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Bezirksliga Nord

18.11.2017

Rote Laterne leuchtet im Rothtal

Horgaus Tobias Kirschner (rechts) hatte zuletzt seine liebe Not mit Adelzhausens Torjäger Dominik Müller. Zu allem Übel sah er auch noch die Rote Karte.
Bild: Rummel

Seit acht Spielen wartet der FC Horgau auf einen Sieg

Seit mittlerweile acht Spielen wartet der FC Horgau auf ein Erfolgserlebnis. Nach sechs Niederlagen und zwei Unentschieden ist der Aufsteiger am Ende der Tabelle angekommen. Seit vier Wochen leuchtet im Rothtal die rote Laterne. Trotzdem will das Schlusslicht gegen den FC Ehekirchen (Sonntag, 14 Uhr) unbedingt spielen. „Wir wollen die beiden Roten Karten nicht mit ins Frühjahr nehmen“, sagt Spielertrainer Franz Stroh. Die jüngste Niederlage, das spektakuläre 5:7 beim BC Adelzhausen, hat nämlich weitere Opfer gefordert. Markus Metzler und Tobias Kirschner sahen die Rote Karte.

„Für die Zuschauer war’s ein Leckerbissen“, zeigt Franz Stroh Galgenhumor. Dabei hätte er allen Grund, sich zu ärgern. „Wir haben furchtbar schlecht angefangen, und nach einem katastrophalen Fehler war unser Plan schon nach zwei Minuten dahin“, resümiert der Trainer die Partie. „Wir waren zu kopflos, zu aktiv, wurden sogar noch verschont. In der Halbzeit haben wir uns dann auf unsere Tugenden besonnen und ohne Druck und mit jugendlichem Leichtsinn aufgeholt.“ Kuriose Schiedsrichterentscheidungen hätten dann mitgewirkt, dass sich die Kleeblätter am Ende nicht belohnen konnten. „Aber bei sieben Gegentoren war natürlich nicht der Schiedsrichter schuld“, sagt Stroh.

Ob berechtigt oder nicht – Fakt ist, dass zwei Rote Karten zu Buche stehen. Zudem musste der zweifache Elfmeter-Vollstrecker Raffael Wieser mit einem Muskelfaserriss ausscheiden. „Gegen Ehekirchen spielen alle, die noch übrig sind, aber das sind wir ja gewohnt“, sagt Stroh trotzig. „Irgendwie scheint das Glück der abgelaufenen Rückrunde und der Relegation aufgebraucht. Wir müssen es uns wieder erarbeiten!“

In den beiden letzten Spielen dieses Jahres will man den Kontakt nicht abreißen lassen. Nur sieben Punkte sind es bis zum rettenden Ufer. „Aber darauf schauen wir nicht. Wir wollen befreit und locker an die Sache rangehen.“ Mit jedem Punkt wolle man sich neuen Mut und neue Motivation holen. (oli)

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