Tennis

17.05.2013

Kollektiver Fehlstart

Drei Spiele – drei Niederlagen. Die Tennis-Herren des TC Rot-Weiß Gersthofen um Spielertrainer Milan Krivohlavek legten in der Bayernliga einen Fehlstart auf den roten Sand. Nach Pfingsten müssen die nötigen Punkte zum Klassenerhalt eingefahren werden.
Bild: Andreas Lode

Sowohl die Bayernliga-Herren als auch die Landesliga-Frauen des TC Rot-Weiß Gersthofen starten mit Niederlagen in die Saison

Gersthofen Die Aushängeschilder des TC Rot-Weiß Gersthofen sind ausnahmslos mit Niederlagen gestartet. Für die erste Herrenmannschaft hat die Saison in der Tennis-Bayernliga Süd mit zwei Niederlagen begonnen. Nach dem 2:7 im Auftaktderby beim TC Schießgraben Augsburg stand nun ein Doppelspieltag an. Das Heimspiel gegen den mit fünf Ausländern angetretenen TSV 1860 Rosenheim, einen der Top-Favoriten auf den Aufstieg in die Regionalliga, wurde nach großem Kampf 1:8 verloren. In den Einzeln scheiterten Spielertrainer Milan Krivohlavek und Nachwuchstalent Nic Reitsam sehr knapp erst im Entscheidungssatz. An Position 2 holte Milan Krnjetin in einem tollen Spiel mit immer wieder begeistertem Applaus der zahlreichen Zuschauer den Einzelpunkt. Nachdem David Simon, Lorenz Schwojer und Mannschaftsführer Andreas Rausch ihre Einzel verloren hatten, war das Spiel bereits vor den Doppeln entschieden.

Das zweite Spiel bei einem weiteren Aufstiegsfavoriten, dem TF Dachau zeigte einen ähnlichen Verlauf. Alle Einzelspiele waren heiß umkämpft, gingen aber alle knapp verloren, wobei sich Milan Krnjetin und Milan Krivohlavek erst im Entscheidungssatz geschlagen geben mussten. Mit zwei gewonnenen Doppeln konnte noch ein 2:7 erreicht werden. Nun bleibt in der Pfingstpause Zeit, sich auf die verbleibenden vier Spiele vorzubereiten und das Ziel Klassenerhalt doch noch zu erreichen.

Damen stark ersatzgeschwächt

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Auch für die Damen I in der Landesliga Süd begann die Saison nicht besonders verheißungsvoll. In den beiden Auswärtsspielen vor Pfingsten gab es klare Niederlagen. In Moosach und in Murnau gab es keine Einzelsiege, sodass die Endergebnisse letztlich 0:9 und 1:8 lauteten. Allerdings waren die Damen stark ersatzgeschwächt. Ohne die etatmäßige Nummer 1, Sophie Lohscheidt, und dem Ausfall weiterer Stammspielerinnen traten mit Alena Hackenberg, Franca Pacelli, Laura Geßlein und Nadine Brousek einige Jungtalente an, die ihre Sache in dieser hohen Liga sehr gut machten und denen dort die Zukunft gehören dürfte.

Daher sind diese Niederlagen zu verschmerzen und die verbleibenden fünf Spiele nach Pfingsten bieten noch genügend Möglichkeiten für ein positives Punktekonto.

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