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05.07.2010

Ein Trumpf heißt Kameradschaft

Siegertshofen "Das war Glück", strahlt Edwin Ogir, Abteilungsleiter der 25 Mitglieder starken Sparte des SC Siegertshofen. Nachdem die SpVgg Erdweg ihr Aufstiegsrecht aus Geldmangel nicht wahr nahm, stieg das Team aus dem Fischacher Ortsteil in die Landesliga auf. Damit ist der zum Tischtennis-Kreis 7 gehörende SCS das ranghöchste Männerteam im nordwestlichen Landkreis Augsburg.

"So gleicht sich unser unglücklicher Abstieg von vor einem Jahr wieder aus", meint Edwin Ogir, der erzählt, dass sein Team zur Halbzeit noch Tabellenführer war. Doch dann verletzte sich Neuzugang Axel Feierabend so schwer, dass er anschließend kein Spiel mehr bestreiten konnte. Auch wenn die Bilanzen der Ersatzspieler sogar positiv waren, der Skiclub rutschte trotzdem auf Rang zwei ab. Zu stark waren die drei Landesliga-Absteiger. "Wir erwiesen uns trotz aller Schwierigkeiten als nervenstark vor allem im Schlussdoppel, sodass in sechs Partien noch unentschieden gespielt oder gewonnen werden konnte." Neben diesem Grund ist Ogir besonders stolz auf den Aufstieg, weil in seinem Team nicht ein einziger Spieler bezahlt wird. "Manche zahlen schon 6000 Euro pro Saison beispielsweise für eine ungarische Verstärkung."

Markus Vogler wieder mit dabei

Mit einem klaren "Ja" beantwortet die Mannschaft die Frage zur Chance auf den Klassenerhalt. "Markus Vogler kehrt nach zwei Jahren wieder zu uns zurück. Das ist eine große Verstärkung für uns." Und noch einen Trumpf haben die Siegertshofer in der Hand: ihre eingeschworene Kameradschaft teilweise über Jahrzehnte. Doch auch damit werden sie nicht so stark punkten können, dass sie in die Spitzenphalanx der fünf oberbayrischen Vereine einbrechen könnten. "Sie machen Platz eins bis fünf und die Schwaben Platz sechs mit zehn unter sich aus", ist sich Ogir sicher.

Jetzt haben die Siegertshofer, die in der Fischacher Grundschulhalle eine hervorrande Trainings- und Spielheimat gefunden haben, erst einmal Pause bis Ende Juli. Danach geht's unter anderem ins Trainingslager ins Kleinwalsertal, bei dem sicherlich nicht nur hart an der Balltechnik und -sicherheit gefeilt wird, sondern auch die Geselligkeit garantiert nicht zu kurz kommt.

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