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Leitershofen

26.08.2018

„Früh aufzustehen ist für mich eine Qual“

Benni Gerstmeier hängt sich für den TSV Leitershofen voll rein.
Bild: Oliver Reiser

Welches Auswärtsspiel und welche Sportart Benni Gerstmeier vom TSV Leitershofen hasst

Nach den Abgängen der Routiniers Markus Bröll und Markus Batzen zum TSV Fischach ist Benedikt Gerstmeier auf der Hierarchieleiter des TSV Leitershofen weiter nach oben geklettert. Altersmäßig liegt der 25-Jährige jetzt genau in der Mitte. „Beim Spiel Alt gegen Jung spiele ich jetzt mal hier, mal dort. Je nachdem, wer alles im Training ist“, lacht der bisher zusammen mit Nico Gruber erfolgreichste Torschütze (je 3 Treffer), der seit der C-Jugend auf der Alm kickt. Mit dem Fußballspielen begonnen hat der jetzt in Bobingen wohnende Student der Betriebswirtschaft beim TSV Pfersee. Geschickt dribbelt er sich durch die elf Fragen der AL-Elferkette.

Bunte oder schwarze Schuhe?

Auf jeden Fall bunte Schuhe. Hautsächlich in Rot, denn das ist meine Lieblingsfarbe. Ich habe drei Paar davon zu Hause.

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FCA oder FCB?

Ganz klar FCA. Ich hatte meine erste Dauerkarte mit elf Jahren, als der FCA noch im Rosenaustadion in der Regionalliga gespielt hat. Ich bin immer für die Underdogs und kann es nicht haben, dass der FC Bayern andauern Meister wird.

Ordnungsfanatiker oder Chaot?

Hhm? Schwere Frage. Ein bisschen was von beidem. Ich bin zwar gerne spontan, aber ich lasse nie etwas rumliegen. Meine Mutter muss mein Zimmer nicht aufräumen.

Frühaufsteher oder Langschläfer?

Was für eine Frage! Ich bin absoluter Langschläfer. Früh aufzustehen ist für mich eine Qual. Deshalb hasse ich das Auswärtsspiel beim TSV Göggingen. Heute Morgen musste ich ebenfalls früh raus, weil ich in den Semesterferien gerade einem Mannschaftskameraden bei der Maisernte helfe. Da geht es um 7 Uhr los. Das ist nicht lustig.

Bier oder Cocktail?

Bier schmeckt mir besser. Außerdem kann man mehr davon trinken. Zum Beispiel beim Bier-Pong auf Partys.

Plärrer oder Stadtfest?

Ganz klar das Stadtberger Stadtfest. Da kennt man so gut wie alle Leute. Die Fußballer haben da auch einen Pilsstand. Da helfe ich auch immer mit beim Ausschenken. Auf dem Plärrer ist mir fast zuviel los. Aber ich werde natürlich am zweiten Wochenende mit der Mannschaft dort aufkreuzen.

Fisch oder Fleisch?

Fleisch gibt es mir zu Hause eher weniger, aber wenn ich weggehe, lasse ich mit gerne einen Zwiebelrostbraten oder ein Schnitzel schmecken.

Helene Fischer oder AC/DC?

Keines von beiden. Ich höre eher die aktuellen Charts und Hip-Hop. Martin Gawronski hat eine Playlist für die Kabine zusammengestellt. Da sind ältere Rocksachen drauf, die ich aber nicht vom Namen her kenne. Nachdem wir bisher damit gut abgeschnitten haben, werden wir diese Liste allerdings so schnell nicht ändern.

Grätscher oder Techniker?

Normal bin ich kein Grätscher, obwohl ich als Sechser oder Achter spiele. Ich versuche die Situationen mit Ablaufen oder Körpereinsatz zu lösen. Nur im Notfall greife ich zu taktischen Fouls. Letzte Saison hatte ich sieben Gelbe Karten.

Kraftraum oder Waldlauf?

Joggen hasse ich! Also eher Kraftraum. Oder? Ich bin zwar in einem Fitnessstudio angemeldet, gehe aber kaum hin. Dafür gehe ich oft zum Schwimmen und spiele gerne Billard – aber das ist jetzt nicht unbedingt eine Sportart, bei der man Kondition bekommt (lacht).

Kreisliga oder Kreisklasse?

Eindeutig Kreisliga! Ich war vor vier Jahren beim Abstieg in die Kreisklasse dabei. Das brauche ich nicht mehr. Ich möchte aber auch nicht mehr so zittern, wie in den letzten zwei Jahren, als wir jeweils erst auf den letzten Drücker noch den Klassenerhalt geschafft haben. Ich denke, dass wir im gesicherten Mittelfeld landen können, wenn wir die Spiele gegen die hinteren Mannschaften gewinnen und auch mal gegen einen Favoriten einen Punkt holen. Die bisherigen Spiele liefen ganz gut, es sind viele Leute im Training, es ist Zug drin.

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