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Kreisklasse Nordwest

19.11.2018

TSV Diedorf kommt nach zähem Ringen zum sechsten Sieg in Folge

Ein zähes Ringen mussten Tom Grimbacher (rechts) und der TSV Diedorf veranstalten, um den FC Emersacker (links Christian Gebele) in Schach zu halten.
Bild: Lode

TSV Täfertingen nach 2:0-Erfolg im Stadtderby nach Herbstmeister nun auch Wintermeister

Mit einem glanzlosen 2:0- Arbeitssieg im Derby gegen den TSV Neusäß II verabschiedete sich der TSV Täfertingen als Spitzenreiter der Fußball-Kreisklasse Nordwest in die Winterpause. Zweiter ist nach dem sechsten Sieg in Folge jetzt der TSV Diedorf (2:0 gegen Emersacker). Auch der Trainerwechsel brachte dem TSV Herbertshofen nicht den gewünschten Effekt: Die Lechtaler unterlagen im Derby dem SV Ehingen mit 3:4.

(1:0) Den sechsten Sieg in Folge konnten die Hausherren nach einem harten Kampf gegen gute Gäste verbuchen. Man tat sich größtenteils schwer, auf dem holprigen Platz das gewohnte Kombinationsspiel aufzusetzen und konnte sich bei Keeper Ferdinand Ströhl bedanken, der mehrmals stark parierte und das 0:0 festhielt. Man hatte jedoch durchaus auch selbst mit dem Pech zu kämpfen, als nach einer halben Stunde sowohl Tom Grimbacher als auch Sela Murseli nur das Aluminium trafen. Kurz vor der Pause dann doch noch die Führung durch Florian Sandner (42.). In der zweiten Halbzeit war der TSV mehr am Verwalten, anstatt auf das zweite Tor zu gehen. Da jedoch auch Emersacker nur noch einmal gefährlich vors Tor kam, blieb die zweite Halbzeit sehr ereignisarm. Es dauerte bis zur 89. Minute, als Andre Köllmer die Entscheidung besorgte. (bewe)

(2:0). Die Blau-Weißen holten sich nach der Herbstmeisterschaft auch die „Wintermeisterschaft“. Täfertingen musste verletzungsbedingt erneut auf seinen Torjäger Marco Villani verzichten, der durch Spielertrainer Antonio Cuevas ersetzt wurde. Bereits in der 4. Minute erfolgte die Führung der Heimelf durch einen sicher verwandelten Handelfmeter von Spielführer Florian van der Werft. Eine Minute vor der Pause dann schon die Entscheidung im Spiel, als Cuevas aus kurzer Entfernung den Gästetorwart überwinden konnte. Neusäß war zwar ständig bemüht, konnte aber das Heimtor nicht Gefahr bringen, sodass die drei Punkte verdient in Täfertingen bleiben. – Zuschauer: 70. (kabö)

(3:0). Turbulent ging das Spiel los, denn bereits nach zwei Minuten hatten die Gäste die erste Großchance durch einen Foulelfmeter. Diesen konnte Foret-Keeper Tanay Boysaner aber halten. Danach drehte die Heimelf richtig auf und machte mit drei Toren in vier Minuten eigentlich alles klar. Erst traf zweimal Yusuf Aktürk (13./16.), und dann legte Cem Beker den dritten Treffer oben drauf (17.). Nach der Pause hatte Erlingen den besseren Start und kam durch Wolfgang Wippel zum 3:1. Ab der 64. Minute war die Heimelf nach einer Gelb-Roten Karte für Ali Gündüz in Unterzahl, und Erlingen konnte durch Dilaver Cayoglu ein weiteres Mal verkürzen (79.). Aber es reichte nicht, um das Spiel zu drehen. Cem Kaplan traf zum 4:2-Endstand (90. +1). – Zuschauer: 75.

(1:2). So einseitig wie es das Ergebnis vermuten lässt, war die Partie nicht. Auerbach hatte den Vorteil, aus Standardsituationen drei Tore zu erzielen, während die Gastgeber vor allem durch ihre pfeilschnellen Stürmer überzeugen konnten. Doch hier erwies sich des Öfteren Auerbachs Abwehrspieler Christian Amberger als Turm in der Schlacht. Er wurde zum Mann des Tages, denn er warf sich in jeden Ball und köpfte zusätzlich einen Eckball zum zwischenzeitlichen 0:2 in die Maschen (27.). Vorher war schon in der achten Minute Michael Furnier mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 25 Metern zum 0:1 erfolgreich. Fast mit dem Pausenpfiff das 1:2 durch Stefan Müller, als alle Auerbacher auf den Abseitspfiff warteten. Als ein kurzes Strohfeuer der Gastgeber nach der Pause nichts einbrachte, übernahm Auerbach wieder das Kommando und erhöhte durch einen Kopfball von Thomas Zott (63.) und einen Treffer von Simon Huber kurz vor Schluss auf 1:4. – Zuschauer: 80. (Koh)

(0:3). In einem intensiv geführten Lokalderby hatte Herbertshofen die erste Chance, doch Christoph Stadler scheiterte an Gästekeeper Michael Koebinger (5.). Dann übernahm Ehingen das Kommando und erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten. Michael Kottmair (24.) und Christoph Besser mit einem Doppelpack (29./34.) stellten auf 0:3. Mit dem Pausenpfiff verkürzte Kevin Keller auf 1:3. Nach dem 2:3 durch einen von Stadler sicher verwandelte Foulelfmeter (52.) keimte nochmals Hoffnung im TSV-Lager auf, doch Martin Redel stellte den alten Abstand wieder her (58.). Die von Interimscoach Robert Dittl glänzend eingestellte Heimelf steckte nicht auf. Nach einem von Heimtorhüter Johannes Gump parierten Elfmeter (69.) warfen die Schwarz-Roten noch einmal alles nach vorne, hatten aber einfach kein Glück im Abschluss. Der erneute Anschlusstreffer durch Julian Göddert (90.+3) fiel zu spät. – Zuschauer: 105. (edi)

(0:0). Es war ein Spiel mit wenigen Fehlern, aber auch wenigen Höhepunkten. Gefährliche Aktionen gab es meist nur nach Standardsituationen. Die Weldener scheiterten immer wieder am guten Torhüter der Gäste oder wie Bastian Völk nach einem Schuss aus 30 Metern an der Latte (28.). Nach Wiederanpfiff dann drei gute Gelegenheiten für Welden. Doch als Lützelburgs Kenan Ergenler in der 57. Minute plötzlich allein vor dem Tor zum Ball kam, wendete sich das Spiel, und es stand plötzlich 0:1. Welden fehlte dann in den letzen 30 Minuten der Mut und Kreativität. Erst in der Schlussphase boten sich noch Möglichkeiten zum Anschluss, doch Lützelburgs Schlussmann Timo Lettrari hielt sein Tor bis zum Ende sauber. Die letzte Szene im Spiel hatte dann Kevin Pinar, der einen Konter zum 0:2 nutzte. (weld)

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