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09.02.2018

Niederlagen trotz Frauenpower

Nervenstärke zeigte Antonia Wanner aus Ustersbach bei ihrem ersten Einsatz in der Schwabenliga.
Bild: SV Ustersbach

Schießen: Ustersbach bangt, Welden hat Klassenerhalt sicher

Beim vorletzten Wettkampftag der Schwabenliga Nord mussten die Ustersbacher zwei bittere Niederlagen gegen Minderoffingen und Pfuhl einstecken. Das Team rutschte damit aus den Aufstiegsplätzen auf Platz drei.

Für den verletzten Dominik Wiedemann war erstmals Antonia Wanner, Ustersbachs Nummer eins mit dem Luftgewehr, am Start. Da klar war, dass gegen die beiden Gegner die Tagesform entscheiden würde, war man mit doppelter Frauenpower zuversichtlich, wenigstens ein Match gewinnen zu können. Jedoch zeigte sich schon beim ersten Wettkampf gegen Minderoffingen, dass die Ustersbacher nicht den besten Tag erwischt hatten. Punkten konnten nur Florian Braun (329:328 Ringe) und Gabi Pfeiffer-Wiedemann (353:328). Deutlich verloren Thomas Pfeiffer (363:375) und Stefan Kast (330:345). Antonia Wanner konnte bis zum Ende ihrer zweiten Serie mithalten (350:362).

Um weiter eine Chance für das Ticket zum Aufstiegskampf zu haben, musste gegen Pfuhl nun unbedingt gewonnen werden. Es lief jedoch nicht besser Thomas Pfeiffer (351:369), Florian Braun (330:356) und Gabi Pfeiffer-Wiedemann (349:360) konnten nicht punkten. Stefan Kast (360:354) hatte sein Tief überwunden und ließ seinem Gegner keine Chance. Antonia Wanner lieferte gegen die dritte Schützin der Schwabenliga Nord, Ulrike Mader, ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Wanner mit einer starken letzten 95er Serie und 366:360 Ringen für sich entscheiden konnte.

Deutlich besser machte es hingegen der SV Welden, das zweite LP-Team aus dem Schützengau Augsburg in der Schwabenliga Nord. Diese konnten gegen Gastgeber Untermeitingen in einer Zitterpartie einen 3:2-Sieg einfahren. Ludwig Fischer konnte seinem schwachen Gegner den Punkt abnehmen (371:346 Ringen). Christian Knöpfle kam auf 351 Ringe und musste sich beim dritten Stechschuss mit 7:9 geschlagen geben. Max Knöpfle holte den zweiten Punkt (357:352). Wenig ausrichten konnte Ersatzmann Günter Nadler (326:355). Mit 343 Ringen musste Wolfgang Gruschka ins Stechen, wo er mit 9:7 den Siegpunkt holte, und damit den Klassenerhalt festmachen konnte.

Der letzte Wettkampftag der Schwabenliga Nord findet am 25. Februar in Ustersbach und Niederrieden statt. Ustersbach muss daheim gegen Tabellenführer Reinhartshausen sowie Minderoffingen mindestens einen Sieg verbuchen, um noch eine Chance für den Aufstiegskampf zu haben. Welden kann indes entspannt nach Niederrieden fahren. (gpw-)

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