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Gersthofen

07.01.2019

Mit einem Riesensatz ins neue Jahr

Ein Riesensprung ins neue Jahr gelang Luisa Tremel vom TSV Gersthofen. Zum Einstand überbot sie ihre eigene Bestleistung um vier Zentimeter auf 1,80 Meter.
Bild: TSV Gersthofen

Im ersten Wettkampf 2019 steigert sich Luisa Tremel vom TSV Gersthofen im Hochsprung auf 1,80 Meter

Besser hätte Luisa Tremel nicht ins Sportjahr 2019 starten können. Nach einem kleinen Kaderlehrgang glückte der 16-jährigen Leichtathletin vom TSV Gersthofen im Hochsprung eine Steigerung, die ihr sicher nur von wenigen zugetraut wurde. Zum Einstieg in die Hallensaison schaffte sie in Essing in der Nähe von Kelheim die Höhe von 1,80 Meter.

Es war in jeder Beziehung ein Riesensatz. Denn die Verbesserung der persönlichen Bestmarke betrug nicht weniger als vier Zentimeter. Bei 1,61 Meter stieg Luisa Tremel in den Wettbewerb ein, 1,73 Meter nahm sie erst im dritten Versuch. Was nun folgte, ist als echte Galavorstellung einzustufen. Bei 1,76 Meter war ihr Hausrekord eingestellt. Dass ihr diese Leistung bereits im ersten Durchgang gelang, das machte Mut für weitere Höhenflüge. 1,78 und 1,80 schaffte sie jeweils im zweiten Versuch. Erst bei 1,82 Meter war die Luft raus.

Wie ihr Trainer Josef „Maxie“ Liepert berichtete, staunten die beiden bayerischen Verbandstrainer als Zuschauer speziell über die Höhen von 1,78 und 1,80 Metern. Sie meinten, diese Versuche hätten einen Platz im Lehrbuch der Leichtathletik verdient.

Die Euphorie über den Auftakt 2019 lässt sich mit einem Blick in die Bestenliste 2018 leicht erklären. Mit diesen 1,80 Meter wäre Luisa Tremel im vergangenen Jahr in Deutschland auf Rang 13 gelandet, aber nicht in der Jugend, sondern bei den Frauen.

Und in der U23-Liste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes hätte die 16-Jährige vom TSV Gersthofen sogar Platz acht eingenommen. (jeb)

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