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Neusäß
01.06.2019

Mit einer Träne im Knopfloch

Wischt sich Abteilungsleiter Ernst Krendlinger da eine Träne aus dem Auge, als er sieht, wie sich Raphael Schimunek (rechts) nach dem Aufstieg von Mathias Steger verabschiedet? Der überragende Spieler des TSV Neusäß will zum FC Affing wechseln. 
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Wischt sich Abteilungsleiter Ernst Krendlinger da eine Träne aus dem Auge, als er sieht, wie sich Raphael Schimunek (rechts) nach dem Aufstieg von Mathias Steger verabschiedet? Der überragende Spieler des TSV Neusäß will zum FC Affing wechseln. 
Foto: Oliver Reiser

Warum der TSV Neusäß seinen Aufstieg in die Bezirksliga nicht im eigenen Sportheim feiert und wie er seinen überragenden Spieler ersetzen will

Die Freude war riesengroß. Über zwei Stunden haben die Spieler und Verantwortlichen des TSV Neusäß mit ihren Anhängern nach dem 2:0-Sieg gegen den TSV Kammlach noch auf dem Platz und in der Kabine in Wiesenbach den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksliga gefeiert. Erst dann setzte sich der Tross in Richtung Heimat in Bewegung. Ziel war das Stadtberger Stadtfest. „Wir waren die Letzten, die das Zelt verlassen haben, wurden von der Security eskortiert“, berichtet Günther Hausmann. Was dann noch passiert sei, konnte der sportliche Leiter des Aufsteigers nicht sagen. Dass die Feierlichkeiten nicht im vereinseigenen Sportheim stattfinden konnten, lag daran, dass selbiges momentan geschlossen ist. Robert Fendt, seit 18 Jahren dort Wirt, ist vergangenen Woche im Alter von 59 Jahren verstorben. Für ihn trat die Mannschaft in Wiesenbach mit Trauerflor an, vor Spielbeginn gab es eine Gedenkminute. Bei der gestrigen Beerdigung war ein Großteil der Mannschaft vertreten.

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