fussball

21.09.2012

Spitzenspiel und Kellerduell

Auf Tobias reiter (rechts) kann der TSV Ustersbach wieder zurückgreifen, auf Tore von Max drechsler hofft der SV Aystetten.
Bild: Andreas Lode

Kreisliga Augsburg Richtungsweisende Partien für Stadtberger Teams

Landkreis Augsburg Spitzenspiel Teil zwei steht für den TSV Leitershofen auf dem Plan der Fußball-Kreisliga Augsburg. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den Kissinger SC treten die Kreutmayr-Schützlinge nun beim Spitzenreiter TSV Göggingen zum Derby an. Ein Kellerduell bestreitet die TSG Stadtbergen beim FSV Großaitingen.

TSV Göggingen – TSV Leitershofen.„Wir haben die Anfangsphase verschlafen und wenn wir gegen so eine Mannschaft nach acht Minuten 0:2 hintenliegen, dann wird es ganz schwer.“ Nach dem 1:3 gegen den Kissinger SC wartet auf die Truppe von Trainer Michael Kreutmayr nun das Derby gegen Göggingen. „Wir brauchen jetzt gar nicht von Spitzenspiel reden“, nimmt Kreutmayr den unnötigen Druck von seinem Team. „Spiele gegen Göggingen sind immer etwas besonderes und ich bin überzeugt davon, dass wir prinzipiell in der Lage sind zu gewinnen.“ Der Leitershofer Coach will mit seinem Team nun den Gögginger-Lauf stoppen, auch wenn die Partie am heutigen Samstag (15.30 Uhr) sicherlich keine Leichte sein wird. „Hinten rein stellen werden wir uns sicherlich nicht, so eine Mannschaft sind wir auch nicht“, verspricht Kreutmayr. Markus Bröll fällt allerdings für die nächsten Wochen aus. Im Spiel gegen Wehringen hat er sich die Bänder im Knie überdehnt. „Außerdem haben wir einige grippekranke Spieler, hinter denen ein Fragezeichen steht.“

FSV Großaitingen – TSG Stadtbergen.0:2 gegen Aufsteiger Öz Akdeniz. 27 Gegentore nach nur sieben Spielen. Doch Grund zur Panik gibt es bei der TSG Stadtbergen deswegen noch lange nicht. „Im Training arbeiten wir gut, schießen aber zu wenig Tore und bekommen zu viele“, analysiert Trainer Roger Kindler die Situation. Doch woran liegt die Negativserie der TSG in dieser Saison? „Ein Stückchen an der Unerfahrenheit“, weiß Kindler. Dazu käme die Unsicherheit aus den Misserfolgen der vergangenen Wochen. „Das ist dann irgendwann auch eine mentale Sache.“ Fußballerisch muss sich die eklatante Abschlussschwäche im Duell mit dem nächsten Aufsteiger verbessern. Großaitingen steht mit nur drei Punkten mit dem Rücken zur Wand. „Wir stehen nur im Tal“, schmunzelt Kindler und redet die Stadtberger Situation nicht unnötig schlecht.

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FC Öz Akdeniz Augsburg – TSV Diedorf.Nach über eineinhalb Jahren musste der TSV gegen den SV Hammerschmiede wieder eine Heimniederlage (1:2) einstecken. „Dass die Serie gerissen ist, das ärgert natürlich“, gibt Co-Trainer Dominik Beutel zu. „Dass man aber mal verliert, ist ganz normal“, man habe das Spiel abgehakt und konzentriere sich jetzt ganz auf den nächsten Gegner. „Das wird wohl ein Spiel auf Augenhöhe, ganz so gut läuft es bei den Augsburgern nämlich auch nicht“, weiß Beutel. Gerade die Chancenauswertung war Hauptmangel im vergangenen Spiel. „Da wollen wir jetzt nachbessern.“ Doch Beutel bleibt gelassen. „Das war ein Tag, wo einfach nichts geklappt hat, am Sonntag wird das schon wieder anders aussehen.“

TSV Ustersbach – SV Schwabegg.„40 Minuten haben wir gegen Bobingen gut mithalten können, dann waren die eine Nummer zu groß für uns“, resümiert Ustersbachs Spielertrainer Xhelal Miroci die letzte Partie. Langsam wird die Luft auf die Abstiegsränge dünn für den TSV, auch wenn die Saison gerade erst begonnen hat. Nach sieben Spielen steht man mit fünf Punkten nur einen Platz entfernt vom roten Bereich. Das weiß auch Xhelal Miroci. „Uns wirft einfach auch durcheinander, dass wir jedes Spiel mit einer anderen Mannschaft spielen müssen.“ Gegen Schwabegg kehrt zumindest Tobias Reiter wieder zur Mannschaft zurück. Da wird Ustersbach wohl auch alle vorhandenen Kräfte brauchen. „Das wird ein schwieriger, erfahrener Gegner“, weiß auch Miroci. „Aber wir spielen zu Hause und wollen natürlich punkten.“ Doch der Ausblick auf die nächsten Wochen lässt nichts Gutes zu. „Wir werden wahrscheinlich die ganze Vorrunde brauchen, bis alle Spieler wieder dabei sind und wir unsere Form gefunden haben.“

FSV Wehringen – SV Cosmos Aystetten.„Wenn wir gegen Kissing nächste Woche ein sogenanntes Spitzenspiel haben wollen, müssen wir beim FSV punkten“, stellt Aystettens Trainer Paulo Mavros vor der Auswärtspartie in Wehringen klar. Doch unterschätzen wird der Aystetter Coach den Gegner bereits an diesem Wochenende auf keinen Fall. „Auch wenn die mit null Punkten ganz unten drin stehen, irgendwann werden auch die gewinnen.“ Um am Sonntag nicht als Punktelieferant zu dienen, hat Mavros vergangene Woche besonders an der Einstellung seiner Truppe gefeilt. „Vom Kopf muss es passen, sonst brauchen wir gar nicht dahin zu fahren“, weiß der Coach. Personell passt die Lage beim Tabellendritten derzeit aber überhaupt nicht. Neben Martin Greif (Urlaub), Adrian Sielhorst (privat verhindert) und Routinier Markus Karlinger (Hüftprobleme), ist auch der Einsatz von Adrian Kaczmarczyk (Erkältung) mehr als fraglich. Freuen konnte sich Mavros über die erste Laufeinheit von Emrah Genctürk. „Da freuen wir uns natürlich sehr, dass er wieder dabei ist.“ Doch bis der Mittelfeldmotor wieder aktiv am Spielgeschehen teilnehmen kann, wird es noch dauern. „Wir hoffen, dass er bald angreifen kann, er hat aber alle Zeit der Welt, um wieder langsam fit zu werden“, nimmt Mavros jeglichen Druck von Genctürk und legt den Fokus erst einmal auf die Partie am Sonntag.

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