Kreisliga Augsburg

16.08.2018

Leitershofen dreht das Spiel

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Tobias vom TSV Leitershofen (rechts) setzte sich gegen Felix Klingenstein und Daniel Neff durch – am Ende hatten die Gastgeber mehr Luft und siegten nach einem Schlussspurt mit 4:2.

Die letzten zehn Minuten reichen, um Margertshausen mit 4:2 zu schlagen. Erster Dämpfer für Dinkelscherben: TSV verliert zu Hause 1:2 gegen Horgau

Auch in der zweiten Heimpartie bleiben die Almkicker ihren Fans nichts schuldig: Leitershofen drehte das Spiel und besiegte Margertshausen dank Benni Gerstmeier am Ende mit 4:2. Der TSV Dinkelscherben musste sich dagegen am vierten Spieltag in der Kreisliga Augsburg erstmals geschlagen geben. Am Ende hieß es 1:2 gegen Absteiger FC Horgau, der die Tabellenführung übernimmt.

(0:1). In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel konnten die Gäste aus Margertshausen nach 42 Minuten mit 1:0 in Front gehen. Felix Prem war der Torschütze. Wenig geschockt kehrten die Leitershofer wach aus der Halbzeitkabine zurück. Fabian Zimmermann, gerade für Tobi Senger eingewechselt, glich in der 51. Minute aus. Dann konnte Margertshausen erneut in Führung gehen (Torschütze: Manuel Huth, 75. Minute). Aber auch dieses Mal steckte Leitershofen den Rückstand schnell weg. Max Wieland glich erneut aus (2:2, 82.). Dann folgte der großartige Auftritt von Benni Gerstmeier: Der Leitershofer Mittelfeldstratege besorgt nicht nur in der 85. Minute die 3:2-Führung für die Heimelf, sondern machte in der Nachspielzeit mit dem 4:2 auch den Sack zu.– Zuschauer: 100. (AL)

(0:1). Zum vierten Mal in Folge stand es in einem Spiel mit Dinkelscherber Beteiligung am Ende 2:1 – nur zum ersten Mal für den Gegner. Aufgrund der klareren Horgauer Torchancen war das Ergebnis am Ende auch verdient. Vor 300 Zuschauern mussten die Kaiserberg-Kicker das absolut faire Spitzenspiel ohne die urlaubsbedingt fehlenden Stammkräfte Kugelbrey, Kastner und Achatz bestreiten, was man am Ende auch merkte. Lediglich Hakan Avci konnte einen Akzent setzen (11.), während für die Grün-Weißen Michael Vogele (14.), Julian Kaiser (28.) und Daniel Feistle (42.) vergaben. Beim 0:1 nutzte Omar Samouwel einen langen Ball und eine Unsicherheit in der TSV-Hintermannschaft zur verdienten Führung (36.). Die Lila-Weißen leisteten sich insgesamt zu viele Fehler im Spielaufbau, und Horgau nutzte das beim 0:2 auch konsequent aus: Nach einem frühen Ballverlust und schwachem Zweikampfverhalten hatte Michael Vogele genügend Zeit, sich das lange Eck für seinen Abschluss auszusuchen (53.). Ein Abschluss mit der Hacke von Daniel Wiener ging haarscharf am langen Pfosten vorbei (63.), ebenso ein leicht verstolperter Ball von Peter Jakob (86.) aus kurzer Distanz. Zumindest keimte noch einmal Hoffnung auf, als Abwehrchef Simon Motzet nach einer Ecke mit einem sehenswerten Kopfball auf 1:2 verkürzte (87.), doch am Ende jubelten die Gäste über den Sieg und die übernommene Tabellenführung. – Zuschauer: 300 (maku)

(1:3). Überraschend, aber hochverdient nahmen die Gäste drei Punkte mit ins Anhauser Tal. Aufgrund einer überragenden ersten Hälfte und des disziplinierten Auftretens während der gesamten Partie geht der Erfolg des SSV vollkommen in Ordnung. Bereits nach fünf Minuten stand es 0:1, als Michael Schrettle die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Nach dem 1:1-Ausgleich von Robin Widmann (17.) gelang den Gästen quasi im Gegenzug die erneute Führung. Coach Benni Schmid war nach einer Ecke per Kopf zum 1:2 erfolgreich (19.). Kurz darauf markierte Johannes Seipt nach einer gelungenen Kombination das 1:3 (24.). Die Hausherren waren sichtlich geschockt und brachten bis zur Pause nichts Vernünftiges mehr zustande. Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Die Gastgeber hatten insgesamt mehr vom Spiel, konnten jedoch die stabile Anhauser Abwehr nicht überwinden. Mit sieben Punkten aus vier Spielen gegen hochkarätige Gegner ist Anhausen über Soll und damit durchaus zufrieden. (zer)

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