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Basketball

17.02.2018

Jetzt könnte es eng werden

Die aktuelle Tabellen- und Personalsituation sorgt für sorgenvolle Mienen bei der BG Leitershofen/Stadtbergen. Sowohl bei Routinier Jonny Genck und Trainer Ian Chadwick (von links) als auch bei den Machern im Hintergrund.
Bild: Marcus Merk

BG Leitershofen/Stadtbergen steht vor einer richtungsweisenden Partie im Kampf um den Klassenerhalt. Ein Abstieg würde Auswirkungen auf die zweite Mannschaft haben

Ein Spiel von immens hoher Bedeutung steht für die Basketballer der BG Topstar Leitershofen/ Stadtbergen am Samstagabend auf dem Programm. Nach zwei Auswärtsspielen in Folge will die Mannschaft nun in eigener Halle wieder „den Bock umstoßen“. Zum Kellerduell der 1. Regionalliga empfängt man um 19.30 Uhr den Tabellen-zwölften TTL Basketball Bamberg.

Dass ein Sieg gegen die Oberfranken mehr als wichtig wäre, zeigt alleine schon der Blick auf die Tabelle. Die Kangaroos stehen mit aktuell 12 Punkten zwar auf Platz zehn, lediglich aber jeweils zwei Zähler vor dem punktgleichen Trio aus Rosenheim, Bamberg und Jena. Den Hauch des Abstiegsgespenstes spürt man trotzdem im Nacken. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird nämlich auch der Tabellendreizehnte den Gang in die zweite Regionalliga antreten müssen. Demzufolge könnte die BG mit einem Sieg gegen den TTL nicht nur den Abstand auf vier Punkte ausbauen, sondern auch den direkten Vergleich zu ihren Gunsten entscheiden. Denn bereits das Hinspiel gewannen die Stadtberger mit 80:67.

Personell gehen die Leitershofer wie bereits berichtet nochmals gewaltig reduziert ins Rennen. Bernhard Benke wurde nach seiner Verletzung aus dem Oberhaching-Spiel bereits am Mittwoch von Mannschaftsarzt Dr. Rolf Pesch erfolgreich am Meniskus operiert, er fällt aber auf jeden Fall bis Saisonende aus. Ebenso wie Nico Breuer, dessen Fehlen nach seinem Achillessehnenriss sogar auf mehrere Monate angesetzt wurde. „Das sind natürlich keine guten Nachrichten. Wir haben aber noch immer genügend gute Spieler auf allen Positionen, um diese Ausfälle zu kompensieren und werden jetzt noch enger zusammenrücken, um das Saisonziel zu erreichen. In Oberhaching haben wir eine kämpferisch sehr gute Leistung gezeigt und auch mit der spielerischen Linie war ich über weite Strecken der Partie gegen das beste Team der Liga zufrieden“, gibt sich BG-Cheftrainer Ian Chadwick vor dem Spiel gegen Bamberg kämpferisch. Voraussichtlich wird man den aktuell dezimierten Kader mit Spielern aus der zweiten Mannschaft ergänzen, welche erst am Sonntag in der 2. Regionalliga Süd zu Hause gegen Milbertshofen antritt (16.30 Uhr). Auch diese werden sich ins Zeug legen. Sollte nämlich die erste Garnitur absteigen, müsste auch die Zweite den Weg nach unten antreten.

Die Nordbayern um ihren belgischen Topscorer Frederik Adriaans (16,4 Punkte im Schnitt) werden den Kangaroos sicherlich einen Kampf auf Biegen und Brechen liefern. Mit Kevin Jefferson, Christoph Dippold und Michael Lachmann punkten drei weitere Spieler im bisherigen Saisonverlauf zweistellig. Insgesamt stellt das Team von Coach Rainer Wolfschmitt aber ähnlich wie die BG eine sehr ausgeglichen besetzte Mannschaft. So erzielte beispielsweise Daniel Eisenhardt bei der knappen Heimniederlage letzten Samstag gegen Herzogenaurach 17 Punkte. Saisonziel des Aufsteigers war von Anfang an der Klassenerhalt, hier befindet man sich momentan also absolut im Soll.

Für das JBBL-Team der baramundi basketball akademie steht am Sonntag das letzte Spiel der Relegationsrunde gegen IBAM München an (12 Uhr Sporthalle Stadtbergen). Nach den beiden Auswärtssiegen bei SSC und PS Lions Karlsruhe ist die Mannschaft von Trainer Tommy Nadir nicht mehr vom vierten Tabellenplatz zu verdrängen und genießt somit bei den Play-Downs im März Heimrecht gegen den Sechsten der Südwest-Gruppe, den TV Langen. (asan)

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