Spiel der Woche

31.03.2014

Spengler bereitet den Weg

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Mit seinen beiden Treffern vor der Pause brachte Marco Spengler (am Ball) die SpVgg Westheim im Kobelderby auf die Siegerstraße. Hier versucht Benjamin Morath vom TSV Steppach die Kreise des Torjägers zu stören.

Der Torjäger der SpVgg Westheim legt mit seinen beiden Treffern noch vor der Pause den Grundstein zum 3:1-Sieg im Kobelderby gegen den TSV Steppach

In Westheim darf weiterhin von der Kreisklasse geträumt werden. In einem lange Zeit ausgeglichenen Lokalderby behielt die Spielvereinigung gegen den TSV Steppach letztlich aber durchaus verdient mit 3:1 die Oberhand. Damit bleiben die Mannen um Trainer Oliver Haberkorn weiterhin ein heißer Kandidat im Kampf um den Aufstieg, während auf der anderen Seite des Kobels das Abstiegsgespenst vorerst ein treuer Begleiter bleibt.

Dabei hielten die selbst ernannten „Sandberg-Brasilianer“, die in der ersten halben Stunde mehr vom Spiel hatten, sehr gut dagegen. Immer wieder kombinierten sie sich durchaus gefällig durch die gegnerischen Reihen, allerdings traten ein ums andere Mal gewaltige Mängel beim Torabschluss zutage, die letztendlich einen möglichen Punktgewinn kosteten.

Bereits in der dritten Minute lag die mögliche Gästeführung in der Luft, als Osman Toure von Johannes Häusler nur durch einen rüden Bodycheck gestoppt werden konnte. Der Westheimer Abwehrrecke konnte sich glücklich schätzen, als letzter Mann nur mit Gelb davon- gekommen zu sein. Kurz darauf vergab Tobias Wiesner per Kopf (5.). Die Hausherren taten sich gegen kompakte Gäste, die durch Max Bruijnens gefährlichen Weitschuss (21.) eine weitere gute Gelegenheit hatten, lange Zeit schwer. Die Führung durch Marco Spengler (25.) aus abseitsverdächtiger Position war daher zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt verdient.

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Erst nach und nach gelang es Westheim, Ruhe in die eigenen Aktionen zu bringen, was zwar bis weit in die zweite Hälfte hinein hinten die Null stehen ließ, der bis dahin weitgehend ereignislosen Partie allerdings nicht unbedingt gut tat. Marco Spengler stellte mit seinem zweiten Tor an diesem Tag kurz vor dem Halbzeitpfiff (45.) die Effektivität der Westheimer unter Beweis, als er sich durch die Gästeabwehr dribbelte und zum 2:0 einnetzte.

Nachdem Tobias Wiesner nach seinem Alleingang den Ball nur knapp am Gehäuse vorbeilupfte (47.) und dadurch den möglichen Anschluss verpasste, zerstörte Felix Höhnle mit einem kuriosen Eigentor die letzten Hoffnungen der Gäste. Eine sehenswerte Kopfballstaffette der Westheimer über drei Stationen landete letztlich beim 20-jährigen Verteidiger, der die Kugel mit einer schönen Direktabnahme ins Kreuzeck jagte (49.) – allerdings ins falsche Gehäuse.

Steppacher Anschlusstreffer nur Ergebniskosmetik

Richtig hitzig wurde es nochmals in der Mitte der zweiten Halbzeit, als Jürgen Götz und Osman Toure aneinandergerieten und nur von ihren Mannschaftskollegen getrennt werden konnten. Der sehr besonnen pfeifende Schiedsrichter Dieter Scherer (TSV Neusäß) ließ die Aktion jedoch ungeahndet. Zwar kam Steppach in der Schlussphase durch einen von Christian Väth verwandelten Handelfmeter (72.) nochmals auf zwei Tore ran, letztlich war der Treffer allerdings nur noch Ergebniskosmetik.

SpVgg Westheim: Weber; Probst, Götz, Grundgeir, Häusler, Höss, Walter, Bickmann, Spengler, Grimm, Egger (Burda, Staub).

TSV Steppach: Detter; Fickert, Erdle, Bühler, Morath, Höhnle, Berchtold, Wiesner, Barcu, Bruijnen, Toure (Väth, Badjie).

Tore: 1:0 Spengler (25.), 2:0 Spengler (45.), 3:0 Höhnle (Eigentor/49.), 3:1 Väth (Handelfmeter/72.). – Schiedsrichter: Scherer (TSV Neusäß). – Zuschauer: 100.

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