Langweid

23.11.2019

„Es könnte spannend werden“

Nicht nur Spielertrainerin Cennet Durgun (vorne) wundert sich, wie schnell die neu formierte, international besetzte Truppe des TTC Langweid zusammen gewachsen ist. Hinten von links Nathaly Paredes, Loan Le und Vitajia Venckute.
Bild: Oliver Reiser

Warum Spielertrainerin Cennet Durgun den TTC Langweid gegen den verlustfreien ESV Weil nicht chancenlos sieht

Dass am heutigen Samstag in der 2. Bundesliga der Frauen der verlustpunktfreie Tabellenzweite ESV Weil beim TTC Langweid in der Dreifachsporthalle (Beginn 18 Uhr) aufkreuzt, lässt Cennet Durgun relativ kalt. „Es kannen spannend werden“, sagt die Spielertrainerin.

Das Selbstvertrauen der jungen und völlig neu zusammengestellten Tischtennis-Truppe ist in den letzten Wochen kontinuierlich gewachsen. Zuletzt gelang dem als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelten Langweiderinnen ein 5:5-Unentschieden gegen die favorisierte DJK Offenburg. „Da hatten wir ebenso wenig auf dem Schirm“, freut sich Durgun diebisch über den gelungen Coup. Mit dazu beigetragen hat auch Martina Erhardsberger, nachdem Durgun erst in der Nacht zuvor aus dem Urlaub zurückgekehrt war und direkt den Weg in die Halle fand. „Wir haben uns gefreut, dass sie mitspielt und sie hat sich gefreut“, sagt die Spielertrainerin.

„Schön, wie sich die Spielerinnen entwickeln und zusammenfinden“, so Durgun. Dass Vitaljia Venckute zweimal gewinnt, sei nicht nicht zu erwarten gewesen. „Nachdem Loan Le und Nathaly Paredes gegen Offenburgs Nummer eins gewonnen haben, waren wir ja fast schon am Gewinnen“, freut sie sich auf die Begegnung mit den verstärkten Gästen, die hinten und vorne gleich stark besetzt sind.

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Das TTC-Team findet sich derzeit mit einem ausgeglichenen Punktekonto im Mittelfeld der Liga. Gute Leistungen der Spielerinnen sowie deren Team- und Kampfgeist fanden bisher große Anerkennung. „Deshalb freuen wir uns auf das spiel gegen Weil“, gibt sich Cennet Durgun angriffslustig. „Deren Spielweise liegt uns. Sie sind relativ schnell am Tisch. Da können wir dagegen halten, weil wir jung und flott auf den Beinen sind.“

Für die nötige Routine soll auch gegen Weil Martina Erhardsberger sorgen. „Sie hat jetzt trainiert und ist immer unangenehm für den Gegner zu spielen.“ Auch im Doppel? „Das werden beim Abschlusstraining besprechen. Mit Vitalja und mir hat es zuletzt ja auch gut geklappt.“

Die Litauerin Venckute, bekannt für ihre gepflegten und gestylten Fingernägel, ist die Überraschung der bisherigen Saison. „Sie spielt gut, schnell und hart, aber auch taktisch schlau“, charakterisiert Cennet Durgun die Linkshänderin, die aus der Oberliga kommt. Aber auch Nathaly Paredes und Loan Le hätten Schläge drauf, die der Gegner nicht erwartet. Es könnte also spannend werden.

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