmann für das hochverdiente 3:3 (83.), sodass der SSV zuletzt nicht mit ganz leeren Händen dastand. Wenigstens wurde in dieser Partie der erste Heimpunkt in der Landesliga erkämpft, wobei aber dieser eine Punkt von den Spielanteilen und Chancen her viel zu wenig ist. (zer)

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Bezirksoberliga

(1:2). Als nach knapp zehn Minuten der Ball durch Ramona Strahl (4.) und Nicola Hofstetter (8.) bereits zweimal im Tor der Heimelf gelandet war, befürchteten die CSC-Anhänger schon das Schlimmste. Doch die CSC-Girls ließen trotz der frühen Gegentreffer nicht den Kopf hängen. Julia Mühldorfer markierte den 1:2-Anschlusstreffer und in der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Gäste hatten dabei mit einem Lattentreffer die größte Chance auf ein weiteres Tor. Dass sich die Heimelf mit der Niederlage nicht abfinden wollte, merkte man nach Wiederanpfiff. Schon in der 46. Minute erzielte Johanna Kamissek nach einer schönen Kombination den viel umjubelten Ausgleich. In den nun folgenden 15 Minuten waren die Schmuttertalerinnen die deutlich aktivere Mannschaft. Doch nicht nur bei einem Pfostentreffer der sehr agilen Julia Mühldorfer hatte man Pech. Das Spitzenteam der Liga konnte sich auf seine Ausnahmespielerin Ramona Strahl verlassen, die mit ihrem zweiten und dritten Treffer (62. und 65.) ihr Team wieder in Front schoss. Doch noch gab sich die Heimelf nicht auf. Der neuerliche Anschlusstreffer durch Julia Mühldorfer (87.) kam jedoch zu spät. (kajü)

(3:0). Einen rabenschwarzen Tag erwischten die SCB-Damen beim FSV Wehringen. Die ersten Minuten kamen sie gut ins Spiel und erspielten sich die ein oder andere Chance auf das 1:0. Im Gegenzug hebelten auch die Wehringer Damen des Öfteren die Abwehr der Biberbacherinnen aus und agierten ziemlich effektiv, sodass diese schon in der 7. Spielminute mit 1:0 in Führung gingen. Nun nahm das Spiel seinen Lauf. Die Gäste gingen zu lasch in die Zweikämpfe und ließen zu viele Aktionen der Heimelf zu. Schon in der 22. Spielminute nutzten diese dann ihre nächste Chance und erhöhten auf 2:0. Kurz vor der Halbzeit schien das Chaos dann perfekt zu sein und ein Elfmeter führte zum 3:0 Halbzeitstand. Nach der Halbzeit kamen die Gäste zwar topmotiviert aus der Kabine, waren aber in der Offensive zu ungefährlich, als dass daraus Tore entstehen hätten können. So stand am Ende die erste Saisonniederlage zu Buche, die trotz mehr Ballbesitz aufseiten des SCB aufgrund von mehr Effektivität und Kaltschnäuzigkeit der Wehringer Damen auch in der Höhe in Ordnung geht. (lh-)

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