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AZ-Elferkette

11.02.2017

Mit Erfahrung der Abstiegsgefahr ins Auge blicken

Wie Martina Erhardsberger mit den Tischtennis-Frauen des TTC Langweid in der 2. Liga bleiben will

Die vergangenen Wochen waren wieder einmal der beste Beweis, dass es keine alten und jungen Sportler gibt, sondern nur gute und schlechte. Bei den Australian Open gewann der 35-jährige Schweizer Roger Federer, bei den Frauen setzte sich die ebenfalls 35-jährige Serena Williams im Finale gegen ihre noch ein Jahr ältere Schwester durch. Frankreich wurde mit den Routiniers Nikola Karabatic (32) und Daniel Narcisse (37) Handball-Weltmeister. Und mit 35 Jahren und 187 Tagen war der Kanadier Erik Guay, der in St. Moritz Gold im Super-G holte, gar der älteste Weltmeister aller Zeiten.

In diese Altersklasse fällt auch Martina Erhardsberger vom TTC Langweid. Erst vor ein paar Wochen hat die 35-Jährige zusammen mit ihrer Teamkollegin Katharina Schneider (31) den bayerischen Meistertitel im Doppel geholt. Seite an Seite kämpfen die beiden Frauen mit dem TTC Langweid um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Am Sonntag (14 Uhr, Dreifachsporthalle Langweid) steht mit dem Heimspiel gegen die DJK Offenburg ein richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. „Wenn wir die drei Abstiegsplätze hinter uns lassen wollen, wäre ein Sieg in dieser Partie nicht ganz unwichtig“, sagt Martina Erhardsberger, die sich im nachfolgenden Interview der AZ-Elferkette stellt.

FCB – schon immer. Ich komme aus Falkenberg bei Eggenfelden in Niederbayern. Da ist die Bayern-Fandichte sehr hoch.

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Altersbedingt sind Einzelwettbewerbe mit zehn bis zwölf Spielen innerhalb kürzester Zeit sehr anstrengend. Aber ich bin auch mehr eine Teamplayerin. Deshalb macht mir Doppel Spaß. Die Doppel sind auch unsere große Stärke beim TTC Langweid. Darauf bauen wir auch, wenn wir die Gegner schlagen wollen.

Das Genie beherrscht das Chaos. (lacht) Nein, ich bin schon strukturiert, aber nicht um jeden Preis penibel auf jede Einzelheit fixiert.

Angriff! Was anderes kann ich nicht.

Ich lese lieber ein Buch. Zuletzt die Biografie von Steve Jobs.

oder Langschläfer?

Eigentlich Frühaufsteher. Am Wochenende schlafe ich aber auch mal aus.

Ich mag beides. Bei einem amerikanischen Rindersteak kann ich nicht widerstehen.

Ich bin eher ein Faschingsmuffel. Mit dem Tanzen habe ich es nicht so. Einmal vielleicht, dann ist wieder gut.

Obwohl ich im letzten Urlaub auf Mauritius war, bin jetzt nicht so der typische Strandmensch. Bei Kurztrips bevorzuge ich eher die Berge.

Wenn, dann Helene Fischer. Aber ich höre alle gemilderten aktuellen Sachen. AC/DC ist mir zu rockig.

Wir werden in jedem Spiel alles versuchen, um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu schaffen. Ab Langstadt auf Platz vier liegen alle Gegner in einem Bereich, in dem wir auch mithalten können. Deshalb müssen wir weiter ruhig bleiben und von Spiel zu Spiel denken.

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