Zusmarshausen

16.07.2018

Hinein ins Vergnügen!

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5 Bilder
Hinein ins Vergnügen. 199 Einzelstarter stürzten sich beim 3. Nullinger-Volkstriathlon in Zusmarshausen in die Fluten des Rothsees. Dabei ging es nicht immer ohne Blessuren ab.
Bild: Oliver Reiser

Rekordbeteiligung beim 3. Nullinger Volkstriathlon in Zusmarshausen. Nicht nur der überlegene Sieger Timo Schmitz sondern auch die Lokalmatadore werden bejubelt

Benni Fritz wartet an der Wechselstelle vom Schwimmen zum Radfahren. Der zur deutschen Elite gehörende Mountainbike- und Radrennfahrer aus Gabelbach wartet auf seinen Vater Norbert. Langsam leert sich der Wechselraum. Alle anderen Schwimmer haben ihren Transponder schon an den Radfahrer weitergegeben. Mittlerweile wartet Benni Fritz ganz alleine. Dann endlich kommt das Familienoberhaupt, der Junior kann das Rennen aufnehmen und dann an seinen Zwillingsbruder Tobias übergeben. Die beiden können noch etliche Plätze gutmachen. „Wir haben uns gesagt, wir machen den Spaß mit“, hatte Norbert Fritz schon vorher gesagt.

Der Staffelwettbewerb ist typisch für den Nullinger-Volkstriathlon, der gestern in Zusmarshausen zum dritten Mal ausgetragen wurde. „Wir wollen den Breitensportcharakter bewahren“, betont Cheforganisator Karl Sendlinger und freut sich, dass in den letzten Tagen noch viele Lokalmatadore in den Dreierteams, die sich die 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen teilten. Eine Doppelfunktion hatte Streckensprecher Johann Reitmeier, der auch als Schwimmer in der Marktgemeinderatsmannschaft antrat. Bürgermeister Bernhard Uhl fungierte nicht nur als Schirmherr und Läufer seines Teams „Bernie & die Huber-Buam“, er gab auch zweimal den Startschuss ab.

Hinein ins Vergnügen lautete die Devise, als sich 199 Starter in die angenehm temperierten Fluten des Rothsee stürzten. Nicht für alle war es das pure Vergnügen. Sixtus Friegel musste schon nach wenigen Metern aufgeben. „Ich habe einen Schlag ans Kinn bekommen, Wasser geschluckt und dann war es vorbei.“ Ja, beim spektakulären Massenstart kann man schnell einen unbeabsichtigten Tritt oder Schlag abbekommen. „Das härt ja gar nicht mehr auf“, freute sich Karl Sendlinger, als die Athleten nach und nach aus den Fluten stiegen. Mit über 300 Teilnehmern konnte man einen neuen Rekord verbuchen. „Wir sind stolz. Das ist der Lohn für die vielen ehrenamtlichen Stunden, die im Vorfeld und beim Triathlon selbst von fast 80 Helfern erbracht werden“, so Karl Sendlinger. Für die Sicherheit der Athlethen sorgte die Wasserwacht mit der Rote- Kreuz-Gruppe Zusmarshausen: Die Freiwillige Feuerwehr und die Polizei Zusmarshausen überwachten den Verkehr und die Absperrungen. Zum Beispiel auf der Radstrecke zur Horgauer Kapelle, die zweimal gefahren werden musste. Hier gab es heiße Verfolgungsjagden. „Überholen verboten!“, hieß es allerdings im Kreisverkehr vor dem Rothsee. Die Sturzgefahr wäre zu groß gewesen.

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Als souveräner Sieger mit vier Minuten Vorsprung kam Timo Schmitz (TSV Oettingen) auf dem roten Teppich ins Ziel. der letztjährige Zweite benötigte eine Stunde und 46 Sekunden. „Allen Respekt!“, entfuhr es Reitmeier. Die Konkurrenz kam aus dem gesamten schwäbischen und württembergischen Raum. Für einen internationalen Anstrich sorgten Starter aus Ungarn und Italien.

Alle Ergebnisse unter

www.triathlon-zusmarshausen.de

Weitere Bilder finden Sie unter

www.augsburger-allgemeine-land.de/bilder

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