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31.07.2018

SV Aystetten: Dicker Fuß und dicker Hals

Ohne Fremdeinwirkung verletzte sich Max Drechsler. Betreuer Aleksandar Canovic und Kapitän Thomas Hanselka kümmern sich um ihn.
Bild: Oliver Reiser

Fußball: Cosmos beklagt Verletzung und Schiedsrichter

Innerhalb von drei Minuten kam es für den Landesligisten SV Cosmos Aystetten knüppeldick. Erst pfiff Schiedsrichter Silas Kempf in der 81. Minute einen sehr fragwürdigen Elfmeter, den Stefan Meisel für die SpVgg Kaufbeuren zum 1:1-Endstand verwandelte, dann verletzte sich Kapitän Max Drechsler ohne Fremdeinwirkung schwer am Sprunggelenk.

„Ich habe das Röntgenbild gesehen“, so Trainer Marco Löring, „der Fuß ist noch viel zu dick, um eine genauere Diagnose zu stellen.“ Gebrochen scheint nichts, doch vermutlich sind zwei Bänder gerissen. Das würde eine Pause von sechs bis acht Wochen bedeuten, wie auch im Falle von Dominik Isufi, der sich gleich im ersten Punktspiel in Neuburg verletzte – ebenfalls ohne Fremdeinwirkung. Eine Panikverpflichtung wird es deshalb aber in Aystetten nicht geben. Am kommenden Sonntag ist Maximilian Heckel aus dem Urlaub zurück und auch Daniel Michl hat wieder mit dem Training begonnen.

Während Maximilian Drechsler mit einem dicken Fuß ausgestattet ist, hat Marco Löring einen dicken Hals. Schon wieder oder immer noch? „In drei Spielen haben uns die Schiedsrichter fünf Punkte genommen“, ärgert sich der Cosmos-Coach über seltsame Entscheidungen der Männer in Schwarz. „Mit fünf Punkten mehr wären wir Dritter und alles gut. Auch mit dem 1:0 gegen Kaufbeuren wäre alles gut gewesen“, so Löring. Bis eben jener ominöse Elfmeterpfiff den ersten Saisonsieg verhinderte. „Natürlich hätten wir viel früher das 2:0 machen müssen“, erinnerte er sich an Top-Chancen für Dejan Mijialovic (Pfosten) oder Thomas Hanselka, der unmittelbar vor dem Wechsel direkt auf den Torwart schoss. „Aber wenn man sich Woche für Woche den Arsch aufreißt und nicht belohnt wird, fällt es schwer, die Ruhe zu bewahren“, räumt der 36-Jährige ein. „Nach der ersten Drangperiode der Gäste haben wir doch alles im Griff gehabt“, so Loring: „Aber Jammern hilft nichts. Vielleicht gleicht es sich im Lauf der Saison ja wieder aus.“ (oli)

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