Tischtennis

06.05.2015

Harsche Kritik trotz Goldmedaille

Die Teilnehmer der SpVgg Westheim (links Norbert Schölhorn, rechts Erich Goldau) nehmen ihren neuen deutschen Meister im Doppel der AK70, Josef Merk, in die Mitte.
Bild: SpVgg Westheim

Obwohl bei den deutschen Seniorenmeisterschaften erstmals und überraschend mit neuen Bällen konfrontiert, holt Sepp Merk einen Meistertitel. Aber er beschwert sich

Bei den 36. deutschen Einzelmeisterschaften der Tischtennis-Senioren 2015 in Bielefeld errang Josef Merk von der SpVgg Westheim im Doppel der Altersklasse (AK) 70 mit seinem Partner Detlef Siewert (SV WB Allianz München) den Titel. Trotzdem übt der ehemalige Bundesligaspieler scharfe Kritik.

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Aufgrund einer unkorrekten Ausschreibung wurden die drei teilnehmenden Westheimer erstmals mit dem Einsatz von Plastikbällen konfrontiert. Das Sprungverhalten solcher Bälle war für sie gewöhnungsbedürftig. Vor allem Erich Goldau und Josef Merk taten sich besonders schwer, ins Turnier zu finden. „Es wäre zu wünschen, dass möglichst bald sowohl auf Turnier- als auch Vereinsebene mit Bällen einheitlicher Qualität gespielt wird“, kritisierte Merk den holprigen Übergang von Zelluloid- auf Plastikbälle.

Ohne Niederlage zum Doppelsieg

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Erst im Doppel kam er in Fahrt. Auf dem Weg zum Sieg räumten Merk/Siewert mit je 3:1 die Meister aus Hessen und Württemberg ebenso aus dem Weg, wie mit je 3:0 die als Nummer 1 und 2 gesetzten Paare aus Berlin und Schleswig-Holstein.

Erich Goldau hingegen konnte die grandiosen Vorjahreserfolge in der AK75 diesmal nicht wiederholen. Er schied in allen Wettbewerben im Viertelfinale aus. Der dritte Westheimer Teilnehmer, Norbert Schölhorn, startete in der Königsklasse AK40, glänzte in der Gruppenphase mit drei 3:0 Siegen gegen starke Konkurrenz, musste sich aber im Achtelfinale gegen den späteren Dritten beugen. (AL, oli)

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