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Neusäß

10.06.2019

Erbitterter Kampf um jeden Grashalm

Trotz großem Kampf mussten Daniel Neff (links) mit dem SSV Margertshausen und Tobias Senger mit dem TSV Leitershofen aus der Kreisliga Augsburg absteigen. 
Bild: Andreas Lode

Von Gewinnern und Teams, die mit einem blauen Auge davongekommen sind. Schulnoten für die Kreisligisten

Die Fußballmannschaften aus der Region haben sich in eine kurze Sommerpause verabschiedet. Einige haben die von ihnen selbst gesteckten Ziele erreicht, andere sogar übertroffen, einige die Erwartungen allerdings nicht erfüllt. Die AL-Sportredaktion nimmt die Klubs von der Landesliga bis zur Kreisklasse unter die Lupe und vergibt Schulnoten von 1 bis 6. Im zweiten Teil unserer Serie schauen wir auf die Kreisliga-Vereine.

TSV Neusäß

Punkte/Tore 55, 45:27.

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Der höchste Sieg gelang in der Relegation (5:1 gegen den TSV Betzigau). In der Liga gab es zweimal ein 4:1 (beim TSV Zusmarshausen und gegen Suryoye).

Die höchste Niederlage jeweils 0:2 bei Suryoye und gegen den FC Horgau.

Die meisten Spiele Raphael Schimunek war in allen 28 Spielen dabei. Je 27 Partien haben Frank Lehrmann, Sascha Tesic und Moritz Schiele absolviert.

Die meisten Tore Mit zehn Treffern war Moritz Schiele der interne Torschützenkönig. Es folgen Emanuel Blenk (7) und Mathias Steger (5).

Die meisten Vorlagen Als Top-Vorbereiter glänzte Akif Dogan (7) vor Mathias Steger (6).

Eingesetzte Spieler 24 Spieler hat Trainer Charly Pecher zum Einsatz gebracht.

Böse Buben Rot gab es für Tim Hofbauer, Gelb-Rot sahen Raphael Schimunek und Emanuel Blenk in der Relegation gegen den TSV Kammlach.

Zuschauer/-schnitt Dass ein Schnitt von 125 zustande kam und damit Platz zwei in der Zuschauerstatistik, lag vor allem am Derby gegen die SpVgg Westheim. Da war die Bude mit 450 Schaulustigen gut gefüllt.

Fazit Nach dem Abstieg haben die Lohwaldkicker mit einer völlig runderneuerten Mannschaft eine hervorragende Saison gespielt. Die beiden Relegationssiege, die den sofortigen Wiederaufstieg bedeuteten, waren das Sahnehäubchen.

Note1-

TSV Dinkelscherben

Punkte/Tore 46, 48:40.

Der höchste Sieg 6:1 gegen den TSV Zusmarshausen.

Die höchste Niederlage 1:4 beim TSV Haunstetten.

Die meisten Spiele Nur Lukas Hörtensteiner hat alle 28 Spiele mitgemacht. Thomas Kubina (26), Simon Motzet und Josef Kastner (je 25) folgen.

Die meisten Tore Thomas Kubina wurde mit 20 Treffern Torschützenkönig der Liga. Mit großem Abstand folgt Josef Kastner (5).

Die meisten Vorlagen Auch bei den Assists liegt Thomas Kubina (8) vor Youngster Simon Achatz (6).

Eingesetzte Spieler 26 Akteure haben Trainer Michael Finkel und sein Assisten Harald Fürst eingesetzt.

Böse Buben Julian Kugelbrey sah einmal Rot und einmal Gelb-Rot.

Zuschauer/-schnitt Mit einem Schnitt von 212 sind die Lila-Weißen der Zuschauerkrösus der Liga.

Fazit Nach einem guten Start kam der TSV auf den letzten Metern ins Straucheln, um schließlich aufgrund einer Sondertabelle mit den punktgleichen Konkurrenten Horgau und Westheim noch Dritter zu werden.

Note3

FC Horgau

Punkte/Tore 46 Punkte, 50:35 Tore.

Der höchste Sieg 5:1 gegen FSV Wehringen.

Die höchste Niederlage 1:5 gegen SSV Anhausen.

Die meisten Spiele Maximilian Vogele hat 27 von 28 Spielen absolviert. Jeweils 26 Mal waren Fabian Tögel, Philipp Mayer und Michael Vogele im Einsatz.

Die meisten Tore Maximilian Vogele (9), Fabian Tögel (8), Michael Vogele (7) und Omar Samouwel (6) belegen die ersten vier Plätze.

Die meisten Vorlagen Der beste Vorbereiter war Fabian Tögel (9) vor Tobias Kirschner (5).

Eingesetzte Spieler 23 Akteure hat Spielertrainer Franz Stroh zum Einsatz gebracht.

Böse Buben Patrick Mayer sah Rot, für Markus Hefele, Fabian Tögel, Omar Samouwel und Maximilian Vogele gab’s die Ampelkarte.

Zuschauer/-schnitt Im Schnitt kamen 114. 200 waren es beim Derby gegen Dinkelscherben.

Fazit Nach der Winterpause schien der Bezirksliga-Absteiger nochmals den Wiederaufstieg anzupeilen. Doch drei Niederlagen in den letzten Spielen ließen diesen Traum platzen.

Note 3-

SpVgg Westheim

Punkte/Tore 46 Punkte. Die SpVgg hat die meisten Treffer der Liga erzielt (64), aber auch genauso viele kassiert wie Absteiger SSV Margertshausen (49).

Der höchste Sieg 5:1 beim TSV Göggingen.

Die höchste Niederlage 1:4 beim FC Horgau, jeweils 0:3 gegen Anhausen und beim FC Königsbrunn.

Die meisten Spiele Jeweils 27 Partien waren Mathias Moser und Lukas Huber dabei. 26 Spiele haben Noah Waschkut und Benjamin Walter absolviert.

Die meisten Tore Marco Spengler (18) und Benjamin Walter (16) erzielten mehr als die Hälfte der 64 Treffer.

Die meisten Vorlagen Auch als Vorbereiter taten sich Marco Spengler (10) und Benjamin Walter (7) hervor. Lukas Huber hat ebenfalls sieben Assists zu verzeichnen.

Eingesetzte Spieler 25 Mann hat Trainer Oliver Haberkorn ins Spiel gebracht.

Böse Buben Zweimal sah Patrick Fendt die Ampelkarte, einmal Marco Spengler. Rot gab es nicht.

Zuschauer/-schnitt 350 Zuschauer im Derby gegen den TSV Neusäß sorgten für einen Schnitt von 111.

Fazit Ein Fehlstart zu Beginn der Saison und nach der Winterpause verhinderten eine bessere Platzierung.

Note 3-

SSV Anhausen

Punkte/Tore 42 Punkte. 41:35 Tore.

Der höchste Sieg 5:1 beim FC Horgau.

Die höchste Niederlage 1:4 gegen den TSV Göggingen.

Die meisten Spiele Josef Guggenberger und Benedikt Schmidt haben 27 von 28 Spielen mitgemacht. Je 25 Einsätze können Johannes Seipt und Michael Schrettle aufweisen.

Die meisten Tore Johannes Seipt war mit elf Treffern bester Schütze. Mit Abstand folgen Josef Guggenberger und Tobias Wieser (je 5). Insgesamt gab es 14 Torschützen.

Die meisten Vorlagen hat Josef Guggenberger geliefert (9), gefolgt von Vincent Kraus (6).

Eingesetzte Spieler 28 Spieler hat Spielertrainer Benedikt Schmidt eingesetzt.

Böse Buben Es gab lediglich eine Gelb-Rote Karte gegen Johannes Seipt, der es auch auf zwölf Gelbe Karten brachte. 13 Mal sah Josef Guggenberger den gelben Karton.

Zuschauer/-schnitt 120 kam im Schnitt ins Waldstadion, 170 waren es gegen den SSV Margertshausen.

Fazit Anfang Oktober stand der SSV auf einem Abstiegsplatz. In der Frühjahrsrunde gab es nur noch eine einzige Niederlage und der Klassenerhalt war bald geschafft.

Note 2-

TSV Zusmarshausen

Punkte/Tore 29 Punkte. 36:56. Nur Schlusslicht TSV Leitershofen hat mehr Gegentreffer kassiert (57).

Der höchste Sieg Kuriosum! Das 2:0 gegen Suryoe Augsburg war eine Wertung des Sportgerichts, denn das Spiel wurde abgebrochen.

Die höchste Niederlage 1:6 beim TSV Dinkelscherben.

Die meisten Spiele Marco Steinle war in 27 von 28 Spielen dabei. Es folgen Sebastian Müller (26), Christian Wink, Patrick Steinle und Manuel Rosam (je 25).

Die meisten Tore Lukas Drechsler war neunmal erfolgreich. Dahinter folgen Marco Steinle (6) und Manuel Rosam (5).

Die meisten Vorlagen Lukas Drechsler (11).

Eingesetzte Spieler Insgesamt 27 Spieler kamen zum Einsatz.

Böse Buben Rote Karten kassierten Sebastian Müller, der zudem einmal Gelb-Rot sah, und Patrick Steinle.

Zuschauer/-schnitt 500 Zuschauer wollten das Eröffnungsspiel gegen den TSV Dinkelscherben sehen. Ansonsten hielt sich das Interesse in Grenzen, so dass ein Schnitt von 109 herauskam.

Fazit Als Aufstiegsanwärter gestartet kam der TSV nie in einen Rhythmus. Nach dem Spielabbruch gegen Suryoye und dem 1:6-Debakel in Dinkelscherben warfen Trainer Christian Ludl und Sportlicher Leiter Andreas Eberhardt das Handtuch. Auch unter Thomas Weber wollte es zunächst nicht laufen. Erst im Schlussspurt konnte man sich mit Müh und Not den Klassenerhalt sichern und mit einem blauen Auge davon kommen.

Note5

SSV Margertshausen

Punkte/Tore 28 Punkte. 32:49 Tore. Nur der FSV Wehringen (30) hat weniger Tore erzielt.

Der höchste Sieg 3:0 beim TSV Schwabmünchen II.

Die höchste Niederlage 0:5 beim TSV Haunstetten.

Die meisten Spiele Mit Daniel Hafner und Stefan Gaugenrieder waren zwei Spieler in allen 28 Spielen am Ball. Thomas Wunn und Tobias Hieber kamen auf 27 Einsaetze.

Die meisten Tore Daniel Hafner (9), vor Malte Tjarks, Markus Kranzfelder und Stefan Holl (je 4).

Die meisten Vorlagen Daniel Hafner (7).

Eingesetzte Spieler 23 Spieler hat Trainer Thomas Kempter zum Einsatz gebracht.

Böse Buben Daniel Holl sah die Rote Karte, Sinan Özkan Gelb-Rot.

Zuschauer/-schnitt Der Auf- beziehungsweise Absteiger kann sich auf seine Anhänger verlassen. Ein Schnitt von 121 bedeutet Platz drei.

Fazit Der Aufsteiger kämpfte die gesamte Saison über gegen den Abstieg und musste am letzten Spieltag dann doch noch zurück in die Kreisklasse.

Note 4-

TSV Leitershofen

Punkte/Tore 21 Punkte. 32:57 Tore. Die meisten Gegentore der Liga erhalten.

Der höchste Sieg 4:1 gegen Suryoye Augsburg.

Die höchste Niederlage 1:8 gegen den TSV Schwabmünchen II.

Die meisten Spiele Max Wieland war in allen 28 Spielen dabei. Dahinter folgen Markus Wieland (26), Benedikt Gerstmeier und Martin Gawronski (je 23).

Die meisten Tore Fabian Zimmermann (6) und Benedikt Gerstmeier (5) trafen am besten.

Die meisten Vorlagen Nico Gruber legte vier Treffer auf.

Eingesetzte Spieler 31 Spieler mussten Trainer Bernd Endres und Interimscoach Oswald Seizinger aufbieten, um über die Runden zu kommen.

Böse Buben Markus Wieland sah die Rote Karte, Lukas Mayer Gelb-Rot.

Zuschauer/-schnitt Auf der Alm war wenig los. Lediglich gegen Dinkelscherben und Anhausen konnten 150 Zuschauer begrüßt werden. Macht einen Schnitt von 95.

Fazit Nach relativ gutem Start ging es für die personell am Limit agierenden Almkicker stetig bergab. Als zur Winterpause weitere Verletzte zu beklagen waren, trudelte der TSV der Kreisklasse entgegen. Kurz vor Schluss musste auch noch Trainer Bernd Endres gehen.

Note 5

SSV Neumünster

Punkte/Tore 28 Punkte, 42:80 Tore – damit die meisten Gegentreffer der Kreisliga West kassiert.

Der höchste Sieg 4:0 gegen den TSV Offingen und beim TSV Haunsheim.

Die höchste Niederlage 0:8 und 0:7 gegen den FC Günzburg.

Die meisten Spiele Frank Schmuderer und Timon Rauner haben alle 28 Spiele absolviert. Der 40-Jährige Spielertrainer Schmuderer hat dabei nicht eine Minute versäumt. Jürgen Litzel hat nur ein Spiel verpasst.

Die meisten Tore Simon Weschta (13), der seine Karriere beednet hat, und Pascal Schrodi (12) haben zusammen mehr als die Hälfte aller Treffer erzielt.

Die meisten Vorlagen Pascal Schrodi hat elf Treffer aufgelegt.

Eingesetzte Spieler 26 Spieler haben die beiden Coaches Frank Schmuderer und Jan Schrodi, der ihn vier Spieltage vor Schluss von Jan Schrodi abgelöst hat, eingesetzt.

Böse Buben Rot gab es für Anton Fritz, Gelb-Rot für Pascal Schrodi (zweimal), Frank Schmuderer, Patrick Neubauer und Timon Rauner.

Zuschauer/-schnitt Im Schnitt verfolgten 107 Zuschauer die Spiele des Aufsteigers. Die meisten kamen gegen die SG Reisenburg/Leinheim (175).

Fazit Nach einer starken, von der Euphorie des Aufstiegs getragenen Vorrunde, kam der SSV im Frühjahr nicht mehr auf die Beine. In der Relegation gegen den TSV Unterthürheim konnte man gerade noch den Kopf aus der Schlinge ziehen.

Note 4-

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