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Schwimmen

24.05.2019

Mit 20 Goldmedaillen aus dem Wasser geklettert

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2 Bilder
Die Gersthoferin Anna Grimm klettert nach ihrem Sieg über 100 Meter Freistil aus dem Becken, bevor sie mit fünf Teamkollegen zu den deutschen Meisterschaften nach Berlin fährt.

TSV Gersthofen kommt bei den Bezirksmeisterschaften groß raus. Stadtbergen stellt zwölf Meister

Bei den Meisterschaften des Bezirkes Schwaben der Jahrgänge 2000–2010 und den Bezirksmeisterschaften der Masters traten im Haunstetter Hallenbad 28 Vereine mit 323 Schwimmerinnen und Schwimmern im Alter von 8 bis 84 Jahren zu 28 Einzel- und sechs Staffelwettbewerben an. Teilnehmen durfte nur, wer in vorherigen Wettkämpfen die vorgegebenen Pflichtzeiten erreicht hatten. Erfolgreichster Verein war der TSV Gersthofen, der mit 20 schwäbischen Meister- und 19 Vizemeister-Titeln groß raus kam.

TSV Gersthofen

Das Gersthofer Rezept aus Trainingsintensität, Trainingsumfang, Konzentration und Ehrgeiz, gewürzt mit einer guten Prise Spaß und Zusammenhalt, erweist sich wieder einmal als äußerst erfolgreich. Eine über sich hinauswachsende Anna Grimm (Jg. 2002) machte es den jüngeren Vereinsmitgliedern vor. Angefeuert von allen anwesenden Gersthofern legte sie mehrere Start-Ziel-Siege hin. In bemerkenswerten neuen persönlichen Bestzeiten holte sie den Titel über 100 und 200 Meter Rücken und über 100 Meter Freistil. Über 100 und 200 Meter Lagen wurde sie jeweils Vizemeisterin.

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Lena Schweiger (Jg. 2007) ließ in Brust, Schmetterling und Lagen über 100 und 200 Meter ganze sechs Mal die Konkurrenz hinter sich und wurde über 100 und 200 Meter Freistil Vizemeisterin. Klara Werner (Jg. 2008) holte sich in überragenden Zeiten den schwäbischen Titel über 100 und 200 Meter Brust und jeweils den Vizetitel über 100 und 200 Meter Lagen und über 100 und 200 Meter Freistil. Mit den erreichten Zeiten ist sie in ihrem Jahrgang derzeit zweitschnellste Brustschwimmerin deutschlandweit.

Fabienne Frohn nähert sich mit ihrer neuen Bestzeit über 100 Meter Freistil der magischen Grenze von einer Minute an und gewann in starken 1:01,78 Sekunden. Über 100 und 200 Meter Brust erreichte sie jeweils den zweiten, über 100 und 200 Meter Lagen dritte Plätze.

Der 15-jährige Frank Kurmyshkin verwandelte jeden seiner fünf Starts in einen schwäbischen Meistertitel (100 und 200 Meter Freistil, 100 und 200 Meter Lagen und 100 Meter Schmetterling).

Martin Schmid (Jg. 2002) holte sich den Titel über 100 Meter Brust und wurde jeweils Vizemeister über 200 Meter Brust und 200 Meter Freistil. Drei Vizemeistertiteln über 100 Meter Schmetterling, über 200 Meter Lagen und 200 Meter Freistil und zwei Bronzemedaillen über 100 Meter Freistil und über 100 Meter Lagen gab es für Akos Oroszlamos (Jg. 2005), obwohl er sich im April den Unterarm gebrochen hatte. Sein Bruder Tamas (Jg. 2003) gewann Silber über 100 Meter und Bronze über 200 Meter Brust. Emilio Hopfinger (Jg. 2008) und Jannik Schreiber (Jg. 2006) holten jeweils über 200 Meter Rücken Bronze, Emilio angelte sich außerdem zwei weitere Medaillen für 100 Meter Rücken und 200 Meter Freistil.

Fabian Miller (Jg. 1999) verpasste um einen Wimpernschlag den Meistertitel über 100 Meter Schmetterling der Masters und wurde Vizemeister. Unter großem Beifall und verfolgt von staunenden Augen startete der 84-jährige Walter Langenmayr über 50 Meter Freistil. Nach 58,96 Sekunden schlug der mit Abstand älteste Teilnehmer auf der elektronischen Zeitmessanlage an. (jb-)

TSG Stadtbergen

17 Aktive der TSG Stadtbergen starteten insgesamt 67 Mal. Im Vorjahr noch dreifache schwäbische Meisterin, gelang Franziska Kolb in diesem Jahr gleich vier Mal der Sprung auf das Treppchen im Jahrgang 2007 (200 Meter Rücken, 200 Meter Freistil, 100 Meter Rücken und 100 Meter Freistil). Weiterhin wurde sie zweimal Vize-Meisterin. Ebenso schaffte sie es als jüngste Stadtbergerin überhaupt, den den 19 Jahre alten Vereinsrekord über 200 Meter Rücken in einer hervorragenden Zeit von 2:37,48 zu knacken.

Zweifache schwäbische Meisterin wurde Isabella Dinslage (100 Meter und 200 Meter Brust/Jahrgang 2004). Erstmals schwäbische Meisterinnen wurden zudem Katharina Jawny (100 Meter Freistil/2004) und Stefanie Heller (200 Meter Brust), die ihre Bestzeit gleich um mehr als fünf Sekunden. Einen weiteren schwäbischen Meistertitel steuerte Julian Taylor bei (100 Meter Brust). Auch er hat noch Chancen sich für die bayerischen Jahrgangsmeisterschaften zu qualifizieren.

Bei den Masters wurde Jacqueline Schneider (AK 20) fünf Mal schwäbische Meisterin. Zudem holte sie sich weitere Vereinsrekorde über 100 Meter Lagen und über 50 Meter Brust. Joans Vollmer (Altersklasse 20) verbesserte einen Uralt-Vereinsrekord über 50 Meter Rücken in 0:30,07. Weitere Podestplatzierungen und damit begehrte Medaillen konnten gewinnen: Clemens Goldschmidt (dreimal Dritter), Stephan Kellner (einmal Zweiter), Jonas Vollmer (dreimal Dritter). (tk-)

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