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Fußball-Bezirksliga Nord

04.08.2017

Heimpremiere: TSV will den Favoriten ärgern

Heute Abend empfängt Gersthofen den SC Bubesheim. Was die Gäste besonders auszeichnet

Spielertrainer Eduard Keil macht keinen Hehl daraus, wenn es um die Rollenverteilung geht: Der SC Bubesheim ist heute Abend Favorit in der Abenstein-Arena (Anpfiff 19.30 Uhr), wenn sich der TSV Gersthofen zum ersten Mal in dieser Saison vor eigenem Publikum präsentiert. Die Gäste aus dem Landkreis Günzburg haben Routiniers in ihren Reihen, bestechen durch ein hohes Tempo und sind gerade über die Außenbahnen brandgefährlich. Deshalb klein beizugeben kommt für Keil nicht in Frage. Im Gegenteil. „Wir wissen, was auf uns zukommt.“

Bubesheim schrammte in der vergangenen Saison knapp am Titel vorbei. Ein Grund dafür war der zu kleine Kader. Am Ende ging den Spielern die Luft aus. Der Verein steuerte dagegen und stellte im Juni acht Neuzugänge vor. Dazu gehört auch Hakan Polat, in den vergangenen Jahren Torjäger beim FC Lauingen. „Hilti Hakan“, so der Spitzname des Stürmers, verfügt über eine ungeheure Durchschlagskraft: Mit 29 Toren schoß er Lauingen von der Kreisliga in die Bezirksliga und legte in den beiden folgenden Spielzeiten noch mal 50 Treffer nach. Mit seinen 29 Jahren gehört er schon zum alten Eisen in der Mannschaft von Spielertrainer Marvin Länge. Denn insgesamt liegt der Schnitt bei 23 Jahren – so wie beim TSV Gersthofen, der verstärkt auf die eigene Jugend baut.

Auch Bubesheim verjüngt sich – die Verantwortlichen setzen auf die Mischung von Nachwuchs und Erfahrung. Dass die erfolgreich ist, zeigten die Bubesheimer gegen den Aufsteiger SSV Glött: Zum Saisonauftakt zogen die Spieler um Marvin Länge innerhalb von wenigen Minuten von 1:0 auf 5:0 davon. Eiskalt wurde jede Chance genutzt, Glött verhinderte am Ende ein noch höheres Ergebnis. Bubesheim zeigte, welche Ambitionen hinter dem Tordrang stehen: Die Mannschaft will wieder nach oben. Gersthofens Trainer Eduard Keil weiß um das Saisonziel der heutigen Gäste. Und bleibt ganz realistisch. „Was Neuburg, Meitingen oder Bubesheim investiert hat – da können wir nicht mithalten.“ Trotzdem gibt es eine Devise. Sie heißt: die Favoriten ärgern.

Er ist komplett bis auf Kapitän Mark Huckle (Urlaub) und die verletzten Mittelfeldakteure Paul Schmuck und Ronny Roth.

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