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Meitingen

11.10.2020

Hinten hui – vorne pfui!

So sehr sich Daniel Deppner und der TSV Meitingen auch mühten – beim VfL Ecknach reichte es nur zu einem enttäuschenden 0:0.
Bild: Wilhelm Baudrexel

TSV Meitingen hadert nach 0:0 in Ecknach mit katastrophaler Chancenverwertung. Überragender Torhüter hält wenigstens einen Punkt fest

Enttäuschte Gesichter wohin das Auge blickte. Der TSV Meitingen kam beim VfL Ecknach, dem „unangenehmsten Gegner der Liga“, so Trainer Paolo Mavros vor der Partie, nicht über ein 0:0-Remis hinaus. Am Ende selbstverschuldet, denn wie schon in der Vorwoche beim SC Altenmünster (1:2) wollte das Runde einfach nicht ins Eckige.

Den besseren Start in die Partie erwischte der Gastgeber vor „ausverkauftem“ Haus (200 Zuschauer lassen die Corona-Vorschriften zu). Körperlich investierte der VfL Ecknach in der Anfangsviertelstunde einfach mehr und hebelte immer wieder durch lange Bälle die verschlafene Meitinger Abwehr auf. So kam Ecknachs Spielertrainer Daniel Framberger binnen weniger Sekunden gleich doppelt freistehend zum Abschluss. Zum Ersten fand der 30-Jährige seinen Meister in TSV Keeper Luca Peuser, der mit einem starken Reflex seinen Kasten sauber hielt (6.). Im Anschluss verzog er aus abseitsverdächtiger Position (7.). Erst nach 22 Minuten das erste Lebenszeichen der Gäste: Emanuel Zach brachte die Kugel im Netz unter, stand nach einer Pass-Stafette von Daniel Deppner und Mateo Duvnjak aber leicht im Abseits. In der Folge hätte der TSV Meitingen für eine wahre Gala sorgen können - scheiterte aber einmal mehr am eigenen Unvermögen sowie einem ebenfalls starken David Selig im Kasten des VfL. Gleich doppelt scheiterte Deppner vor dem Gehäuse des Gastgebers. Kurz vor der Halbzeit ging nochmals ein Raunen über den Platz, als Nikola Zegarac nach einem Eckball Duvnjaks die Kugel knapp am Pfosten vorbeischlenzte – Selig hätte hier keine Chance mehr gehabt (43.).

Der TSV Meitingen, der aufgrund personeller Probleme mit lediglich zwei Auswechselspieler anreiste, hatte auch das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Der eingewechselte Tobias Jusczak stand Sekunden nach dem Wiederanpfiff frei vor Peuser, traf den Ball im Getümmel aber nicht richtig (47.).

Schließlich durften die Lechtaler in der 50. Minute ein zweites Mal jubeln, doch abermals vergebens. Diesmal stand Matthias Schuster knapp im Abseits. Fünf Minuten später stand Deppner erneut im Fokus, brachte den Ball aber nicht unter Kontrolle (55.). Der VfL Ecknach beschränkte sich in dieser Phase auf eine konzentrierte Defensivarbeit, woraus sich in der 57. Minute ein für Meitingen gefährlicher Konter bot. Doch wieder blieb Peuser, diesmal gegen Michael Eibel, lange stehen und klärte im Eins-gegen-Eins bärenstark – schon eine halbe Stunde vor Schluss stand damit der Mann des Spieles fest.

Doch auch Duvnjak erwischte seit langem mal wieder einen Sahnetag, seine Mannschaftskollegen konnten seine Vorarbeit bedauerlicherweise aber nicht nutzen. Erst scheiterte Duvnjak selbst am gut parierenden Selig, Deppner hätte die vor ihn fallende Kugel nur noch reindrücken müssen, aber schob vorbei (81.). Ecknach hielt zusammenfassend dem Druck der Meitinger, denen die Zeit weglief, bis zum Ende hin stand.

VfL Ecknach: Selig, Huber, Glas, Framberger, Piller, Birkl (80. Wagner), Wohlrab, Eibel, Sponer (80. Obermeyer), Korelko (75. Zakari), Jung (46. Jusczak).

TSV Meitingen: Peuser, Zegarac, Chouiloulidis, Zach (61. Heider), Lettrari, Deppner, Ranitovic, Fichtner, Schuster, Duvnjak, Buja.

Schiedsrichter: Sebastian Stadlmayr. - Zuschauer: 200

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