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Leitershofen

24.11.2018

Keine vorzeitigen Geschenke verteilen

Warm anziehen muss sich nicht nur Leitershofens Trainer Bernd Endres gegen den TSV Neusäß. Am letzten Spieltag vor der Winterpause wollen vor allem die Abstiegskandidaten nochmals Punkte sammeln.
Bild: Oliver Reiser

Am letzten Spieltag vor der Winterpause wollen vor allem die Abstiegskandidaten für ein flauschiges Polster sorgen

Allmählich wird es kalt im Süden Deutschlands. Zeit, die Weihnachtsglocken läuten zu lassen und ein letztes Mal vor dem großen Fest die Fußballschuhe zu schnüren. Traurig aber wahr: Der TSV Zusmarshausen leuchtet dem Weihnachtsmann den Weg. Der Tabellenletzte ist spielfrei und wird wohl oder übel mit der Roten Laterne überwintern müssen. Unfreiwillig spielfrei ist der TSV Dinkelscherben, dessen Spitzenspiel vom Tabellenführer TSV Haunstetten abgesagt wurde. Für den Rest der Liga ist nach wie vor alles offen.

TSV Leitershofen TSV Neusäß. Zweiter gegen Vorletzter. Unterschiedlicher könnte die Ausgangssituation vor dem Landkreisderby zwischen Leitershofen und Neusäß nicht sein. Dennoch verbindet die beiden etwas: Neusäß Trainer Karlheinz Pecher. Der 52-Jährige war in Leitershofen bereits drei Mal Trainer, in der Saison 97/98 sogar Spieler auf der Alm. „Das ist etwas ganz besonderes für mich“, so Pecher. Während sein Gegenüber Bernd Endres seit fünf Spieltagen auf einen Sieg wartet, will der 52-Jährige trotz vieler Freundschaften keine Gnade walten und den TSV Leitershofen weiter auf einen Sieg warten lassen. Auch mit der bisherigen Punkteausbeute ist Pecher sehr zufrieden. „Wir waren nicht auf dem Zettel der Aufstiegskandidaten. Doch der Umbruch ist so gut von statten gegangen, dass wir die bisherigen Favoriten allesamt ärgern konnten.“ Das Wort Aufstieg oder Relegation wolle man trotzdem noch nicht in den Mund nehmen.

FSV Wehringen – SSV Margertshausen. Zum richtigen Zeitpunkt der Saison war der SSV in der Kreisliga Augsburg angekommen. Drei der letzten vier Partien entschied der Aufsteiger für sich, behielt am vergangenen Wochenende gegen den TSV Leitershofen im direkten Duell sogar die Nerven und brachte das 1:0 souverän über die Zeit. „Das war ein wichtiger Sieg für uns. Nur so konnten wir mit der Konkurrenz Schritt halten“, erklärt Trainer Thomas Kempter. Gegen Wehringen wartet nun exakt das gleiche Kaliber. „Es wird auch kein schönes Spiel. Keiner will verlieren und so den anderen vorbeiziehen lassen“, meint der Kempter, der sich schon sehr auf die Winterpause freut. Mit letzten Kräften sollen nun noch einmal Punkte hinzukommen. Mit jeweils 19 Zählern residieren die beiden derzeit über dem Strich.

FC Königsbrunn SSV Anhausen. Der SSV Anhausen führt mit 21 Punkten das untere Tabellendrittel an. Nach zwei Niederlagen in Folge sprang bei der Bayernliga-Reserve des TSV Schwabmünchen wieder etwas Zählbares raus. „Nach 0:2-Rückstand nicht verloren. So lautete auch unsere Devise“, erklärt Spielertrainer Benedikt Schmid. Ein Remis gegen den direkten Konkurrenten FC Königsbrunn würde ausreichen, um am sicheren Ufer zu überwintern. „Im besten Fall verabschieden wir uns aber mit einem positivem Ergebnis in die Winterpause“, will der 27-Jährige gegen den FC nichts unversucht lassen und sich mit einem Sieg im Rücken die erste Kerze anzünden.

TSV Göggingen – FC Horgau. Samstag, 10:30 Uhr in Göggingen. Wer sich diese Anstoßzeit hat einfallen lassen, ist nicht bekannt - ist wohl besser so. „Das ist eine sehr unglückliche Anstoßzeit. Da muss ich mir was einfallen lassen, um mit den Jungs auf der Höhe zu sein“, kommt Trainer Franz Stroh ins Grübeln. Nach dem 0:1 gegen Dinkelscherben liegt dem 36-Jährigen nämlich ein versöhnlicher Jahresabschluss am Herzen. „Grundsätzlich fehlen mir vier oder fünf Punkte, die wir unglücklich haben liegen lassen. Das schmerzt etwas. Doch gegen Göggingen sind noch einmal drei Punkte zu vergeben, die wir uns holen wollen“, so Stroh.

SpVgg Westheim – FC Haunstetten. „Wir sind alle froh, wenn endlich Pause ist“, gab Oliver Haberkorn offen zu. Und das, obwohl die Spielvereinigung gerade einen echten Lauf hat. Nur einmal musste sich der Tabellenvierte in den letzten acht Spielen geschlagen geben. „Wir haben in den letzten Wochen eine gute Leistung gezeigt und nun nach einem eher mäßigem Start eine sehenswerte Ausbeute verzeichnet“, erklärt der 34-Jährige. „Gegen den FC Haunstetten wollen wir die drei Punkte nun auch auf dem Kobel behalten und an die vergangenen Leistungen anknüpfen.“

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