Langweid

31.08.2018

Langweid macht den Absprung

Der TTC Langweid hat mit seiner zweiten Mannschaft den Absprung aus der Regionalliga gemacht. Unter anderem, weil die talentierte Eva Bickel, die auch schon in der ersten Garnitur zum Einsatz kam, an einer langwierigen Ellenbogenverletzung laboriert.
Bild: Marcus Merk

Der TTC zieht sein zweites Tischtennis-Frauenteam zurück und trifft in der kommenden Saison in der Oberliga auf Aufsteiger TSV Herbertshofen

Die Tischtennisakteure der Vereine des bisherigen Kreises, die nunmehr organisatorisch dem Bezirk Nordschwaben zugeordnet sind, freuen sich auf den Beginn der Saison 2018/19. Aushängeschild ist nach wie vor der TTC Langweid, dessen erste Frauenmannschaft in der 3. Bundesliga startet. In der Oberliga/Bayern sind die Frauen des TSV Herbertshofen und die aus der Regionalliga zurückgezogene „Zweite“ des TTC Langweid am Start.

Während es für diese Spitzenteams am 15. September in die Saison geht, beginnt für die meisten Vereine die Saison gegen Ende September/Anfang Oktober. Die Saison verspricht einigen Vereinen viel Spannung, den Vereinen, die sich Chancen im Kampf um die Meisterschaft ausrechnen können und denen, die evtl. um den Klassenerhalt kämpfen müssen sowie den Klassenneulingen.

Obwohl Meister Neckarsulm in die 2. Frauen-Bundesliga aufgestiegen ist und Langweid als Vizemeister in 17/18 einen großen Vorsprung vor den anderen Teams hatte, sieht sich das Team um Katharina Schneider in der 3. Buli keineswegs als Favorit, da junge Spielerinnen in gegnerischen Teams sportlich schnell wachsen und sich Gegner gut verstärkt haben, während Langweid Bodenhaftung behalten hat.

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Aus finanziellen Gründen hat man sich beim TTC Langweid in den vergangenen Jahren auch immer wieder zum freiwilligen Rückzug oder Aufstiegsverzicht entschlossen. Diesmal führen Verletzungen und berufliche Veränderungen dazu, dass man beim TTC Langweid die 2. Frauenmannschaft aus der Regionalliga in der Oberliga Bayern zurückgezogen hat. Marina Heinrich, die sich inzwischen nach Fürstenfeldbruck verabschiedet hat, kam nach einer schweren Knieverletzung und mehreren Operationen nicht mehr richtig in Tritt, Eva Bickel plagt sich mit einer langwierigen Ellenbogenverletzung und Cennet Durgun, die auch beim FC Stern München in der Bayernliga Fußball spielt, hat sich beruflich für ein Jahr auf ein Kreuzfahrtschiff verabschiedet. So kommt es für die „Zweite“ nach dem Aufstieg des TSV Herbertshofen zum Nachbarschaftsderby. Der Aufsteiger aus der ehemaligen Bayernliga (neu Verbandsoberliga Süd) hat das sportliche Rüstzeug auch für Bayerns Oberliga.

Über Bezirksebene spielt auch die „Zweite“ des TSV Herbertshofen – in der Verbandsliga Süd-West. Das Bemühen der Lechtaler um den Damensport wird durch die Zugehörigkeit der „Dritten“ zur Bezirksoberliga und einer „Vierten“ zur Bezirksklasse A unterstrichen. In der Frauen-Bezirksoberliga spielt auch das 3. Team des TTC Langweid. Weitere Frauen-Kreisteams spielen in der Bezirksklasse A, in der nach Spielstärke die 2. Bezirksliga (Herbertshofen IV, TSV Gersthofen und der SC Biberbach, TSV Pöttmes) und auf der untersten Bezirksebene (TSV Herbertshofen V, TTC Langweid IV, SC Biberbach II, TSV Aichach II und TSV Pöttmes II).

Männer stehen im Schatten der Damen

Was die Ligenzugehörigkeit im Mannschaftssport betrifft, präsentiert sich der Männersport weniger stark als die Frauen. Die ranghöchste Männerverein aus dem Bereich des früheren Kreis im Bezirk Nordschwaben ist die SpVgg Westheim, die in der Verbands-Oberliga (bisher Bayernliga) spielt – eine Ligenzugehörigkeit, die eine beachtliche Spielstärke notwendig macht. Westheim spielt seit Jahren in der Liga eine gute Rolle. Macher Josef Merk sieht im Klassenerhalt das Saisonziel.

Die Spielstärke gemessen folgt der SV Nordendorf mit der Zugehörigkeit zur Landesliga und dann die Kreisvereine, die in der Bezirksoberliga spielen: TTC Langweid, SpVgg Westheim II, TSV Aichach. In allen Ligen der Bezirksebene, beginnend bei der höchsten Liga (Bezirksoberliga) bis in die einzelnen Bezirksklassen sind sportlicher Ehrgeiz und spannende Auseinandersetzungen um die Titel und im Kampf gegen den Abstieg zu erwarten.

Nordendorf und Langweid in der Verbands-Oberliga

Im Nachwuchsbereich ist sind bei den Jungs zwei Teams des nördlichen Landkreises auf der höchsten bayerischen Ligenebene, der Verbandsliga Südwest, vertreten. Der in der Bayernliga erfahrenen und in den letzten Jahren schon erfolgreichen SV Nordendorf und Aufsteiger TTC Langweid.

In der Jungen-Bezirksoberliga spielen der SC Biberbach und der TTC Langweid II. Darunter in Bezirksklassen A, B und C den früheren Kreisligen 1 bis 3 entsprechend weitere Teams. (jug/oli)

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