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Schießen

22.01.2020

Gewonnen und doch abgestiegen

Welden gewinnt zwar das Derby gegen Zusamzell, muss aber in die Bezirksliga zurück. Ustersbach in der Abwärtsspirale

Der sechste Wettkampftag in der Schwabenliga Luftpistole war kein guter Tag für die Mannschaften aus dem Schützengau Augsburg. Welden musste zum Nachbarschaftsderby gegen ersatzgeschwächte Zusamzeller an den Schießstand treten und konnte einen sicheren 3:2-Sieg einfahren. Trotzdem muss man absteigen.

Spannend wurde es im zweiten Wettkampf gegen Schwabegg, bei dem beide Mannschaften lange Zeit gleichauf waren und die Führung nahezu im Minutentakt wechselte. Erst auf der letzten Serie hatte Schwabegg mehr Reserven und konnte die Partie für sich zum 4:1-Endstand entscheiden.

Dabei hätte es auch deutlich anders laufen können, denn Marcus Schenk musste sich an Position fünf mit nur einen Ring geschlagen geben, und Christian Knöpfle hätten nur zwei Ringe gefehlt. Den Ehrenpunkt rettete Benjamin Filbrich auf Rang drei. Zeitgleich haben die Konkurrenten um den Klassenerhalt gepunktet, womit der rettende sechste Platz beim Restprogramm von zwei Wettkämpfen nicht mehr zu erreichen ist und Welden den Gang in die Bezirksliga antreten muss.

Nach sechs Niederlagen in Folge steht nun auch Ustersbach auf einem Abstiegsplatz. Im ersten Wettkampf setzte es eine 2:3-Niederlage gegen die starke Mannschaft aus Mittelstetten. Thomas Pfeiffer und Florian Braun sicherten auf den hinteren Positionen die Punkte, nur Stefan Kast hätte vielleicht mit einem Kraftakt die Partie drehen können. Ganz ohne Chance waren die Ustersbacher im zweiten Wettkampf gegen Reinhartshausen, der mit einer hohen 1:4-Niederlage endete. Wieder mal war es Stefan Kast, der den Ehrenpunkt retten konnte. Beim Stand von 351:351 Ringen musste er ins Stechen und hatte mit 10:8 Ringen die besseren Nerven.

Während Welden bereits sicher abgestiegen ist und sich um die letzten beiden Wettkämpfe keine Sorgen mehr machen muss, hat Ustersbach für den Klassenerhalt denkbar ungünstige Voraussetzungen. Mit Pfuhl und Reinhartshausen warten zwei schwergewichtige Gegner, die nur mit äußerst guten Leistungen und viel Glück zu besiegen sind. Rechnerisch könnte ein Sieg wegen des guten Einzelpunktverhältnisses der Ustersbacher genügen. (lf-)

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