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Tischtennis

20.11.2017

Erster Fleck auf der weißen Weste

Mit zwei Einzelsiegen und einem Erfolg im Doppel war Martina Erhardsberger die Spielerin des Tages beim TTC Langweid und rettete ihrer Mannschaft gegen die DJK Kolbermoor II ein Unentschieden. Das war trotzdem der erste Fleck auf der bisher weißen Weste der Langweiderinnen.
Bild: Marcus Merk

Warum die Frauen des TTC Langweid in der 3. Bundesliga gegen die „Zweite“ des Erstligisten Kolbermoor den ersten Punkt abgeben müssen und wer den einen Punkt gerettet hat

Im sechsten Saisonspiel mussten die Tischtennis-Frauen des TTC Langweid im Heimspiel gegen die Zweite des Erstligisten DJK Kolbermoor mit einem 5:5 den ersten Punktverlust hinnehmen. Die Oberbayern traten in Bestbesetzung an, wie es in dieser Saison sonst noch nicht der Fall war.

Erstmals spielte Katharina Michajlova in der Zweiten, die vorher immer im Erstligateam zugange war. Im Gästeteam wirkte auch Laura Tiefenbrunner mit, eine deutsche Nationalspielerin mit schon vier Erstligaeinsätzen in dieser Saison. Dagegen stellte sich bei Langweid Spitzenspielerin Katharina Schneider mit einer noch nicht auskurierten Erkrankung sichtlich geschwächt vor. Betreuerin Katrin Meyerhöfer musste am Ende mit dem 5:5 zufrieden sein, musste doch zuweilen mit einer Niederlage gerechnet werden.

Dabei stimmten zwei Siege der TTCL-Doppel zum Auftakt die heimischen Zuschauer sehr zuversichtlich. Zumindest eine der Doppelbegegnungen hätte aber auch an Kolbermoor gehen können. Das Duo Schneider/Krazelova buchte erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes den Sieg. Dagegen waren Erhardsberger/Dziadkowiec gegen das Gästespitzendoppel deutlicher im Vorteil. Den Zuschauern war mit den Doppeln jedenfalls ein sehr guter Sport geboten, der eine entsprechend hochstehende Spielstärke der jungen Nachwuchstalente Kolbermoors und einen schweren Stand für Langweid erwarten ließ.

Dazu kam, dass schon in den Doppeln sichtbar wurde, dass Katharina Schneider durch eine nun 14-tägige Erkrankung geschwächt ins Spiel gegangen ist und Maria Krazelova von ihrer früheren Spielstärke entfernt ist. Schon nach den ersten Einzeln ergab sich der 2:2-Zwischenstand. Katharina Schneider, die gegen das Nachwuchsass Laura Tiefenbrunner immer noch das sportliche Rüstzeug zum Erfolg hat, konnte den Kampfgeist, ihre besondere Stärke aufgrund der körperlichen Schwächung verständlich nicht bringen. Martyna Dziadkoviec ließ ihre Stärke zuweilen gegen die Gäste-Nummer 1, Katharina Mihajlova, aufblitzen. Das aber reichte nicht. Beim Gleichstand blieb es nach den ersten Einzelspielen nach der Pause. Maria Krazelova, in letzten Spieljahren eine verlässliche Punktesammlerin, enttäuschte bei der Niederlage gegen die Nachwuchsnationalspielerin Naomi Pranjkovic, die Tochter der früheren Langweider Spielertrainerin Sylvia Pranjkovic. Martina Erhardsberger hielt Langweid mit dem verdienten Sieg gegen die Nummer 3, Iana Zhmudenko im Spiel. Sie bewies ihre vielseitige technische Ausbildung, die ihr ermöglicht, sich auf das Spiel der Gegnerin einzustellen und deren Schwächen zu nutzen.

Langweids Hoffnungen erhielten einen Dämpfer durch die Aufgabe von Katharina Schneider. Dadurch gingen die Oberbayern erstmals in Führung. Martyna Dziadkowiec trumpfte gegen Laura Tiefenbrunner stark auf und glich zum 4:4 aus, doch Krazelova verlor erneut. Martina Erhardsberger rettete mit einem 3:0 gegen Naomi Pranjkovic wenigstens noch ein Unentschieden und wurde dadurch zur Spielerin des Tages beim TTCL mit zwei Einzelsiegen und dem Erfolg im Doppel. Am gestrigen Sonntag siegten die Langweider Frauen in Bietigheim-Bissingen mit 6:1. (Bericht folgt). (jug)

TTC Langweid – DJK Kolbermoor II 5:5. Schneider/Krazelova - Zhmudenko/Pranjkovic 8:11, 11:9, 10:12, 11:7, 12:10, Dziadkovic/Erhardsberger - Michajlova/Tiefenbrunner 11:6, 11:6, 13:15, 11:8, Schneider - Tiefenbrunner 7:11, 7:11, 11:13, Dziadkovic - Michajlova 9:11, 4:11, 10:12, Krazelova - Pranjkovic 9:11, 4:11, 10:12, Erhardsberger - Zhmudenko 14:12, 11:6.,9:11, 11:8, Schneider - Michajlova 0:11, 0:11, 0:11, Dziadkowiec - Tiefenbrunner 11:4, 8:11, 11:3, 11:5, Krazelova - Zhmudenko 6:11, 5:11, 11:9, 6:11, Erhardsberger - Pranjkovic 11:4, 11:3, 14:12.

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