Kreisliga West

31.03.2014

Elfmeter entscheiden Spitzenspiel

Das hat wehgetan! Eine schmerzliche 1:2-Heimniederlage mussten Thomas Lauter und der TSV Zusmarshausen im Verfolgerduell gegen die SSV Dillingen hinnehmen. Beide Treffer erzielten die Gäste per Strafstoß.
Bild: Michael Hochgemuth

TSV Zusmarshausen kann beim 1:2 gegen SSV Dillingen seine Großchancen nicht verwerten. SC Altenmünster trotzt Tabellenführer Günzburg ein 1:1 ab

Eine unglückliche 1:2-Niederlage musste der TSV Zusmarshausen im Verfolgerduell der Fußball-Kreisliga West gegen den SSV Dillingen. Beim 1:2 trafen die Gäste lediglich vom Elfmeterpunkt. Immerhin einen Zähler konnte der SC Altenmünster gegen den Spitzenreiter FC Günzburg erkämpfen. In der Tabelle allerdings sind die Zusamtaler auf den drittletzten Platz abgerutscht.

(1:1). Die Gäste von der Donau schossen während des gesamten Spiels nur viermal aufs Tor – zweimal jedoch vom Elfmeterpunkt und zweimal verwandelte Alexander Imgrund jeweils sicher zum 0:1 (6.) und zum 1:2 (56.). Beiden Strafstößen gingen grobe Abwehrschnitzer in der Zusser Hintermannschaft voraus. Abgesehen von der starken Anfangsphase war von den Gästen relativ wenig zu sehen, außer dass sie sehr robust verteidigten und sich in den ersten 33 Minuten gleich drei Gelbe Karten wegen Foulspiel einhandelten. Nach einer halben Stunde war Manuel Rosam plötzlich völlig frei vor dem Dillinger Kasten, doch sein Seitfallzieher verfehlte knapp das Ziel. Nur zwei Minuten später machte es Rosam besser und schob einen langen Ball von Daniel Neff zum 1:1-Ausgleich ins Tor. SSV-Keeper Uzun war hierbei machtlos, klärte aber bei Chancen von Andreas Belak (Freistoß/40.), Rosam (Alleingang/43.) sowie Thomas Lauter (46.) jeweils in höchster Not. Nur Sekunden nach dem Elfmeter zum 1:2 hätte Manuel Rosam den Ausgleich machen müssen, denn er hatte den Gästekeeper schon ausgetanzt und traf dann das leere Tor nicht. In der letzten halben Stunde gingen die Hausherren ein noch größeres Risiko ein und lockerten den Abwehrverbund. Dadurch kam Dillingen zwar zu Konterchancen, die sie aber ebenso ungenügend verwerteten wie die Hausherren ihre Chancen. Beispielsweise hätte der eingewechselte Robert Wruck mit seinem ersten Ballkontakt den Ausgleich herstellen können, doch er war offensichtlich zu überrascht und schoss knapp vorbei. Es war insgesamt eine packende Partie, die der gut leitende Schiedsrichter Heinrich Deutscher aus Augsburg mit seinen beiden Assistenten jederzeit im Griff hatte. Nach gut 95 Minuten durften dann die Gäste ihren Auswärtssieg bejubeln. (dud)

0:1). Nach der 1:4-Schlappe in Ellzee waren die Vorzeichen für den SCA alles andere als optimal. Zumal Spielertrainer Alexander Kuchenbaur (Knöchelverletzung) nicht von Beginn an anlaufen konnte. Die ersten Chancen hatten dennoch die Gastgeber, doch Dominik Osterhoff schoss aus spitzem Winkel am langen Pfosten vorbei (4.). Glück für die Hausherren, als Gäste-Torjäger Maximilian Lamatsch nach einem Patzer von SCA-Torwart Florian Späth den Ball per Kopf nur auf die Latte setzte. 60 Sekunden später bewies er aber seine Klasse: Mit einem platzierten Flachschuss markierte er das 0:1. Der Top-Torjäger der Liga hätte die Partie nach 43 Minuten entscheiden können, als er alleine auf das SCA-Tor zusteuerte. Keeper Späth gewann das Duell eins gegen eins und hielt sein Team im Spiel. Die Gastgeber ließen in der zweiten Halbzeit hinten kaum noch etwas anbrennen. Vorne setzte Manuel Kuhn (68.) einen ersten Nadelstich, ehe der eingewechselte „Oldie“ Holger Schwarz nach präzisem Zuspiel von Florian Gebauer den Ball zum umjubelten 1:1 über die Linie drückte (87.). Es war am Ende ein verdienter Punktgewinn für nie aufsteckende Hausherren. (AL)

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