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Landesliga Südwest

04.08.2018

Nicht selber auf die Schulter klopfen

Ein Sieg gegen den FC Gundelfingen würde bei Dejan Mijailovic und Maximilian Klotz vom SV Cosmos Aystetten in diesem heißen August für etwas Abkühlung sorgen.
Bild: Oliver Reiser

Beim SV Cosmos Aystetten fehlen eigentlich nur die Punkte

Eines hat der kommenden Gegner dem SV Comos Aystetten voraus. Der FC Gundelfingen hat von fünf Spielen schon eines gewonnen. Die Schützlinge von Trainer Marco Löring warten vor dem Vergleich mit dem punktgleichen Kontrahenten (Sonntag, 15 Uhr) nach vier Partien noch immer auf den ersten Dreier.

„Endlich ein Sieg, das wäre schön“, sagt Löring und ist zuversichtlich: „So viel machen wir ja nicht verkehrt. Wir haben ja die Punkte nicht liegen lassen, weil wir die schlechtere Mannschaft waren“, erinnert er sich nur ungern an diverse Schiedsrichter-Entscheidungen zuungunsten des SV Cosmos, die fünf Punkte gekostet hätten. Trotzdem will man sich nicht selber auf die Schulter klopfen. Löring: „Wir lassen wenig zu, weil wir strukturiert nach hinten spielen. Aber vorne müssen wir stärker die letzte Konsequenz suchen.“

In der Abteilung Attacke muss der SV Cosmos die nächsten Wochen auf Maximilian Drechsler verzichten. Zweifacher Bänderriss lautet die erste Diagnose, eine Untersuchung des Syndesmosebandes steht noch aus. Ein Bänderriss setzt auch Dominik Isufi weiter außer Gefecht. Da hinter dem Einsatz von Kaan Dogan (Rückenprobleme) noch ein Fragezeichen steht, ist Löring froh, dass Daniel Michl wieder zum Kader stößt. Gerne würde er da auch Paul Zeller sehen, der jedoch aus beruflichen Gründen wenig Zeit für das Training hat. „Schade“, sagt Löring, „er hat eine überragende Rückrunde gespielt und wäre eine Verstärkung.“

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Mit einer Verstärkung hat der FC Gundelfingen auf die Probleme im Angriff reagiert und Daniel Cesar Viana dos Santos vom Ligarivalen Türkspor Augsburg verpflichtet. Der 36-jährige Brasilianer, der in Sao Paulo geboren ist und außerdem einen spanischen Pass besitzt, ist ein richtiger Weltenbummler. Zwei Jahre hat er auch als Profi im Sultanat Oman für Saham Club und Al-Khaboora gespielt – und kennt daher das Klima auf der arabischen Halbinsel aus eigener Erfahrung. Zur aktuellen Wetterlage in Deutschland meinte er nach dem Derby gegen den SC Ichenhausen trocken: „Es ist heißer als in Brasilien, fast so heiß wie in Dubai.“

Obwohl sich Marco Löring selbst als ein Freund der Hitze bezeichnet, treiben ihm die Backofentemperaturen dieses Sommers die Schweißperlen auf die Stirn. „Vielleicht ist es ja ein Vorteil, dass wir am Mittwoch nicht gespielt haben“, sagt der 36-Jährige. „Dafür geht es dann englisch weiter.“ Die nächsten Spiele im August beim TuS Geretsried, beim SV Mering, gegen den TSV Landsberg und schließlich beim FC Kempten werden so oder so heiß. Da könnte ein Sieg gegen den FC Gundelfingen für etwas Abkühlung sorgen. (oli)

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