Meitingen

06.01.2019

Mehr als ein guter Gastgeber?

Vor eigener Kulisse wollen Arthur Fichtner, Daniel Deppner und Torhüter Daniel Wagner vom TSV Meitingen mehr als ein guter Gastgeber sein.
Bild: Oliver Reiser

Der TSV Meitingen freut sich auf eine starke Vorrunde zur Schwäbischen

Noch zwei Fahrkarten zur Endrunde um die schwäbische Meisterschaft im Hallenfußball werden am Wochenende bei den Vorrunden in Friedberg (Samstag) und Meitingen (Sonntag) vergeben.

Für Meitingens Abteilungsleiter Torsten Vrazic ist es mit das stärkste Turnier, das am Dreikönigstag in der Ballspielhalle der Lechtalgemeinde über die Bühne geht: „Zwei Landesligisten, zwei ehemalige schwäbische Meister, der amtierende Augsburger Stadtmeister – für die Zuschauer ist das ein Schmankerl. Wer das nicht anschaut, ist selber schuld“, schwärmt er vom erlesenen Feld.

Vrazic spricht zum einen vom Titelträger des Jahres 2017 und letztjährigem Finalisten Türkspor Augsburg, zum anderen vom zweiten Landesligist in der Verlosung, dem VfR Neuburg. „Das ist mein Geheimtipp.“ Beide Vereine stehen in der Tabelle der Südwest-Gruppe ganz weit oben und peilen auf dem grünen Rasen die Bayernliga an. Über die eigenen Ambitionen sagt er: „Wir wollen ein guter Gastgeber sein und uns nicht herspielen lassen.“

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Klingt angesichts des jüngsten Turniersieges beim UR-Cup in Wertingen sehr bescheiden. Immerhin stellten die Lechtaler am zweiten Weihnachtsfeiertag dort mit Daniel Wagner den besten Torhüter und mit Nemanja Ranitovic einen der beiden Torschützenkönige. Aber in Wertingen wurde Hallenfußball gespielt. Da waren die Tore größer. Auf diese bewährte Truppe, der auch Kapitän Arthur Fichtner, Fabian Wolf, Alexander Heider, Daniel Deppner, Matthias Schuster und Emmanouil Chouiloulidis angehören, vertraut Trainer Paolo Mavros auch vor heimischer Kulisse. Dazu stoßen noch Florian Bauer und Marco Lettrari. „Im Gegensatz zu den letzten Jahren wollen diesmal alle in der Halle kicken“, wundert sich Vrazic.

Aus dem Landkreis Aichach-Friedberg sind zwei Meitinger Bezirksliga-Konkurrenten am Start. Der vierfache schwäbische Hallenmeister TSV Aindling (1983, 2002, 2003 und 2011) und der FC Affing.

„Ich setze die Truppe nicht unter Druck“, betont Josef Kigle, der Vorstand Spielbetrieb beim TSV Aindling. Das Halbfinale würde er aber schon gerne erreichen. „Ein Sieg gegen Affing oder Neuburg ist drin“, sagt Kigle, der klar macht, dass die Aindlinger zunächst einen großen Bogen um die Hallensaison schlagen wollten. Coachen wird das gemischte Team Anton Schöttl, der sich ebenso freiwillig gemeldet hat wie die übrigen Fußballer. Aus dem Team eins sind das Lukas Ettner, Moritz Buchhart, Hasret Inan und vielleicht auch noch David Englisch.

Wie im Freien so sind auch in der Halle die beiden Spielertrainer des FC Affing, Tobias Jorsch und Marc-Abdu Al-Jajeh, mit von der Partie. Mit den ersten beiden Einsätzen unterm Hallendach in diesem Winter war Al-Jajeh nicht so recht zufrieden. Gleichzeitig klingt aber auch Zuversicht durch: „Wir haben schon gesehen, dass wir im Futsal was drauf haben.“ Von großen Ambitionen spricht Al-Jajeh nicht, für ihn und seine Truppe soll der Spaß im Vordergrund stehen. Spaß, der sich natürlich durch Erfolge steigern ließe. (mit jeb)

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