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Meitingen

05.08.2019

Sieg zählt wie eine deutsche Meisterschaft

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Überragender Spieler beim Ruwu-Cup in Meitingen war Hannes Wagner vom TC Schießgraben Augsburg. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die hochklassigen Spiele.
Bild: TC Meitingen

Vier Tage Spitzensport auf höchstem deutschen Niveau beim Ruwu-Cup in Meitingen. 15000 Euro Preisgeld

Erstmals wurde in Meitingen beim Ruwu-Cup sowohl die Damen- als auch die Herrenkonkurrenz als A2-Turnier ausgetragen. Dies ist deutschlandweit einmalig. Mit 122 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war es das größte nationale Preisgeldturnier in Bayern. Als Teil der German Masters Series erhalten die Teilnehmer ab Erreichen des Viertelfinals 50 Prozent zusätzliche Ranglistenpunkte. Ein Sieg wird also wie ein Sieg bei der deutschen Meisterschaft gewertet. Turnierorganisator Hans-Jörg Rußwurm gelang es durch zahlreiche Sponsoren sowie ehrenamtliche Helfern dieses Turnier mit insgesamt 15000 Euro Preisgeld auszustatten.

Entsprechend hochklassig waren die Teilnehmerfelder besetzt. Die zahlreichen tennisbegeisterten Zuschauer bekamen während vier Tagen bei „Kaiserwetter“ Tennissport der Extraklasse serviert. Im Damenfeld zum Beispiel musste man in der deutschen Rangliste unter den Top 100 vertreten sein, um sich direkt für das Hauptfeld zu qualifizieren. Bei den Herren waren die acht Gesetzten ebenfalls allesamt Top 100 in Deutschland. Allen voran der an Nummer 1 gesetzte zweimalige Sieger und Titelverteidiger Stephan Hoiss vom Bundesligisten TV Reutlingen, aktuell Nummer 38 in Deutschland.

Beide Vorjahressieger verabschiedeten sich sehr früh. Hoiss scheiterte bereits in Runde eins an Patrick Nystroem aus Bad Wörishofen und Franziska König von Iphitos München war in Runde zwei chancenlos gegen die ungesetzte spätere Halbfinalistin Isabella Pfennig aus Großhesselohe. Bei den Damen sicherte sich die an Nummer acht gesetzte Iva Primorac vom TC Wolfsberg-Pforzheim (45. dt. RL) den Siegerscheck in Höhe von 2400 Euro. Sie besiegte im Finale Lara Schmidt (Dresden-Blasewitz).

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Die Herrenkonkurrenz dominierte der überragende Lokalmatador Hannes Wagner vom TC Schießgraben Augsburg. Er gewann in einem sehr spannenden und hochklassigen Finale gegen den Vorjahresfinalisten Ivo Klec vom TV Osterath im Tiebreak des dritten Satzes.

Aus lokaler Sicht sind folgende Resultate besonders hervorzuheben: Bei den Damen kämpfte sich Carolin Jung vom TC Schwaben Augsburg durch die Qualifikation und unterlag dann erst im Hauptfeld Alia Lex aus Regensburg. Maria Schneider, ebenfalls von der Regionalliga-Meistermannschaft TC Schwaben, hatte eine unglückliche Auslosung und traf bereits in der ersten Runde auf die viertgesetzte Sarah Gronert vom TC Bredeney Essen. Die 23-jährige Augsburgerin kämpfte tapfer gegen die zehn Jahre ältere ehemalige Nr. 160 ATP und unterlag am Ende in einer hochklassigen Partie mit 3:6 und 3:6.

Bei den Herren überzeugte neben Turniersieger Hannes Wagner vor allem Luca Wiedenmann vom TC Siebentisch Augsburg. Er gewann seine ersten beiden Spiele im Hauptfeld glatt und unterlag erst im Viertelfinale dem späteren Finalisten Ivo Klec. Fabian Penzkofer vom TCA sowie die beiden Gersthofer Milan Krivohlavek und Maximilian Heinzel erreichten jeweils die Finalspiele in der Qualifikation, welche sie jedoch verloren. Besonders knapp und unglücklich lief es für den 18- jährigen angehenden College-Studenten Max Heinzel. Er unterlag nach gewonnenem ersten Satz nach knapp zweieinhalb Stunden mit 8:10 im Match-Tiebreak gegen den späteren Achtelfinalisten Alexander Braun von TC Iphitos München.

Korbinian Kramer vom TC Augsburg Siebentisch konnte seine Quali-Gruppe sogar gewinnen und qualifizierte sich für die Teilnahme im Hauptfeld, wo er dann aber den drei vorangegangenen schweren Begegnungen Tribut zollen musste und unterlag.

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