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Schwimmen

26.02.2015

Im Wasser geht die Post ab

Mit sehr guten Leistungen konnten die Starter des TSV Gersthofen glänzen. Hier Fabian Miller beim Rückenschwimmen.
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Mit sehr guten Leistungen konnten die Starter des TSV Gersthofen glänzen. Hier Fabian Miller beim Rückenschwimmen.

Das alte Gersthofer Hallenbad verwandelt sich beim Cool Swimming Cup immer in eine höchst professionelle Wettkampfarena für internationale Konkurrenz

Das Gersthofener Hallenbad wurde beim 8. Cool Swimming Cup des TSV Gersthofen in ein höchst professionelles Wettkampfbad verwandelt. Diese Veranstaltung ist bei vielen Schwimmvereinen ein fester Bestandteil im Wettkampfkalender. Die Organisatoren überlegen jedes Jahr aufs Neue, den vorherigen Wettkampf zu verbessern und zu toppen. Aktuell glänzt der Cool Swimming Cup mit professioneller elektronischer Zeitmessanlage, modernsten Startblöcken mit Tritthilfe, Finalläufen mit Musik-, Nebel- und Lichtershow. Dieses Jahr waren insgesamt 490 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 34 Vereinen zu Gast in Gersthofen. Einige davon kamen sogar aus Brixen, Bozen, Meran, Sterzing und Tirol.

Am Ende des anstrengenden Wettkampfes stand die Mannschaftswertung fest. Den ersten Platz belegte der SSV Bozen vor dem SV Augsburg und dem Team Tirol (Tiroler Kaderauswahl). Die „Elimination Race“ haben Michelle Lienhart vom Schwimmverein Augsburg und Paul Deuker vom TSV Gersthofen gewonnen und somit jeweils einen Wettkampfanzug von der Firma Head bekommen. Bei diesem Rennen heißt es, Ausdauer beweisen. Hier treten zehn Schwimmerinnen und zehn Schwimmer gegeneinander mit 50 Meter Freistil an. Der Letzte pro Lauf ist draußen – und so geht es weiter, bis der Sieger ermittelt ist.

TSV Gersthofen

Der TSV Gersthofen war neben zahlreichen Helfern mit insgesamt 21 Schwimmerinnen und Schwimmern im Bad vertreten. Dieser Heimvorteil nutzen sehr viele und glänzten mit Bestzeiten. So zum Beispiel Jonas Zimmermann (Jg. 2003/6x Gold), Martin Schmid (Jg. 2002/1x Silber, 1x Bronze), Frank Kurmyshkin (Jg. 2003/2x Gold, 3x Bronze), Marco Bauer (Jg. 2001/1x Silber), Oliver Peetz (Jg. 2001), Anett Eymiller (Jg. 2001) und Patricia Zarschler (Jg. 2002).

Alexander Defland (Jg. 1999), Rebekka Koob (Jg. 2000) und Andreas Lenhardt (Jg. 1998) konnten jeweils einen dritten Platz bei dieser internationalen Konkurrenz erzielen. Die Zwillingsbrüder Plambeck (Jg. 2003) freuten sich über einen zweiten Platz von Lennart und einen dritten Platz von Emanuel, ebenso wie Maximilian Deuker (1991) über 100 Meter Rücken und 200 Meter Schmetterling.

Paul Deuker (Jg. 1998) lieferte trotz einer Verletzung seine Leistungen ab. Neben dem Sieg des Elimination Races belegte er über 100 Meter Freistil und 50 Meter Freistil Platz eins und in der offenen Wertung im Finale Platz drei.

Weitere Treppchenplatzierungen lieferten Julia Vogel (Jg. 2001/1x 1., 2x 2., 3x 3. Platz), Carina Zimmermann (Jg. 1990/3x 3. Platz), Fabian Miller (Jg. 1999/2x 2., 2x 3. Platz) und Harald Schmid (Jg. 1997/1x 1., 3x 2., 2x 3. Platz).

Schwimmteam Neusäß

Mit sieben ersten und einem zweiten Platz war Ana Katarina Barnjak (Jg. 98) mit die erfolgreichste Sportlerin des gesamten Wettkampfs. Über 50 Meter Brust in 36,87 Minuten und über 50 Meter Freistil in 27,79 Minuten konnte sie zwei neue Vereinsrekorde aufstellen. Daniela Schropp (Jg. 97) verbesserte ihre eigenen Rekorde über 100 Meter Schmetterling (1:11,42 Min.) und 200 Meter Schmetterling (2:39,23 Minuten). Den ersten Platz konnte sie sich über 200 Meter Lagen sichern.

Nils Golczyk war im Jahrgang 2005 auf 200 Meter Lagen (1.), 50 Meter Rücken (2.) und 100 Meter Freistil (3.) schnell unterwegs. Lob hatte Trainer Mirko Golczyk, für den der Wettkampf eine Abschiedsvorstellung war, weil er den Verein verlässt, um für fünf Jahre in den USA zu arbeiten, für Raja Kolbe (Jg. 05) und für Sebastian Klement (Jg. 01) parat.

Die Rückenspezialistinnen Samantha Borkowski und Franziska Schalk (Jg. 98) wechselten sich bei der Vergabe von Platz eins und zwei ab. Über 200 Meter Schmetterling ging der erste Platz an Samantha. Die Nachwuchstalente Gina Maria Voswinkel und Lina Drechsel (beide Jg. 04) schwammen bei all ihren Starts immer Bestzeit. Bestzeiten und auch den ersten Platz sicherte sich Johanna Zillner (Jg. 96) über 200 Meter Freistil. Anna Grimm, Anna Sophie Dicsöfi und Mark Stephan sicherten sich ihre Starts für die schwäbischen Meisterschaften im März. (as-)

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