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Kreisliga Augsburg

22.05.2018

Nach langem Warten wird auf der Alm gejubelt

In seinem letzten Spiel für den TSV Zusmarshausen musste Trainer Christoph Kehrle eine 1:2-Niederlage bei der SpVgg Westheim hinnehmen. Er wechselt zum TSV Wertingen.
Bild: Andreas Lode

Der bessere direkte Vergleich gibt gegenüber Diedorf den Ausschlag zugunsten des TSV Leitershofen

Mit Verzögerung sind am letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga Augsburg die Würfel gefallen. Fast drei Stunden dauerte es, bis der TSV Dinkelscherben als Relegationsteilnehmer und der TSV Diedorf als Absteiger feststand (siehe „Spiel der Woche“). So lange musste auch der TSV Leitershofen nach dem 5:0-Sieg gegen den SV Hammerschmiede warten, bis der Klassenerhalt gefeiert werden konnte. Bitter für den TSV Diedorf: Bei Punktgleichheit hatte der direkte Vergleich zugunsten der Almkicker entschieden.

(2:0). Die Almkicker wahrten sich am letzten Spieltag die Chance zum Klassenerhalt, mussten nach dem Spiel aber noch lange bangen, denn der Mitabstiegskandidat Diedorf musste wegen eines Unwetters in die Zwangsverlängerung. Doch dann ist es Gewissheit: Trainer Bernd Endres und die Almkicker sind nicht abgestiegen. Gegen den SV Hammerschmiede finden die Leitershofer zuerst nicht ins Spiel, die Gäste haben sogar zwei sehr gute Chancen. Doch mit dem 1:0 von Benni Gerstmeier (28.) kommt der Alm-Express ins Laufen. Die wie entfesselt aufspielenden Gastgeber kommen noch vor der Pause durch eine ausgebuffte Aktion von Markus Bröll zum 2:0 (43.). In der zweiten Halbzeit besorgen Fabian und Felix Zimmermann die Tore zum 3:0 und 4:0 (50. und 68.). Den Endstand zum 5:0 markiert Lukas Mayer in der 83. Minute. So bleibt Leitershofen auch in der Saison 2018/2019 Kreisligist. (bert)

(0:2). Im letzten Saisonspiel zweier Mannschaften, die sich in der Woche vorher schon den Klassenerhalt gesichert hatten, waren die Gäste in Hälfte eins die aktivere Mannschaft. Das 0:1 durch Angelo Arabia (22.) wurde allerdings aus einer klaren Abseitsstellung erzielt. Das 0:2 durch den gleichen Spieler, obwohl auch abseitsverdächtig, war schön herausgespielt. Anhausens Offensive biss sich regelmäßig an der gut gestaffelten Lechhauser Abwehr fest. Die Heimmannschaft kam wie ausgewechselt aus der Kabine und spielte druckvollen Kombinationsfußball. Das vermeintliche 1:2 durch einen Kopfball von Johannes Seipt wurde wegen angeblichen Abseits nicht gegeben. Michael Schrettle setzte noch einen Kopfball an das Lattenkreuz. Die Gäste kamen in der Folge immer wieder zu Kontern. Daraus resultierte das 0:3 durch Maximilian Martin (70.) und das 0:4 durch Alex Lauer. Den Schlusspunkt zum 1:4 setzte dann doch Johannes Seipt. Trotz der Niederlage ist man im Anhauser Tal mehr als zufrieden mit Platz neun und dem damit verbundenen Klassenerhalt. Das Saisonziel „elfter Tabellenplatz“ wurde somit vom Trainerteam Josef Guggenberger, Benny Schmid und Christoph von Bötticher mehr als erreicht. (zer)

2:1 (1:0). Im Spiel um die goldene Ananas, wie es Westheims Stadionsprecher Manuel Schwarzmann vor Spielbeginn bezeichnete, ging es für beide Mannschaften um nichts mehr. In einem überaus fairen Spiel, in der Schiedsrichter Andreas Schaudig ohne eine einzige Verwarnung ausgekommen ist, mussten beide Mannschaften auf etliche Stammkräfte verzichten. Die ersten Chancen scheiterten Benny Walter (19.) und Benedikt Betscher (27.) an Zusmarshausen Torhüter Felix Häberl. Die beste Torchance für Zusmarshausen hatte Sebastian Müller (33.), sein Freistoß ging knapp über das Tor. Kurz vor der Pause konnte Westheim dann doch noch in Führung gehen, Benjamin Walter setzte sich auf der linken Seite durch, und seine scharfe Hereingabe verwertete Felix Färber (43.). Nach der Pause erhöhte Westheim den Druck und erzielte folgerichtig den nächsten Treffer. Wiederum konnte sich Kapitän Benny Walter durchsetzen, und seinen Querpass verwertete diesmal Lukas Huber (59.). Die besten Möglichkeiten zum Anschlusstreffer ergaben sich aus zwei Freistößen. Valentin Jaumanns Geschoss streifte die Ouerlatte, und gegen Sebastian Müller reagierte Westheims Torwart Michael Schneider glänzend. Für den mittlerweile verdienten Anschlusstreffer, brauchte es jedoch eine ordentliche Westheimer Unterstützung. Einen zu kurz geratener Rückpass erlief sich Andreas Belak (76.), und der hatte keine Mühe, zum 2:1 einzuschieben. Dann sehnten sich beide Mannschaften dem Schlusspfiff entgegen. (mabe)

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