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Leitershofen

18.05.2019

„Nichts geht über eine gepflegte Grätsche“

Max Wieland vom TSV Leitershofen (links) packt gerne einmal die gepflegte Grätsche aus.
Bild: Andreas Lode

Leitershofens Abwehrrecke Max Wieland spricht über den Abstieg und seine Pläne für die neue Saison

An Max Wieland hat es ganz bestimmt nicht gelegen, dass der TSV Leitershofen schon frühzeitig als Absteiger aus der Kreisliga Augsburg feststeht. Der 24-Jährige zählte zu den Aktivposten der Almkicker, hat bisher alle 27 Partien mitgemacht und dabei als Abwehrspieler vier Tore erzielt. „Nachdem wir auswärts nur einen Punkt geholt haben, hätten wir zuhause alles gewinnen müssen“, blickt Wieland auf eine gut begonnene aber dann völlig verkorkste Saison zurück. „In der Rückrunde haben uns aufgrund von Verletzungen und Auslandsaufenthalten teilweise acht bis neun Stammspieler gefehlt“, sagt der Ur-Leitershofer, der lediglich in der Jugend kurz beim TSV Göggingen und TSV Diedorf gespielt hat, „der Trainer war in diesem Fall die ärmste Sau.“ Wielands Ziel ist klar: der sofortige Wiederaufstieg. Dabei will er selbst mithelfen. Vorher grätscht er sich durch die AL-Elferkette.

Ronaldo oder Messi?

Eindeutig Messi! Ich bin ein riesen Barca-Fan. Und einige andere in der Mannschaft auch. Dass Barcelona das Rückspiel gegen Liverpool nach einem 3:0-Sieg noch 0:4 verloren hat, das hat sehr weh getan. Vor allem, wie der vierte Treffer gefallen ist. Das weiß man ja selbst bei uns, dass man den kurzen Pfosten zumachen muss.

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FCA oder FCB?

Eine schwierige Entscheidung. Ich mag beide sehr. Bayern seit frühester Kindheit, den FCA seit er in die 2. Liga aufgestiegen ist. FCA gegen Bayern – das sind die unangenehmsten Spiele, die ich mir am liebsten gar nicht anschauen würde. Ich halte immer zu dem, der Punkte dringender braucht. Das ist meist der FCA, der mit viel Glück mal wieder in Europa spielen könnte. Bayern holt hoffentlich am Samstag den Meistertitel. Hauptsache nicht Dortmund.

Ordnungsfanatiker oder Chaot?

Ein bisschen was von beidem. An meinem Arbeitsplatz – ich absolviere gerade bei den Johannitern eine Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen – herrscht Ordnung. Zuhause in meinem Zimmer kann es schon mal drunter und drüber gehen. Meine Mutter räumt aber nur auf, wenn man gar nicht mehr durchkommt.

Frühaufsteher oder Langschläfer?

Definitiv Langschläfer. Ich brauch in der Früh schon mehrere Wecker hintereinander, bis ich aus dem Bett komme. Wenn ich könnte, würde ich am liebsten wie früher bis Mittag schlafen. Aber wenn man zur Arbeit geht, gewöhnt man sich daran, aufzustehen.

Weißbier oder Weißwein?

Keines von beiden. Ich bin eigentlich fast Antialkoholiker. (Pause) Also im Alltag trinke keinen Alkohol. Beim Fortgehen dann gescheit. So unter dem Motto: ganz oder gar nicht. Am liebsten ist mir eine Kirschgoiß oder was Hartes. Ich wundere mich selbst immer, was ich vertrage, obwohl ich es eigentlich gar nicht gewöhnt bin.

Fisch oder Fleisch?

Eindeutig Fleisch. Ich könnte gefühlt den ganzen Tag über essen. Am liebsten Pizza oder Burger. Ich koche mir auch jeden Tag selbst und nehme den Rest mit in die Arbeit. Ab und an mache ich auch mal Pizza für die ganze Familie.

Plärrer oder Disco?

Ich muss sagen, dass ich früher eigentlich nie auf dem Plärrer war, aber inzwischen ein richtiger Fan geworden bin. Auf jeden Fall einmal mit der Arbeit und einmal mit der Mannschaft. So richtig mit Lederhose, Trachtenhemd und Haferlschuhe.

Grätscher oder Techniker?

Ganz eindeutig Grätscher! Grätschen kann ich am besten. Es geht nichts über eine gepflegte Grätsche bei nassem Rasen mit Anlauf, wenn man erst den Ball trifft und dann vielleicht noch den Gegenspieler abräumen kann (lacht). Auf meiner Position als Innenverteidiger ist das ja auch oft die letzte Lösung.

Helene Fischer oder AC/DC?

Keines von beiden. Ich mag weder Rock noch Schlager. Ich stehe auf Deutsch-Rap oder amerikanischen Rap.

Tore schießen oder verhindern?

In erster Linie steht bei mir das Tore verhindern und zu Null zu spielen. Ich würde aber gerne mehr Tore schießen, spiele auch im Training immer eher vorne. Dass nach Ecken wieder was geht, sollte ich vielleicht Kopfbälle trainieren.

Kreisliga oder Kreisklasse?

Ein Jahr müssen wir jetzt wohl oder übel Kreisklasse spielen, aber dann so schnell wie möglich wieder Kreisliga. Deshalb wollen wir den sofortigen Wiederaufstieg schaffen, deshalb bleibe ich auch in Leitershofen. Ich will hier nicht weg. Wenn die Verletzten und die Weltreisenden wieder da sind und ein paar aus der Jugend kommen, sollte es gelingen. Wir dürfen uns dabei halt nicht so anstellen wie der HSV (lacht). (oli)

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