1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Lokalsport
  4. Mit Pecher kehrt das Glück zurück

Neusäß

11.09.2019

Mit Pecher kehrt das Glück zurück

„Das ist gut für die Gesundheit“, freute sich Neusäß’ wiedergenesener Trainer Charly Pecher mit Thorsten Bulik, Valentin Walter und Tobias Kastenhuber (von links) über den Einzug ins Halbfinale des Totopokals. Täfertingens Justin Djondo-Pacham (links) zieht enttäuscht von dannen.
Bild: Oliver Reiser

Der TSV Neusäß zieht Halbfinale des Totopokals ein. Titelverteidiger scheitert vom Elfmeterpunkt

Das Beste am gestrigen Abend war wahrlich nicht das Fußballspiel zwischen dem TSV Täfertingen und dem mit seiner zweiten Mannschaft angetretenen TSV Neusäß. „Am Freitag ist das wichtigere Spiel“, meinte Abteilungsleiter Dr. Ernst Krendlinger mit Blick auf das Bezirksliga-Kellerduell gegen den SV Stöttwang. Ob es daran lag, dass die beiden Ortsrivalen im Viertelfinale des Totopokals auf Kreisebene einen eher lauen Kick ablieferten? Das Beste an diesem Spiel war da eher die Rückkehr von Charly Pecher nach überstandener Krankheit auf die Trainerbank der Lohwaldkicker. Und mit Pecher kam auch das Glück zurück. Am Ende setzte sich der TSV Neusäß vor 150 Zuschauern mit 3:0 durch. Ein Ergebnis, das auf den ersten Blick nicht danach aussieht, als wäre es im Elfmeterschießen zustande gekommen. Ist es aber doch.

Und da versemmelte Titelverteidiger TSV Täfertingen vom Punkt. Weder Deniz Tetik, dessen Schuss der Neusässer Schlussmann Tobias Kastenhuber hielt, noch Mensur Basholli oder Moses Tandu, die beider über den Kasten schossen, konnten das Spielgerät im Tor unterbringen. Für Neusäß trafen Ante Simic, Michael Forster und Daniel Burda.

In den 90 Minuten davor hatten die Spieler der zweiten Garnitur des TSV Neusäß, die mit neun Punkten aus vier Spielen derzeit auf Platz zwei der Kreisklasse Nordwest liegen, nicht so gut gezielt. Lediglich Cem Aydugan prüfte Heimkeeper Marco Simic aus spitzem Winkel (44.). „Ich habe noch nie so viele Fehlpässe in einer Halbzeit gesehen“, konstatierte der Neusässer Keeper Tobias Kastenhuber beim Halbzeitpfiff vom Schiedsrichter Manfred Keil. Nach dem Wechsel versuchte sich Daniel Burda mit einem Fallrückzieher und Cem Aydugan zog nach einer Stunde knapp vorbei. Die beste Täfertingen Chance vereitelte Kastenhuber, der einen Gewaltschuss von Roberto Villani aus dem Winkel kratzte (53.). Zweimal verfehlte Nicolas van der Werf das Gehäuse, bevor er in der 83. Minute mit der Gelb-Roten Karte vorzeitig duschen durfte. So musste er wenigstens nicht mehr mit ansehen, wie seine Kameraden kläglich vom Elfmeterpunkt scheiterten und der TSV Neusäß den Einzug ins Halbfinale bejubeln konnte.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren