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Langweid

10.02.2020

Geschenke gab es nur zum Geburtstag

Nur vor dem Spiel hatten Vitalija Venckute und Geburtstagskind Nathaly Paredes (von links) Grund zur Freude. Im Schlüsselspiel gegen Neckarsulm lief es dann nicht so, wie sich die Spielerinnen des TTC Langweid das vorgestellt hatten.
Bild: Marcus Merk

Warum die Tischtennis-Frauen des TTC Langweid das Schlüsselspiel in der 2. Bundesliga gegen den NSU Neckarsulm verloren haben

Geschenke gab es nur vor dem Spiel. Langweid Nummer eins, die Ecuadorianerin Nathaly Paredes, wurde von ihren Mitspielerinnen mit Präsenten zum 19. Geburtstag überrascht. Das vorentscheidende Spiel um den Klassenerhalt in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Frauen zwischen dem TTC Langweid und NSU Neckarsulm verlief anders, als von den Gastgebern erhofft. Neckarsulm kann sich mit einem 6:2-Sieg schon als gerettet sehen, während für Langweid die Entscheidung vertagt ist.

Zwei Niederlagen in den Auftaktdoppeln

Nach dem 5:5 der beiden Vereine in der Vorrundenbegegnung war Langweid leicht favorisiert. Schon nach den ersten Schlägen in den zwei Auftaktdoppeln zeigten sich Sorgenfalten bei den Langweider Verantwortlichen. Umso mehr nach den zwei Niederlagen der beiden TTCL-Duos. In der Vorrunde stand es zum Auftakt 1:1 aufgrund eines knappen 3:2-Siegs von Nathaly Paredes/Loan Le gegen Wenna Tu/Rebeka Mohr. Im Spiel am Sonntag hatten die beiden Neckarsulmerinnen mit 12:10 im Entscheidungssatz das bessere Ende für sich. Das TTCL-Doppel Vitalija Venckute/Cennet Durgun unterlag Lenka Harasbaszova/Katrin Hessenthaler wie schon in Neckarsulm im Entscheidungssatz mit 8:11. Bei der Niederlage dieses Langweider Duos war es die ungewohnte Unsicherheit der sonst so zuverlässigen Vatalija Venckute, die Sorgenfalten auslöste. Sie hat wohl nicht ihren besten Tag, war die Befürchtung der TTCL-Fans.

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Das bestätigte sich dann auch in den Einzelspielen, musste die Litauerin doch zwei Niederlagen hinnehmen. Sie verlor auch gegen Katrin Hessenthaler, die sie in Neckarsulm mit einem 3:0 beherrscht hat. Nach den verlorenen Doppeln konnten Nathaly Paredes und Loan Le mit erfreulichen Siegen zum 2:2 ausgleichen. Cennet Durgun spielte wie schon im Doppel auch im Einzel gut, aber ohne Erfolg.

Mit der aufkommenden Hoffnung war es nach der Pause bald vorbei. In der Spitzenbegegnung kämpfte Nathaly Paredes zwar tapfer, aber zu hektisch. Während das TCL-Quartett zum Saisonstart als krasser Außenseiter der 2. Bundesliga ohne Druck unbeschwert spielen konnte, müssen die jungen Spielerinnen nun unter mehr Erwartungsdruck mit der größeren Erfahrung der Gegnerinnen fertig werden. „Neckarsulm ist damit durch“, meinte Hallensprecher Gert Jungbauer zu den Fans: „Und wir werden den Klassenerhalt auch noch sichern.“

Dabei blickte er auf das nächste Heimspiel gegen den Tabellenletzten Berlin, der erst zwei Punkte auf seinem Konto hat. Vier weniger als Langweid. (jug)

TTC Langweid – NSU Neckarsulm 2:6. Paredes/Loan Le – Tu Wenna/Mohr 10:12, 3:11, 11:9, 11:7, 10:12, Venckute/Durgun – Habarazova/Hessenthaler 11:9, 8:11, 4:11, 11:6, 8:11, Paredes Tu 9:11, 11:5, 11:8, 11:3, Loan Le – Harabaszova 11:5, 6:11, 11:4, 13:15, 11:8, Venckute - Hessenthaler 14:122, 11:8, 8:11, 9:11, 4:11, Durgun - Mohr 8:11, 9:11, 11:8, 4:11, Paredes – Habarszova 11:9, 4:11, 3:11, 10:12, Loan Le – Tu 11:7, 11:13, 4:11, 12:10, 8:11

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