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Eishockey

11.07.2018

„Ein Handgemenge kommt schon mal vor“

Mit der Meisterschaft in der Intersport PIO Landsberger Hobbyliga feierten die Eishockeyspieler der Maddogs Kutzenhausen einen großen Erfolg.
Bild: Maddogs

Ansonsten setzen die Maddogs Kutzenhausen auf Fairness

Hochsommer und Eishockey – das passt eigentlich gar nicht zusammen. Doch die Maddogs Kutzenhausen haben etwas zu feiern. Sie haben heuer völlig unerwartet die Meisterschaft der Intersport PIO Landsberger Hobbyliga geholt. Im Finale gewann die Mannschaft um Betreuer Konrad Gastel und Christian Holzmann in der Landsberger Eisarena vor 350 Zuschauern gegen den EHC Finning deutlich mit 9:0.

Eine geschlossene kämpferische und spielerische Mannschaftsleistung war der Schlüssel zu diesem deutlichen Erfolg. Besonders in Überzahl zeigten sich die Maddogs in Spiellaune und erzielten dabei fünf Tore. Einen Hattrick steuerte Topscorer Matthias Hörmann bei. Eher ruhig verlief der Abend für Goalie Lukas Gastel, der aber immer auf dem Posten war, als er gebraucht wurde. Er konnte somit einen Shut- out feiern. Nach dem Spiel kannte die Freude keine Grenzen mehr und die Kabine wurde zur Partyzone umfunktioniert.

Die Landsberger PIO Hobbyliga ist vergleichbar mit dem Schwaben Cup in Augsburg, an dem Eissportfreunde Cracks Eisenbrechtshofen mit schwindendem Erfolg teilnehmen. „Jedoch wird hier auf Fairness mehr Wert gelegt, gefährliche Checks sind nicht erlaubt, da wir alle Amateure sind und jeder gesund vom Eis gehen will“, erklärt Andreas Heindl, der selbst aufs Eis geht. „Es halten sich auch alle Mannschaften an die Regeln. Probleme gibt’s da eigentlich nicht. Sicher will jeder gewinnen, aber es bleibt immer fair. Aber ein gesundes Handgemenge kommt schon mal vor.“

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In der Liga dürfen nur Spieler eingesetzt werden, die mindestens fünf Jahre nicht mehr im Verein gespielt haben. Nicht nur in der Kutzenhauser Truppe ist jung und alt vertreten. „Die Maddogs sind eigentlich alle Hobbyspieler, die vor zehn Jahren angefangen und sich immer weiter verbessert haben“, so Heindl. Seit fünf Jahren spielt man in der Liga mit. Der größte Teil der Spieler kommt aus Kutzenhausen, einige aus Dinkelscherben und Augsburg. „Wir bestehen aus ehemaligen Fußballern, viele kommen vom Inlinehockey“, berichtet Andreas Heindl. Ehemalige Vereinsspieler haben die Kutzenhauser nicht. „Aus unseren Reihen gibt es aber einen Spieler Simon Seitz, der es aktuell bis in die Bayernliga beim ESV Buchloe geschafft hat“, ist man bei den Maddogs stolz.

Die Kutzenhauser Kufenflitzer bestehen nun seit neun Jahren. „Wir unterstützen den Breitensport Eishockey und möchten es jedem ermöglichen, sich mal aufs Glatteis zu wagen“, lacht Heindl. „Dabei steht der Spaß und die Kameradschaft im Vordergrund.“ Zusätzlich zum Ligabetrieb bieten die Maddogs deshalb einen freien Trainingsbetrieb an, der von Rudi Kaiser organisiert wird. Hier kann jeder, der möchte, einmal mitspielen. (oli/ah-)

Kontakt

Rudi_Kaiser@t-online.de

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