Bezirksliga Süd

25.03.2017

Frühzeitig für Klarheit gesorgt

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Manuel Degendorfer (Bild links) und Michael Braxmeier geben in der kommenden Saison beim TSV Dinkelscherben die Kommandos.

Egal, ob der TSV Dinkelscherben gegen den FC Königsbrunn den letzten Strohhalm ergreift, ein Trainerduo für die neue Saison wurde bereits verpflichtet

Auch wenn bei den Fußballern des TSV Dinkelscherben vor dem nächsten Alles-oder-nichts-Spiel gegen den FC Königsbrunn (Sonntag, 15 Uhr) noch unklar ist, in welcher Liga sie nächste Saison spielen, haben die Verantwortlichen der Lila-Weißen zumindest bei der Trainer-Personalie frühzeitig für Klarheit gesorgt.

Dabei standen Überlegungen im Raum, ob man eher auf bereits Bekanntes und Bewährtes setzt oder ob man einen kompletten Neuanfang mit ganz neuen Gesichtern macht. Man hat sich dann in der Führungsriege, unabhängig vom Ausgang der laufenden Saison, für was „Neues“ entschieden. Als Spielertrainer-Gespann werden Manuel Degendorfer (32) und Michael Braxmeier (30) das Ruder übernehmen. „Beide können uns als Spieler auf dem Platz in der Defensive und Offensive helfen“, so Abteilungsleiter Martin Mehr. Des Weiteren haben die beiden ehemaligen Bayernligaspieler (Degendorfer beim TSV Aindling, Braxmeier beim TSV Schwabmünchen) schon Trainererfahrung gesammelt und sind somit keine Neulinge in dem Metier.

„Mit beiden Spielern waren wir in den vergangenen Jahren schon regelmäßig in Kontakt und wollten sie schon früher auf den Kaiserberg lotsen. Nun hat es als Spielertrainer-Gespann geklappt“, freut sich Mehr.

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Die Weichen für die Zukunft sind demnach gestellt, vielmehr bereitet aber die jetzige Situation Kopfschmerzen: In den ersten beiden Partien nach der Winterpause ließen die Lila-Weißen nicht nur spielerische Mittel, sondern auch Kampfgeist und Widerstand vermissen. Auf die herbe 2:5-Auftaktpleite gegen Memmingen folgte eine verdiente 0:2-Pleite in Erkheim. Somit greift die Elf von Trainer Jens Lutz möglicherweise schon am Sonntag nach dem letzten Strohhalm, wenn mit dem FC Königsbrunn ein weiterer direkter Konkurrent auf dem Kaiserberg gastiert.

Die Königsbrunner sind aktuell Zwölfter, genau einen Platz vor dem Relegationsrang. Der Vorsprung auf den TSV beträgt sieben Zähler. Neben der sportlichen Talfahrt machen den Reischenauern auch herbe Personalprobleme zu schaffen. Zu den Langzeitverletzten Stefan Hörtensteiner und Johannes Miller gesellen sich nun auch noch Florian Wiest, Lukas Hörtensteiner und Alexander Berchtenbreiter hinzu. Der Einsatz von Peter Jakob und Alexander Zott ist ebenfalls fraglich. Cosmin Uilacan, Markus Zeller und Daniel Walter kehren zurück. (ilia)

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