Aystetten

30.03.2019

Jeder Fehler wird bestraft

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Jeder Fehler wird bestraft. Auch gegen den FC Kempten schlug es hinter Cosmos-Keeper Valentin Coca ein, nachdem seine Vorderleute den abgewehrten Ball nicht nachhaltig klären konnten. Xhevalin Berisha (rechts) sieht’s mit Schrecken.
Bild: Oliver Reiser

Für den SV Cosmos Aystetten ist die Reise nach Wolfratshausen keine Sightseeingtour

Was haben Aystetten und Wolfratshausen gemeinsam? Beide Gemeinden gelten als Nobelorte, in denen Prominente ihren Wohnsitz haben. Aus dem oberbayerischen Wolfratshausen in der Nähe des Starnberger Sees stammt zum Beispiel der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber, der sogar in seiner Jugendzeit beim heimischen BCF als Fußballer aktiv war. „Mir egal“, sagt Marco Löring, „wir machen keine Sightseeingtour.“ Ganz im Gegenteil: „Das Spiel ist für beide eminent wichtig“, sagt der Trainer des SV Cosmos Aystetten vor dem erstmaligen Gastspiel im Isar-Loisach-Stadion, das am heutigen Samstag um 15 Uhr angepfiffen wird.

Nur ein Zähler trennt die beiden Konkurrenten in der Landesliga Südwest. Damit sind sie mittendrin statt nur dabei im Rennen gegen die drei Abstiegsrelegationsplätze. „So lange man keinen Sieg einfährt, wird es weiterhin eng bleiben“, sinniert Löring und hofft, dass allen bewusst ist, um was es geht. Beim 2:2 gegen den FC Kempten hat man dies erst in der zweiten Halbzeit gesehen, als der SV Cosmos das Spiel zum Kippen brachte und einen 0:2-Rückstand aufholen konnte.

Letztendlich sogar in Unterzahl, denn Florian Linder sah die Rote Karte. Inzwischen wurde der 24-Jährige für drei Spiele gesperrt. Er soll seinem nach einem Zweikampf am Boden liegenden Gegenspieler „den Ball mutwillig in den Bauch geworfen haben“. So steht es zumindest im Bericht des Unparteiischen. „Es war eine unnötige Aktion, die nicht sein musste. Aber völlig harmlos“, sagt Marco Löring inzwischen im Umgang mit dem Fußball-Verband etwas resigniert: „Wir werden die Sperre akzeptieren.“

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Was den Aystetter Trainer ebenfalls wurmt, ist die Tatsache, dass man sich mit individuellen Fehlern immer wieder selbst bestraft. Und noch schlimmer: „Jeder Fehler führt zu einem Tor“, knurrt Löring und erinnert sich an die beiden Gegentreffer gegen Kempten. „Das müssen wir minimieren und unsererseits den Gegner zu Fehlern zwingen.“ In Wolfratshausen wird das vermutlich auf Kunstrasen geschehen. „Auch das müssen wir akzeptieren und uns auf viel Kampf einstellen“, so Löring, „aber der Gegner und wir haben die gleichen Bedingungen.“

Niklas Kratzer kommt vom TSV Gersthofen

Hinter den Kulissen laufen die Personalplanungen für die neue Saison. Während drei Neuzugänge, darunter Niklas Kratzer vom TSV Gersthofen, bereits fix sind, werden auch einige den Verein verlassen. So wird Patrick Szialgyi mit dem Ligakonkurrenten SV Mering in Verbindung gebracht. „Wir werden uns weiter umschauen“, lacht Löring.

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