Aystetten

10.03.2019

Drei Punkte gegen den Gegenwind

Torschütze Robert Markovic-Mandic, Vorbereiter Manuel Britsch, Maximilian Klotz, Max Drechsler und Dominik Isufi (von links) feiern den Treffer zum 1:0. Merings Daniel Zweckbronner ist geknickt.

Aystettens Joker Robert Markovic-Mandic trifft in einem windigen Kellerderby zum 1:0-Sieg gegen Mering

Als Schiedsrichter Alexander Meier nach 93 Minuten abpfiff, zeigte sich witterungsmäßig, wie ungemütlich es hätte für den SV Cosmos Aystetten werden können, wenn das Kellerderby gegen den SV Mering verloren gegangen wäre. Der Wind schwoll zu Orkanstärke an, der Regen prasselte in Strömen vom dunklen Himmel. Ein Jokertor von Robert Markovic-Mandic bescherte den Schützlingen des letztmals gesperrten Marco Löring jedoch einen schmeichelhaften 1:0-Sieg, der sie in der Tabelle der Landesliga-Südwest um sieben Plätze nach oben katapultierte. Und so schien am Ende über Aystetten sogar die Sonne.

Auf fünf Positionen hatten Löring und sein Stellvertreter Aleksandar Canovic das Team im Vergleich zum Gundelfingen-Spiel verändert. Und die Neuen trugen wesentlich zum Erfolg bei. Gheorge Gosa, der für den gesperrten Benjamin Sakrak in die Innenverteidigung rückte, war gegen die impulsiv aber ohne Gefahr im Abschluss vorgetragenen Angriffe der Gäste meist letzte Instanz. In einigen Situationen stand der Cosmos Hintermannschaft auch das Glück zur Seite. So in der 24. Minute, als Xhevalin Berisha patzte, der Ex-Aystetter Markus Gärtner das Leder jedoch an den Pfosten zimmerte (24.). Oder sieben Minuten später, als Maximilian Lutz nach einem Kopfballduell ein Handspiel reklamierte.

0:0 zur Pause ist für Schwimm-Verein glücklich

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Das SV stand bei Aystetten kurz vor der Pause für Schwimm-Verein, als es gleich zweimal im Strafraum lichterloh brannte. Torhüter Valentin Coca, der zuvor bei einem Flatterball von Daniel Zweckbronner auf den Posten war (35.), überstand diese brenzligen Situationen Dank der Mithilfe seiner Vorderleute Dejan Mijailovic (42.) und Gosa (45.), die sich in die gegnerischen Schüsse warfen, unbeschadet. Das 0:0 zur Pause in einem schwachen aber intensiv und mit vielen Fouls geführten Spiel war jedenfalls ziemlich glücklich, denn die einzige Cosmos-Chance hatte Thomas Hanselka bereits in der zweiten Minute. Sein Kopfball aus kürzester Distanz flog jedoch vorbei. Ansonsten konnten die Gastgeber den stürmischen Rückenwind nicht nutzen.

Nachdem beide Mannschaften wussten, dass ihnen ein Unentschieden nicht viel weiterhelfen würde, versuchten sie im zweiten Durchgang die Entscheidung herbeizuführen. Mit suboptimalem Erfolg. Markus Gärtner vergab aus wenigen Metern ebenso kläglich (63.) wie im Gegenzug Stefan Schnurrer, der wohl zu überrascht war, dass man ihn sechs Meter vor dem Tor frei zum Schuss kommen ließ. In der 75. Minute klärte Valentin Coca spektakulär vor Gärtner.

Die Entscheidung fiel schließlich in der 81. Minute. Manuel Britsch bediente von der rechten Seite den kurz zuvor eingewechselten Robert Markovic-Mandic, der nur noch zum 1:0 einschießen brauchte. Jetzt warf Mering alles nach vorne und Aystetten hatte Platz. Nachdem Schnurrer an SVM-Keeper Wolf scheiterte, Manuel Britsch den Ball nicht richtig traf und Maximilian Heckls Flanke nur auf der Querlatte landete, musste man bis zur letzten Sekunde zittern, ehe der Dreier unter Dach und Fach war.

SV Cosmos Aystetten: Coca – Isufi, Gosa, Berisha, Klotz – Mijailovic – Britsch, Drechsler, Linder (50. Heckel) – Schnurrer (90.+1 Zeller), Hanselka (73. Markovic-Mandic).

SV Mering: Wolf – Krebold, Gocevic, Wiedemann, Zweckbronner – Kristen, Cosar (75. Ludwig), Lutz, Utz (83. Ersoy) – Rucht, Gärtner.

Tor: 1:0 Markovic-Mandic (81.). – Schiedsrichter: Alexander Meier (Waldperlach). – Zuschauer: 122.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20FIG_wertingenmertingensony0030(1).tif
Fußball

Vierte Bruchlandung vermeiden

ad__nl-chefredakteur@940x235.jpg

SECHS UM 6: Unser Morgen-Newsletter

Die sechs wichtigsten Neuigkeiten um 6 Uhr morgens sowie ein Ausblick auf den
aktuellen Tag – Montag bis Freitag von Chefredakteur Gregor Peter Schmitz.

Newsletter bestellen