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20.03.2009

Giovanni Manfreda sagt am Saisonende ciao

Der TSV Täfertingen muss sich für die kommende Saison einen neuen Trainer suchen. Nach sechseinhalb Jahren wird Giovanni Manfreda sein Engagement beim Fußball-Kreisligisten beenden. Aus beruflichen Gründen. "Ich habe mich in Täfertingen immer sehr wohl gefühlt, doch für mich hat sich eine neue Perspektive ergeben, die mich zum kürzer treten zwingt", erklärt der gebürtige Italiener, der im Juni seinen 40. Geburtstag feiern wird.

Geschockt zeigte sich Abteilungsleiter Günther Stempfle: "Auf der Generalversammlung am vergangenen Freitag schien eine Weiterverpflichtung nur noch Formsache zu sein." Dann kam die Hiobsbotschaft. "Wir hätten auch ein siebtes Jahr dran gehängt", sagt Stempfle, der Verständnis aufbringt und Manfreda nach wie vor schätzt: "Ich würde ihn gerne in anderer Position beim TSV sehen."

Für Stempfle beginnt nun die Trainersuche. Dabei ergeben sich zwei Probleme. "Wir stehen auf dem Relegationsplatz, wissen noch nicht, für welche Liga wir planen müssen." Um sagen zu können, wie die Mannschaft in der neuen Saison aussieht, will er schnellstens die Zusage aller Spieler einholen, die durch Verbindungen zu Manfreda nach Täfertingen gekommen sind. "Im April haben wir sieben Spiele, da entscheidet sich alles."

Warum den in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? "Ich habe mit meinem Bruder ein gutes Verhältnis", antwortet Günther Stempfle auf die Frage, ob er denn schon mit seinem Bruder Karl-Heinz Stempfle Kontakt aufgenommen hat. Der ehemalige Profi, zuletzt in Thierhaupten tätig, wäre ganz spontan auch Manfredas erste Wahl. "Ich will meinem Nachfolger auf jeden Fall eine intakte Mannschaft übergeben."

Er will mit dem TSV nicht gleich wieder absteigen, nachdem man im vergangenen Sommer endlich den lang ersehnten Aufstieg geschafft hat. (oli)

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