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Gersthofen

15.11.2019

Später Treffer rettet die Serie

Mit viel Einsatz konnte der TSV Nördlingen II gestern Abend bis zu 88. Minute beim TSV Gersthofen sein Tor sauber halten. Dann traf Rudi Kine (im Hintergrund) zum 1:1. Hier scheitern noch Ferkan Secgin (links) und Oktay Yavuz.
Foto: Marcus Merk

Aufgrund einer enormen Steigerung in der zweiten Halbzeit bleibt der TSV Gersthofen im zehnten Spiel hintereinander ungeschlagen

Die Serie des TSV Gersthofen in der Fußball-Bezirksliga Nord hält weiter an. Dank eines späten Treffers von Rudi Kine (88. Minute) kamen die Schützlinge des Trainerduos Florian Fischer/Mario Schmidt gestern Abend zu einem 1:1 gegen den TSV Nördlingen II und bleiben damit auch im zehnten Spiel in Folge ungeschlagen.

Danach hatte es nach dem ersten Durchgang noch nicht ausgesehen. Der Tabellenführer begann ohne Christoph Wagemann und Nico Baumeister, die nur auf der Tribüne saßen, fahrig und unkonzentriert. Viele Bälle versprangen, landeten beim Gegner. Auch die Abwehr präsentierte sich anfällig. Als ein Freistoß von Leon Dammer durch Freund und Feind hindurch auf dem Kopf von Daniel Kienle landete, mussten die Gersthofer Anhänger die Luft anhalten. Doch Torhüter Jürgen Engelleiter, der diesmal wieder den Vorzug vor Niklas Gordy bekommen hatte, war auf dem Posten (19.).

Ein Lattenschuss war die einzige Chance in Durchgang eins

Nach einer halben Stunde gab es bei kühlen Temperaturen erstmals Erwärmendes von der Heimelf zu sehen. Nach einem Sololauf von Sebastian Lux schmetterte Oktay Yavuz das Spielgerät an die Querlatte. Das war das einzige Mal im ersten Durchgang, dass die Hausherren den Ball in die Box bekamen. Für Nördlingen war das anscheinend ein Weckruf. Plötzlich übernahmen die Gäste das Kommando und kamen nicht einmal unverdient zum Führungstreffer, obwohl der äußerst glücklich zustande kam. Nachdem die Gersthofer Hintermannschaft nicht nachhaltig klären konnte, flutsche der Schuss von Max Knöpfle aus 16 Metern zweimal abgefälscht ins Netz (36.). Vier Minuten später brannte es erneut im Gersthofer Strafraum, nachdem zu zögerlich eingegriffen wurde.

Im zweiten Durchgang wurde die Partie dann wesentlich intensiver, vor allem der TSV Gersthofen legte eine Schippe drauf. Der eingewechselte Manuel Lippe sorgte für viel Betrieb und brachte zweimal Ferkan Secgin in Schussposition. Das erste Mal zielte der Angreifer volley knapp über den Kasten (51.), beim zweiten Versuch flitzte das Leder aus acht Metern vorbei (61.). Riccardo Anzano fehlten bei einem Kopfballversuch ein paar Zentimeter Körpergröße (68.). Aber das sah dann schon wesentlich besser aus. Nur ein Torerfolg wollte nicht gelingen. So ruhten die Hoffnungen auf einem ruhenden Ball, als sich Rudi Kine zur Freistoßausführung begab. Im Gegensatz zum Stätzling-Spiel landete der Versuch weit drüber (80.). Nördlingen verlegte sich nur noch aufs Verteidigen und lauerte auf Konter.

Doch Geduld wird belohnt. In der 88. Minute spielte Ibrahim Neziri auf Rudi Kine, der sich mit dem Rücken zum Tor im Strafraum durchsetzte und das Spielgerät aus der Drehung zum längst fälligen und hoch verdienten 1:1 unter die Latte zimmerte. Nach fünf Minuten Nachspielzeit war wenigstens ein Punkt unter Dach und Fach. Damit fährt der TSV Gersthofen am kommenden Sonntag als Tabellenführer zum Derby nach Meitingen.

TSV Gersthofen: Engelleiter – Ciritci, Gai, Durner – Okan Yavuz, Kine – Lux (46. Lippe), Oktay Yavuz (56. Wiesmüller), Anzano – Secgin, Neziri.

TSV Nördlingen II: Dorschky – Klaß, Hof, Reule, Knöpfle – J. Mayer – Pesut, Morasch, Modra (72. Lechner), Dammer (84. Bortolazzi) – Kienle (58. S. Mayer)

Tore: 0:1 Knöpfle (37.), 1:1 Kine (88.). – Schiedsrichter: Luca Riedl (Grasheim). – Zuschauer: 113.

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