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Rückblende (2)

08.12.2018

Haltungsnoten für einen heißen Tanz

Die besten Haltungsnoten beim heißen Tanz in der Kreisliga Augsburg verdienten sich Sascha Tesic und Cyrill Siedlaczek mit der neu formierten Mannschaft des TSV Neusäß.
Bild: Oliver Reiser

In der Fußball-Kreisliga Augsburg sind noch alle Entscheidungen offen. Eine Vorrundenbilanz

Acht von 15 Mannschaften der Fußball-Kreisliga Augsburg stammen aus dem Verbreitungsgebiet der AZ Augsburger Land. Dazu kommt der SSV Neumünster in der Kreisliga West. Wie die Vorrunde für diese neun Teams gelaufen ist, haben wir im zweiten Teil unserer Rückblende analysiert. Dabei gab es Überraschungen sowohl positiver als auch negativer Art.

TSV Neusäß

35 Punkte aus 17 Spielen und gegenüber dem punktgleichen TSV Haunstetten ein Nachholspiel in der Hinterhand – das lässt vom sofortigen Wiederaufstieg träumen. Mit 26:14 Toren zeigte man sich sehr effektiv.

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Richtig voll war die Bude nur beim Derby gegen die SpVgg Westheim. 450 Zuschauer bei diesem Flutlichtspiel haben den Schnitt auf 131 gehoben.

4:1 beim TSV Zusmarshausen.

0:2 bei Suryoye Augsburg.

Emanuel Blenk, Moritz Schiele und Mathias Steger mit je fünf Treffern.

Alle 17 Spiele haben Tobias Kastenhuber, Raphael Schimunek und Moritz Schiele absolviert.

Die nach dem Abstieg aus der Bezirksliga völlig neu formierte Truppe von Trainer Karlheinz Pecher hat sich sehr schnell zusammengefunden und steht zur Überraschung vieler Experten mit an der Tabellenspitze. Erst im neunten Saisonspiel gab es für die Lohwaldkicker, die viele Punkte in den letzten Minuten geholt haben, die erste Niederlage (0:1 gegen den FC Königsbrunn). Es kam nur noch eine weitere hinzu. Note: 2

SpVgg Westheim

33 Punkte aus 19 Spielen. Mit 44 Treffern hat die SpVgg mit Abstand die meisten Tore in der Liga erzielt. Aber 31 Einschläge im eigenen Kasten sind für eine Spitzenmannschaft zu viel.

Im Schnitt pilgerten 128 Schaulustige auf den Kobel. 350 waren es beim Derby gegen den TSV Neusäß.

5:1 beim TSV Göggingen, 4:0 gegen Wehringen.

1:4 beim FC Horgau.

Marco Spengler führt mit 14 Treffern die Torschützenliste der Kreisliga Augsburg an. Zehn Treffer hat Benjamin Walter auf dem Konto.

Kapitän Walter hat als einziger alle 19 Spiele mitgemacht. Ihm folgen Max Linder, Lukas Huber und Mathias Moser mit je 18 Einsätzen.

Wie jedes Jahr stand die SpVgg Westheim mit auf der Rechnung, was den Aufstieg betrifft. Doch wieder einmal war man zu inkonstant. Beste Heimmannschaft zu sein (22 Punkte auf dem Kobel) genügt nicht. Gerade in den Vergleichen mit den anderen Spitzenteams hat die SpVgg meist den Kürzeren gezogen. Nach fünf Siegen und einem Unentschieden hat die Winterpause den Lauf gestoppt. Note: 3

TSV Dinkelscherben

33 in 18 Spielen. Die Tordifferenz von 30:21 ist durchwachsen.

Mit einem Schnitt von 235 steht der TSV Dinkelscherben in der Liga ganz oben.

6:1 gegen den TSV Zusmarshausen.

1:4 gegen den FC Haunstetten.

Thomas Kubina (Last-Minute-Heimkehrer vom TSV Aindling) hat neun Einschüsse. Ihm folgen Josef Kastner (5) und Hakan Avci (4).

Lukas Hörtensteiner ist der Dauerbrenner. Er hat alle 18 Partien mitgemacht. Kapitän Maximilian Micheler war 17 Mal dabei, kassierte elf Gelbe Karten.

Der letztjährige Vizemeister bestätigte mit einem guten Start, dass er wieder zum Favoritenkreis zählt. Die Lila-Weißen haben jedoch ein Problem mit Mannschaften aus den hinteren Regionen, leisteten sich hier die eine oder andere peinliche Niederlage. Note: 3

FC Horgau

30 Punkte aus 18 Spielen, davon 20 auf eigenem Platz. 33:21 Tore.

123 im Durchschnitt.

5:1 gegen den FSV Wehringen.

0:3 beim TSV Haunstetten.

Maximilian Vogele (6), Michael Vogele und Fabian Tögel (je 4).

Maximilian Vogele und Markus Hefele haben 17 von 18 Spielen mitgemacht.

Nach einem guten Start kam der Bezirksliga-Absteiger Ende August/Anfang September ins Trudeln und blieb sechs Spiele sieglos. Trotzdem sind die Kleeblätter noch in der Verlosung, wenn es um die ersten beiden Plätze geht. Nicht mehr mit dabei sind Co-Trainer Torsten Zimmermann, der sich zu den Damen des SC Mönstetten verabschiedet hat, und Torhüter Michael Feistle (zum SC Altenmünster). Note: 3,5

SSV Anhausen

24 Punkte aus 19 Spielen, 23:26 Tore – das ist alles guter Durchschnitt.

Die guten Leistungen werden im Schnitt von 128 Zuschauern belohnt.

3:1 beim TSV Schwabmünchen II, 2:0 gegen Suryoye Augsburg.

2:4 gegen Westheim, 1:3 gegen Neusäß.

Johannes Seipt führt mit sechs Treffern vor Michael Schrettle (4) und Josef Guggenberger (3).

Nur Spielertrainer Benedikt Schmid hat alle 19 Spiele absolviert. 18 Mal waren Josef Guggenberger und Michael Schrettle im Einsatz.

Mit einer fast ausgeglichenen Bilanz liegt der als Abstiegskandidat gehandelte SSV genau in der Mitte der Tabelle. Das ist weit mehr, als man der durch viel Verletzungen dezimierten Truppe zugetraut hat. Es gab weder hohe Siege noch hohe Niederlagen. Note: 2

SSV Margertshausen

19 Punkte aus 18 Spielen – damit steht man punktgleich mit Schwabmünchen II und Königsbrunn auf einem Relegationsplatz. 22:29 Tore.

111 Besucher tummeln sich im Schnitt auf dem Hungerberg.

3:0 beim TSV Schwabmünchen II.

1:4 beim FSV Wehringen.

Daniel Hafner (7), Markus Kranzfelder und Stefan Holl (je 3).

Daniel Hafner und Stefan Gaugenrieder haben alle 18 Partien mitgemacht, Thomas Wunn, Daniel Holl, Stefan Holl und Tobias Hieber je 17 Spiele.

Der Aufsteiger hat nach dem Auftaktsieg zunächst viel Lehrgeld zahlen müssen. Mit Siegen gegen die direkten Konkurrenten Schwabmünchen, Königsbrunn und Leitershofen konnte man das Lichtlein weiter leuchten lassen. Zum Rückrundenauftakt wird Daniel Holl (drei Spiele Sperre nach Roter Karte) fehlen. Note: 3,5

TSV Leitershofen

18 Punkte aus 18 Spielen – der TSV muss auf einem Abstiegsplatz überwintern. Tordifferenz 21:28.

Exakt 100 beträgt der Durchschnitt auf der Alm.

4:2 gegen SSV Margertshausen.

0:3 beim FSV Wehringen.

Benedikt Gerstmeier und Fabian Zimmermann haben je 4 Treffer erzielt.

Die Abwehrrecken Max Wieland und Tobias Foth waren in allen 18 Spielen am Ball.

Der Wurm steckt im Sturm. Nur Suryoye Augsburg (20) hat weniger Tore erzielt. Hinten steht man hingegen sicher. Die Schwarz-Gelben haben mit 28 weniger Gegentreffer als der Tabellendritte SpVgg Westheim kassiert (31). Note: 4

TSV Zusmarshausen

Nur 16 Punkte aus 18 Spielen. Mit 28 Toren öfter getroffen als die Spitzenteams aus Haunstetten (25) und Neusäß (26), aber mit 40 Treffern die meisten Gegentore kassiert.

500 Zuschauer im offiziellen Saisoneröffnungsspiel gegen den TSV Dinkelscherben und die hohen Erwartungen haben den TSV mit einem Schnitt von 131 auf Platz drei in der Statistik geführt.

2:0 gegen Suryoye – die Partie wurde beim Stand von 2:2 abgebrochen und vom Sportgericht für den TSV gewertet.

1:6 beim TSV Dinkelscherben.

Lukas Drechsler (8), davon fünf in den letzten beiden Spielen. Manuel Rosam folgt mit vier Einschüssen.

Torhüter Felix Häberl und Abwehrrecke Ronny Alex haben alle 18 Spiele bestritten.

Der nach den prominenten Neuzugängen aus Bayern- und Landesliga sogar als Aufstiegskandidat gehandelte TSV hat in der Vorrunde überhaupt kein Bein auf den Boden gebracht und ziert das Tabellenende. Damit hatte wohl niemand gerechnet. Von den drei Siegen, die zu Buche stehen, kam einer noch am grünen Tisch zustande. Drei Spieltage vor der Winterpause erfolgte die Trennung von Trainer Christian Ludl. Nachdem es zum rettenden Ufer nur drei Punkte sind, kann man die verkorkste Saison noch mit dem Klassenerhalt retten. Note: 5,5

SSV Neumünster

Acht Siegen stehen zehn Niederlagen gegenüber. Daraus resultieren 24 Punkte. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt neun Punkte.

Mit einem Schnitt von 107 Zuschauern liegt der SSV im unteren Drittel.

Jeweils einen 4:0-Erfolg gab es gegen den TSV Offingen und beim TSV Haunsheim.

Selbst Klatschen wie zu Hause beim 0:8 gegen Spitzenreiter FC Günzburg oder ein 0:5 in Großkötz warfen Neumünster nicht aus der Bahn.

Im Sturm kann sich der SSV auf seine beiden Torjäger Pascal Schrodi und Simon Weschta verlassen. Beide trafen bisher jeweils zehnmal.

Mit Frank Behmer, Frank Schmuderer, Timon Rauner und Thomas Wink gibt es ein Quartett, das in allen 18 Spielen auf dem Platz stand.

Hopp oder top lautet die Devise beim frechen Aufsteiger. Mit Punkteteilungen hat die Elf von Spielertrainer Frank Schmuderer nichts am Hut. Ein Transfer-Coup gelang den Weiß-Blauen im Oktober. Da stieß der ehemalige Regionalligaspieler der SpVgg Bayreuth, Bastian Horter, zum Tabellenneunten. In der Frühjahrsrunde muss der SSV allerdings auf Stammkeeper Philipp Banks verzichten. Er wechselte zum württembergischen Bezirksligisten TSG Ehingen. Manuel Heinle geht aus Studiengründen ins Ausland. Note: 3

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