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29.10.2009

Niederlage im Derby tut doppelt weh

Diedorf (AL) - Eine unerwartete 17:22-Niederlage mussten die Ringer des TSV Diedorf gegen die TSG Augsburg hinnehmen. Große Siegeshoffnung hatte man vor dem Lokalderby gehegt, zumal man im Hinkampf ja trotz personeller Probleme gewonnen hatte.

Etwas getrübt wurden diese, als Thomas Wetzel, der mit einer Knieverletzung von der Bundeswehr zurückkehrte, nach dem Aufwärmen nicht antreten konnte.

Trotzdem begann der Kampf gut für die Diedorfer: Roland Klein konnte in seinem ersten Kampf bei den Männern unerwartet vier Punkte einfahren. Sebastian Kragler kam kampflos zu weiteren vier Punkten. Die Schulterniederlage von Patrick Seidel bis 60 kg griechisch-römisch gegen den besten Augsburger Wolfgang Frank kam erwartet.

Hans Schwarz konnte gegen den starken Cedimoglu Tunahan trotz starker Leistung das 0:4 nicht vermeiden. Nico Winter sollte sein Team bis 66 kg griechisch-römisch wieder in Führung bringen. Doch obwohl er den Kampf eigentlich beherrschte, musste er durch vermeidbare Fehler eine 1:3-Niederlage hinnehmen. So ging es mit 9:11 in die Pause.

Niederlage im Derby tut doppelt weh

Durch das Fehlen von Thomas Wetzel zog die TSG Augsburg auf 15:9 davon, und die Gesichter bei der Heimmannschaft wurden immer länger. Roland Rehm konnte bis 66 kg Freistil mit einem Schultersieg sein Team wieder auf 13:15 heranbringen.

Wieder einmal kommt es auf den letzten Kampf an

Mit einer ganz starken Leistung konnte André Weber gegen Michael Kölz seine Niederlage mit 0:3 in Grenzen halten. Bis 74 kg Freistil siegte Andreas Wetzel gegen Anton Malz in der ersten Runde auf Schulter. Diedorf war beim 17:18 wieder im Rennen. Jetzt kam es wieder einmal auf den letzten Kampf an. Trainer Roland Winter ging als Favorit gegen Alexander Vogt, doch zum Entsetzen der Diedorfer Anhänger missglückte sein Suplex, er wurde geschultert. Die Fans hatten wieder einen spannenden Fight gesehen - mit einer 17:22-Niederlage gegen den Lokalrivalen.

Auch die Schüler mussten gegen die TSG Augsburg antreten. Sie gaben ihr Bestes, doch gegen diese Spitzenmannschaft konnten sie mit 11:26 die Niederlage lediglich in erträglichen Grenzen halten.

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