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Altenmünster

30.08.2020

Doppelschlag dreht Partie

Mit einem Doppelschlag dreht Tobias Müller (rechts) vom TSV Neusäß die Partie gegen den SC Altenmünster. Hier kann er von Tom Vogt, Mihael Potnar und Tobias Scherer gerade noch gestoppt werden.
Bild: Oliver Reiser

SC Altenmünster fehlt im Test gegen den TSV Neusäß am Ende der Durchblick

Dem SC Altenmünster kommt die erneute Verschiebung des Re-Starts aufgrund der Corona-Pandemie auf den 19. September ganz gelegen. Sonst wäre nämlich das erste Testspiel des Nord-Bezirksligisten gleichzeitig auch die Generalprobe gewesen. Nach mehreren Absagen aus urlaubsbedingtem Personalmangel griffen im Vorbereitungsspiel gegen den TSV Neusäß noch nicht alle Rädchen ineinander. So setzte sich das Kellerkind aus der Süd-Gruppe in einem unterhaltsamen Match mit 4:3 durch.

Zunächst sah es aber noch anders aus. Der SCA hatte in den ersten 25 Minuten eindeutig das Heft des Handelns in der Hand und ging verdient in Führung. Manfred Glenk drückte eine scharfe Hereingabe von Aldin Kahrimanovic ein (12.). Den einzigen Neusässer Offensiv-Lichtblick vereitelte der vom TSV Wertingen gekommene Mihael Potnar im 1:1 gegen Sascha Tesic (19.). Im Gegenzug konnte sich sein Gegenüber Axel Rehm gleich zweimal im direkten Duell mit Gulahmad Arab auszeichnen. Mit einen Doppelschlag drehte dann Tobias Müller die Partie (29. und 32. Minute). Kurios die Szene, die zum 2:2 führte. Manfred Glenk hatte Frank Lehrmann angeschossen. Während das Leder von dessen Hand abgefälscht ins Tor hoppelte, hatte Schiedsrichter Patrick Beutmiller gepfiffen. So verwandelte Aldin Kahrimanovic den fälligen Elfmeter zum 2:2-Pausenstand (43.).

Der eingewechselte Nelson Wongo brachte Schwung ins Neusässer Angriffsspiel. In der 58. Minute bereitete er das 2:3 durch Sascha Tesic vor, in der 84. Minute schloss er zum 2:4 ab (84.). „Ein Königreich für einen Torjäger“, stöhnte SCA-Abteilungsleiter Oliver Osterhoff, nachdem die Seinen zuvor beste Gelegenheiten zum Ausgleich liegen gelassen hatten. Gerne hätte man Neuzugang Gregor Bevanda (KSV Trenk) gesehen, doch der hatte sich bereits im ersten Training verletzt. Der 3:4-Endstand durch Nico Schuster war in der hereinbrechenden Dunkelheit kaum mehr auszumachen. (oli)

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