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BezirksligaSüd

08.10.2016

Solche Fehler darf man sich nicht erlauben

Groß war die Freude bei Simon Motzet, Johannes Miller und Maximilian Micheler (von links) über den Sieg gegen Bobingen.
Bild: Marcus Merk

Dinkelscherben will gegen Durach an das Bobingen-Spiel anknüpfen

So wirklich aufschlussreich war das Debüt von Jens Lutz auf der Trainerbank des TSV Dinkelscherben in der Vorwoche noch nicht – schließlich stieg der 46-Jährige, der das Amt von Christian Ludl übernahm, direkt mit einem Doppelspieltag in das schwierige Unterfangen Rettung ein. Während in Spiel eins beim 1:0 gegen Bobingen mit großem Einsatz der erste Heimsieg in dieser Saison und der erste Dreier seit Mitte August geschafft wurde, kam 48 Stunden später am Nationalfeiertag bei der 0:4-Niederlage in Wiggensbach ein wenig Ernüchterung auf. Und so liegt der Fokus nun auf dem Duell am Sonntag vor eigenem Publikum gegen den Tabellensechsten VfB Durach (Anpfiff 15 Uhr).

„Wir brauchen nicht diskutieren, wir brauchen Dreier“, macht Lutz keinen Hehl daraus, dass die Lila-Weißen Woche für Woche auf Zählbares angewiesen sind, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Zu allem Überfluss ist der TSV durch die Wiggensbach-Pleite nämlich auch auf einen direkten Abstiegsplatz (Rang 14) abgerutscht.

Zumindest im tiefsten Allgäu fehlte den Kaiserberg-Kickern am Ende nicht nur wegen des hohen Resultats doch einiges für eine Überraschung. Bis auf zwei Möglichkeiten durch Alexander Berchtenbreiter war die Durchschlagskraft nach vorne zu gering, im Defensivverbund stimmte die Zuteilung bei den ersten beiden Gegentreffern in Durchgang eins nicht. „Solche Fehler“, spricht Lutz genau diese Tore an, „darfst du dir nicht erlauben, die werden sofort be-straft.“ Hoffnung macht demnach in erster Linie der Sieg über Bobingen, als man erstmals in der laufenden Spielzeit ohne Gegentor blieb. „Die Einstellung passte, läuferisch, kämpferisch“, will Lutz diese Tugenden auch gegen Durach sehen.

Mit Simon Motzet droht krankheitsbedingt eine wichtige Stütze in der Abwehr auszufallen, auch der Einsatz von Christoph Girr ist noch fraglich. Da Peter Jakob und Johannes Miller, Torschütze gegen Bobingen, ebenso passen müssen, ist die Personaldecke in der Offensive weiterhin dünn. „Da sind mir die Hände gebunden“, weist Lutz darauf hin, dass auch die Unterstützung aus der hauseigenen A-Jugend und der zweiten Mannschaft nicht immer einfach ist. (ilia)

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