Leichtathletik

04.07.2019

Gersthoferin fliegt nach Baku

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Luisa Tremel fliegt nach Baku. Mit einem Sprung über 1,79 Meter qualifizierte sich die 16-Jährige vom TSV Gersthofen für das European Youth Olympic Festival in der Hauptstadt von Aserbaidschan.

Wie es Luisa Tremel im zweiten Anlauf geschafft hat, sich für das European Youth Olympic Festival in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku zu qualifizieren

Vor einem Monat verpasste Luisa Tremel die große Chance, sich für das European Youth Olympic Festival in Baku zu qualifizieren. In Bernhausen kam sie auf beachtliche 5180 Punkte im Siebenkampf; die persönliche Bestleistung reichte aber nicht für das Ticket nach Aserbaidschan. Aber die vielseitige Leichtathletin des TSV Gersthofen hatte noch einen zweiten Pfeil im Köcher. Und der wurde zu einem Volltreffer. Denn bei der DLV-Junioren-Gala in Mannheim gewann Tremel den Hochsprung und ist damit am Ziel ihrer Träume angekommen.

Mit 1,79 Metern den Sieg geholt

1,79 Meter meisterte die 16-jährige Schülerin im dritten Versuch. Damit stand sie als Siegerin vor Blessing Enatoh (TSV Spandau/1,76 m) und Alisha Pawlowski (LG Tuttlingen-Fridingen/1,73 m) fest. Vor diesem Wettkampf war klar: Wer in Mannheim am höchsten springt, der darf sich auf das Flugticket freuen.

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Luisa Tremel, die schon in jungen Jahren immer wieder in beeindruckender Weise auftrumpft, wäre ansonsten in Friedberg angetreten, wo die bayerischen Mehrkampfmeisterschaften ausgetragen wurden. „Ein bisschen schade“, sagt sie zu dieser Terminkollision, „aber in dem Fall war es klar, dass ich in Mannheim starten würde.“ Den Sieg bei diesem enorm wichtigen Wettkampf kommentiert sie so: „War natürlich super für mich.“

Bayerische Meisterin kann sie in diesem Sommer immer noch werden, denn die Titelkämpfe in den Einzeldisziplinen finden am 13./14. Juli quasi vor ihrer Haustür statt, im Augsburger Rosenaustadion: „Ich weiß noch nicht, wo ich da starte, vielleicht im Hochsprung und im Speerwurf.“

Dass dieses Aushängeschild des TSV Gersthofen Ende Juli dem Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes angehören könnte, das deutete sich bereits im Herbst 2018 an. Schon damals galt sie als potenzielle Kandidatin, denn ihre Daten, die für die Reise von Bedeutung sind, wurden schon damals erfasst und an den Deutschen Olympischen Sportbund weitergereicht. Nun wird sie voraussichtlich am 20. Juli in Richtung Osten aufbrechen und eine Woche später wieder mit dem Flugzeug in München landen.

Die Vorfreude ist groß und die Athletin hat sich bereits eingestimmt auf Baku: „Es ist eine große, moderne Stadt, sie hat ein tolles Stadion und dann das ganze Drumherum. Das ist für mich der Wahnsinn.“

Eines ist für sie daneben auch klar: Der internationale Wettkampf in Baku wird bei hohen Temperaturen über die Bühne gehen. Aber das ist sie mittlerweile ja schon gewohnt: „In Mannheim waren es auch 40 Grad.“ Eine Prognose über ihre angestrebte Leistung in Aserbaidschan kann und will Luisa Tremel nicht abgeben. Vielmehr betont sie: „Ich versuche, das Beste rauszuholen.“

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